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Wie gehts dir heute / Wie war dein Tag?

Blunda
ja, es funktioniert nicht, weil du zwanghaft versuchst etwas "dagegen" zu tun Smile ich weiß is schwer.

akzeptierende bewertung heißt ja eigentlich nur...du nimmst den moment wie er eben ist.
dir geht es schlecht und das darf es dir auch. akzeptiere das selbstmitleid.
akzeptiere, dass du dich zu nix aufraffen kannst. kannst dich auch ins bett legen und schlafen, wen juckt´s in dem moment zwinkern

geh ins internet, surf n bisschen was dich grad interessiert oder worüber du dir gerade gedanken machst...manchmal ergibt sich dann durch zufall auch eine beschäftigung und der tag is plötzlich doch rum.
so ging es mir in der shclimmsten phase

@JungeRoemer
Zitat:
Du hast ja auch nach wie vor Stress, Prüfungsstress... und und
Und manchmal fehlt einem eben eine starke Schulter. Man wird wehmütig und trauert alten Zeiten nach und fängt an zu idealisieren.. oder so
Ich mag Dich Blunda. Du hast das Herz und den Mund am rechten Fleck. Ich glaube sogar, Du könntest mal eine gute Chefin abgeben. Also fix das hübsche Näschen in die Bücher/Aufzeichnungen stecken und alles nochmal überfliegen. DU SCHAFFST DAS!

mir fehlt diese entspannung die ich bei ihm hatte, wenn ich bei ihm war. so ne zufriedenheit und irgendwie was sicheres...

so ähnlich war das gefühl, als ich sein foto gesehen hab. ich kann es leider nur nicht für mich festhalten.. also ohne ihn.

ich weiß, das mir ne gewisse sicherheit im rücken fehlt auch wenn ihc sonst früh lernen musste für mich zu sein und dinge alleine zu tun. das is wohl die starke schulter die du meinst...
bin ein mensch...ich will auch mal in ner schwachen phase gemocht werden. man kann nicht 24/7 die selbstbewusste frau raushängen lassen, will ich auch gar nicht müssen.....nur damit er sich bei mir anlehnen kann....


so, ich geh erstmal spazieren

x 3 #17536


B
Mmmmmhh. Ja, das ist richtig. Ich will nicht unglücklich sein. Das zum einen. Irgendwie treibt mich aber auch diese innere Unruhe an etwas tun zu müssen, z.B. überlege ich jetzt Joggen zu gehen - das ist ja durchaus positiv zu bewerten. Aber danach werde ich wieder da sitzen und mich fragen "Und nun"? Statt dann zu sagen, ok, du warst jetzt Joggen und das war gewissweit gut, kann ich das gar nicht sehen.
Gestern z.B. hatte ich den ganzen Tag einen guten Freund bei mir, heute bewerte ich das nicht mehr als positiv, ich sehe nur das kommende Wochenende wo vielleicht niemand da ist und wo ich jetzt schon weiß wie mir die Decke auf den Kopf fallen wird.

x 1 #17537


A


Wie gehts dir heute / Wie war dein Tag?

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Träumchen
Ich komme grad von einer Radtour, hab ein Alsterwasser am Fluss getrunken, in meinem MP3 Player läuft mein "Trennungsalbum" von Annenmaykantereit in Dauerschleife. Das spricht mir sowas von aus der Seele.
Vor allem "Bitte bleib" (nicht wie Du bist).

x 2 #17538


flyingcop
Hallo in die Runde. Ich bin der Neue Traurig
Hier meine Story (Achtung lang)
Ich bin 54 Jahre alt und habe 2 Kinder, welche bei ihrer Mutter leben. Wir sind seit 7 Jahren geschieden und mittlerweile hat sich alles eingespielt. Man teilt die Tage; ich versuche als Vater zu funktionieren und die Alltagsprobleme zu bewältigen. Ich arbeite in leitender Funktion bei der Polizei in der Domstadt, welche in den letzten Monaten regelmäßig in den Medien erschienen ist. Ich erwähne das, weil es in meiner Geschichte u.a. eine Rolle spielt.
Nach meiner Scheidung hatte ich zwei für mich sehr wichtige Beziehungen. Beide hielten 2 Jahre; in beiden wurde ich verlassen. In beiden wiederholten sich bestimmte Ereignisse. In beiden habe ich mich wieder eingelassen, zugelassen, vertraut, gegeben, genommen, mich bemüht, wiederholt Fehler gemacht, verletzt. So richtig eben. Ich denke ihr wisst, was ich meine.Wobei es niemals um Untreue,Lügen oder fehlende Gefühle ging. In beiden waren meine Kinder ein Thema; wobei nur meine letzte Lebensgefährtin auch schon fast erwachsene Kinder hat. Da ich erst relativ spät Vater geworden bin (meine sind 9 und 15 Jahre alt), mussten auch alle 2 Wochen Regelungen gefunden werden.
Nun bin ich seit 3 Wochen wieder alleine und leide wie ein verprügelter und ausgesetzter Hund. Man könnte es auch Mustersachverhalt für die Beschreibung von Liebeskummer extrem bezeichnen. Volles Programm traurig

Alles begann bei Rewe an der Kasse. Lovestory pur. Und wir wohnen auch nur Spuckweite auseinander (d.h. wir laufen uns fast regelmäßig über den Weg) so dass wir uns später das Einkaufen aufteilen konnten zwinkern
Jeder hat seine Wohnung. Ich ohne meine Kinder, sie mit ihrem 18 jährigen Sohn.
Sie ist 10 Jahre jünger als ich, eine sehr schöne intelligente Frau, welche eine ziemlich schlimme Ehe, eine kurze intensive Beziehung danach mit missglücktem Schwangerschaftsabbruch hinter sich bringen musste.
Auch diese Ehe belastete sie/uns noch bis vor Kurzem. Ich schreibe auch, weil,es verschiedene noch andere Umstände gegeben hat, die sie und letztlich auch mich stark einnahmen und viele Konflikte heraufbeschworen hat. Das erste Jahr war einfach nur, trotz aller Umstände,der Hammer; wir sprachen sogar von Heirat; neues zu Hause aufbauen usw. Ich dachte, nein ich denke es ja immer noch: Sie ist es!
Dann kamen die ersten Probleme, die ersten Streitigkeiten.
Es passierten plötzlich Dinge, die ich mir im Nachhinein gar nicht erklären kann. Obwohl wir uns so geliebt haben, gab es Streit..manchmal sogar schlimmen, hässlichen Streit(also verbal). Es ging um die Kinder, ihren Sohn, ihre Tochter (sie lebt bei ihren narzistischen Vater); es ging um meine Kinder; es ging um ihren Hund, ihre Eltern, ihre Schwester usw. Wir haben es uns stets gegenseitig gesagt, dass wir dies in den Griff bekommen müssen, damit wir uns nicht verlieren. Und trotzdem geschahen dann Dinge, die uns gegenseitig sehr, sehr weh getan haben. Eines haben wir allerdings nie vergessen: Wir waren immer ehrlich zueinander.
Hinzu kam ihre angespannte finanzielle Lage. Zwei Jobs gleichzeitig, wenig Unterhalt, unsichere Zukunft.
Ich musste sehr stressige berufliche Situationen mit machen; hohe Verantwortung, viele Überstunden; zu wenig Freizeit. Das ist zur Zeit auch immer noch so.
Sie bekam die Chance, sich selbstständig zu machen. Viel Zeit und Nerven ihrerseits mussten und sind auch noch immer zu investieren. Letztlich kam vor wenigen Wochen die Zusage der Finanzierung...es ging voran.
Für sie.
Für uns ging es seit Monaten nur noch bergab. Unsere Streitigkeiten ebbten einfach nicht mehr ab; immer wieder war irgendetwas; wir konnten diesen Kreislauf einfach nicht durchbrechen.
Gemeinsamkeiten blieben auf der Strecke.
Sie hat sich stets über meine Reaktion beschwert. Ich würde sie dann so herablassend behandeln (was ja stimmt). Dabei fühlte ich mich einfach nur unverstanden, verletzt, allein gelassen. Du legst ständig auf, wenn Du nicht weiterkommst; Du drohst stets mit Schluß machen; ich kann bei mir nicht ich selbst sein, ich fühle mich eingeengt usw. usw.
Die andere Seite....sie zog sich immer mehr an den Wochenenden an denen ich meine Kindern habe zurück; es wurde kaum mehr etwas zusammen gemacht; sie beschwerte sich über die Art, wie ich mit meinen Kindern umgehe, sie beschwerte sich über die Art, wie ich mit ihrem Sohn umgehe.
Ich versuchte sie zu unterstützen, versprach mir Mühe zu geben; nicht mehr auflegen,nicht mehr beleidigt sein, nicht mehr in die Höhle gehen. Wir sind im Dezember in Venedig gewesen (habe sie damit überrascht; weil sie es sich so gewünscht hat). Aber auch diese Tage haben wir nicht ohne Streit geschafft. Dennoch war es schön.
Der Jahreswechsel ging in die Hose. Der Hund kann keine Knallerei ab, also wird er ins Bad verbracht und umsorgt. Sekt alleine bzw. zusammen im Bad....etwas zu viel...Streit. schei.! Ich liebe dieses blöde Vieh; aber davor das Jahr war es auch so und ich hatte mich auf den Jahreswechsel mit ihr so gefreut. Alles ging irgendwie schief.
Gemeinsame Unternehmungen gingen in die Hose; auf dem Weg ins Wellnesszentrum..Streit...Abbruch..nach Hause fahren. Frust...Erniedrigung;Streit. Das war ja auch nicht das erste Mal.
Ich merkte immer mehr, dass sie sich zurückzog; die Zärtlichkeiten wurden weniger; ich konnte machen was ich wollte, alles war falsch. Langsam begann, ich mich zum Affen zu machen; alles hinzunehmen...auch an Beleidigungen. Sie hatte ja auch Recht; ich kann sie auch verstehen. Ich will, wollte es ja ändern..nur alleine, ohne Feedback, ohne das Gefühl sie ist bei mir, regierte in mir Unsicherheit und die Angst sie zu verlieren.
Die sich selbst erfüllende Prophezeiung sollte dann ja auch folgen. In den letzten Wochen haben wir uns, obwohl wir fast Tür an Tür wohnen, nicht mehr oft gesehen. Ja...jeden Abend,jeden Tag telefoniert, aber mehr nicht.
Bei der Realisierung ihrer Finanzierung haben wir zusammen den Businessplan geschrieben. Da ich mich da nicht auskenne, habe ich viel Zeit mit Recherche verbracht, um ihr zu helfen. Nach einem 10-16 Stundentag im Dienst kein Zuckerschlecken. Sie hat sich sooft vor einer Absage gefürchtet; aber mir war aufgrund der Gesamtumstände klar, dass es gut ausgehen wird.Ich habe sie bestärkt, sie versucht zu unterstützen.
Es kam dann auch der Tag mit der positiven Entscheidung. Hurra. Freude bei ihr (sie rief mich im Dienst an). Ich hatte gerade mal wieder etwas Stress. Ich freute mich auch ehrlich für sie und sagte ihr das auch. Etwas verhalten, denn ich wusste es ja im Herzen schon, das es klappen wird. Aber das kam wohl nicht richtig an.
Ich hatte dann gedacht, dass wir das irgendwie feiern würden und erwartete eine Reaktion von ihr. Die kam aber nicht. Das hat mich sehr verletzt und getroffen. Zumal wir viel Zeit und Mühen damit verbracht haben.
Am nächsten Tag reagierte ich per Nachricht dann auch entsprechend. Ich warf ihr vor, das wir doch keine Beziehung mehr führen würden. Es hätte mich sehr verletzt, dass keine Reaktion von ihr anläßlich der Zusage gekommen ist. Antwort: Du hast dich doch nur verhalten gefreut. Und es ist doch selbstverständlich, sich gegenseitig zu helfen.
Aus diesem Streit kamen wir dann nicht mehr raus. Folgende Telefonate führten dann zur endgültigem Austausch von Gegenständen; eingepackt in einer Kiste habe ich sie ihr dann rüber gebracht. Verärgert, gefrustet, enttäuscht, nicht mehr weiter wissend.
In einem der noch folgenden Gespräche sagte sie mir dann, das sie nicht mehr mit mir zusammen sein möchte. Sie könne das nicht mehr. Sie hätte kein Kraft mehr, meine Erwartungen zu erfüllen. Ich würde mich nicht ändern und das hätte sie nun erkannt.
Mein schlimmsten Befürchtungen wurden war. Ich habe die Wohnung gekündigt; schon eine neue gefunden, weil ich von hier weg muss. Es zerreißt mir jedesmal das Herz, wenn ich ihr Auto sehe, den Hund höre, Tim grüße und sie eben auch noch.
Wir haben uns vor den Mülltonnen noch mal getroffen. Das war letzten Samstag. Ich bin vor ihr fast zusammengebrochen. Mir standen die Tränen in den Augen; sie hat das gemerkt und wusste nicht was sie machen sollte.

Ich bekam am Freitagabend einen Anruf von ihr. Sie wollte wissen, was sich mit meiner neuen Wohnung ergeben hat. Sie wirkte sehr traurig. Und sagte mir auch, dass es ihr schlecht ginge. Ich fühlte, nein wusste, dass sie etwas auf dem Herzen hat. Sie wollte es mir aber zunächst nicht sagen, weil sie befürchtete ich würde auflegen. Ich habe mich zurück gehalten und mich bemüht, nur zuzuhören. Es dauerte etwas (ich kenne sie ja nun recht gut und weiß, dass sie mir immer alles erzählt hat), aber letztlich kam sie mit der Sprache raus. Obwohl sie es nicht wollte, gibt es wohl einen neuen Verehrer bzw. Jemanden, der sich um sie bemüht. Er ist , wie sie mir sagt, noch nicht frei; aber wohl schon zweimal bei ihr gewesen. Nachbarn haben Sie mit ihm vor dem Haus gesehen und eine von ihnen kennt ihre Arbeitskollegin. Dieser wurde durch jene Nachbarin eben herangetragen, dass man sie gesehen habe und vermuten würde, sie hätte nun einen Neuen.
Ich kenne diese Nachbarin. Sie ist nett und wir mögen uns. Meine Ex hat nun die Befürchtung gehabt, ich würde davon erfahren und dann denken, dass ein neuer Mann der Grund wäre, warum sie die Beziehung zu mir beendet hat.
Sie beteuerte, das wäre nicht der Grund. Wir wären stets ehrlich zueinander gewesen und ich könne ihr das glauben. Sie weinte sehr und sagte, alles wäre zur Zeit so unwirklich. Sie fühle sich so überfordert und ausgebrannt. Sie wolle mir nicht weh tun und hätte Angst, dass ich auflege.

Dieses Szenario habe ich schon mal erleben müssen. Es ist doch seltsam, warum sich so Vieles wiederholt.

Ich wusste zunächst nicht, was ich dazu sagen soll. Es tat sehr weh und ich musste erst mal meine Beklemmung, diese regelrechten körperlichen Schmerzen einordnen. Alte Erfahrungen, Empfindungen und Enttäuschungen kamen wieder hoch. Ich glaube, ihr kennt das.

Ich glaube, es war oder ist ihr sehr wichtig, dass ich ihr das abgenommen habe. Sie wollte wissen, wie sie sich denn nun mir gegenüber verhalten soll, wenn sie mich vor der Tür trifft.
Sie beteuerte nochmal, dass sie nichts bzgl..dieses neuen Mannes bewusst gewollt habe. Sie wäre total durcheinander und wisse gar nicht mehr, was sie machen soll.

Zusammengefasst habe ich ihr Folgendes gesagt:
Ich glaube Dir und ich kann Dich verstehen. Du bist mir aber keine Rechenschaft schuldig. Du kannst dich mit jeden Menschen treffen, mit dem du es willst.
Wir waren stets ehrlich miteinander und ehrlich gesagt, schmerzt mich der Gedanke, dass Du mit einem anderen Mann zusammen sein könntest. Ja...aber Ich finde es dennoch sehr schön, dass Du es mir erzählst.
Treffen wir uns vor der Tür, gehen wir aufeinander zu und reden, wenn wir reden wollen.
Melde Dich bei mir, wenn dir danach ist. Und mache dir keine Vorwürfe. Ich weiß, dass Du mir nicht weh tun möchtest.

Wir sprachen auch über das, was sie zuletzt alles so erlebt hat. Sie hat wieder Kontakt mit ihrer Tochter und das macht sie sehr glücklich. Sie erzählte von den Fortschritten mit ihrem Geschäft und den Bedenken, die sie noch umtreiben.
Und ja, wir kamen auch auf uns zusprechen. Allerdings ging es um die positiven Erlebnisse und unsere gemeinsamen Dinge, die wir so schätzen gelernt haben.

Es ging ihr danach wohl besser und sie konnte auch wieder etwas lachen.
Es war 01:30 h bis ich endlich etwas zur Ruhe kam. Und geschlafen habe ich sehr schlecht. Es sind meine negativen Gedanken, die mich runter ziehen. Meine Befürchtungen und die Verletzungen, die einen nicht mehr zur Ruhe kommen lassen.
Ich melde mich nicht mehr bei ihr. Ich weiß ja, dass ich sie verloren habe. Mein Kopfkino lässt mich nicht mehr schlafen; ich komme nicht zur Ruhe, kann meine Gedanken nicht abschalten. Vom Rechner habe ich tausende Bilder (Venedig,Rom, Florenz, alle Selfies, alle eben mit ihr) verbannt. Irgendwo in ein Backup gelegt.
Ich hatte letzte Woche endlich mal ein paar Tage frei. Morgen muss ich wieder zum Dienst. Ich weiß schon jetzt, dass es wieder stressig wird.
In zwei Tagen ist die erste Besichtigung meiner Wohnung. Wenn alles klappt, kann ich zum 01.07. in die neue einziehen.
Vorgestern geheult, nichts gegessen, gestern geheult nichts gegessen. Die letzte Nacht nicht geschlafen; das Einzige was etwas hilft ist lesen. Die Urlaubstage waren für mich leider keine Erholung . Ganz im Gegenteil.
Sie ist noch so allgegenwärtig, vor allem in meinem Herzen....aber wem sage ich das!

Meine Tochter hat mich vorhin angerufen. Ich sollte an meinen Sorgenfresser denken, den sie mir vor einigen Tagen geschenkt hat. Ich konnte gar nichts mehr sagen am Telefon...... traurig seufzen / traurig traurig

...Beziehungsende...Storyende.

LG in die Runde

x 3 #17539


Lyra
Hoy flyingcop,

ja was soll man da sagen - auf jeden Fall erstmal herzlich willkommen in dieser Runde!

Toll, hier ist immer jemand da, egal wie dreckig es einem geht oder wann man wach ist - nachts um 2 oder 4 ...

Klingt nach einer sehr anstrengenden Story bei euch. Als ob ihr nie die Gelegenheit gehabt hättet, euer Zusammensein zu genießen. Ich kenne das so ein bischen, allerdings nicht so extrem, wie es bei euch wohl gewesen ist. Es ist, als ob das Schicksal einem ständig Knüppel zwischen die Beine wirft, um zu verhindern, dass man miteinander glücklich werden kann. Komische Sache.

Klar nimmt jeder viele Altlasten mit, auch die alltäglichen - Umgangsrecht, Exehen, Kinder, Finanzielles ... dazu dann noch die inneren Wunden oder Schwachpunkte ... fast nicht zu schaffen, wie man aus deiner Erzählung lesen kann.

Ich habe so das Gefühl, als hätte jeder von euch den anderen zum Anlehnen und Bestärken gebraucht, in dieser Phase des Lebens. Dann war schnell Enttäuschung und Frust da, zumal wenn man gestresst und erledigt ist. Du erwartest Zuwendung und Interesse, der andere genauso - da kann es dann schnell mal eskalieren. Auch Kleinigkeiten, über die man sonst vielleicht auch einfach lachen würde, können da schon zu Streit führen. Vielleicht hätte es zu einer anderen Zeit in euren Leben besser geklappt...

Also so mein Eindruck deiner Geschichte.

glG Lyra

x 1 #17540


flyingcop
Danke Lyra für deine lieben Worte.
Ja...so wie Du es schilderst trifft es unsere Umstände ganz gut. Es war von Beginn an ein Weg mit vielen Hindernissen. Und die konnten wir irgendwie nicht ausräumen....ich war an dem Tag der Trennung regelecht wütend auf mich und uns...es ist soooo schade..... traurig

x 1 #17541


R
Ich werfe mal ein Hallo in die Runde.

Zitat von Träumchen:
in meinem MP3 Player läuft mein "Trennungsalbum" von Annenmaykantereit in Dauerschleife.

Oh, die finde ich auch total gut und höre sie gerne. Obwohl ich gerade momentan deutsche, aktuelle Musik nicht so toll finde.
Momentan ist es aber gerade der olle Bryan:


Ich lasse mal für alle einen Drücke da gruppenkusscheln

x 3 #17542


Blunda
Zitat von B-Plus:
....... Irgendwie treibt mich aber auch diese innere Unruhe an etwas tun zu müssen, z.B. überlege ich jetzt Joggen zu gehen - das ist ja durchaus positiv zu bewerten. Aber danach werde ich wieder da sitzen und mich fragen "Und nun"? Statt dann zu sagen, ok, du warst jetzt Joggen und das war gewissweit gut, kann ich das gar nicht sehen.
Gestern z.B. hatte ich den ganzen Tag einen guten Freund bei mir, heute bewerte ich das nicht mehr als positiv, ich sehe nur das kommende Wochenende wo vielleicht niemand da ist und wo ich jetzt schon weiß wie mir die Decke auf den Kopf fallen wird.

aaaber du wärst dann erstmal joggen gewesen, dann musst du noch duschen und du machst dir danach vielleicht ne kleinigkeit zu essen und dann entspannst du n bisschen auf´m sofa. sport nimmt auch die innere unruhe etwas aus dir raus Smile

klar bewertest du es nicht positiv...bist ja auch in ner "depri"- "bemitleidungs"-phase. da bewertet man kleinste dinge nicht positiv, egal wie viele man nebenbei, fast unbemerkt doch erledigt hat knuddeln

aber das wird besser zwinkern


Hi, flyingcop knuddeln

wie lyra schon sagt, kaum zeit für zusammensein, alleine schon bei den arbeitszeiten und sich bei so nem stress zusätzlich noch ne selbstständigkeit aufzubürgen...wenn man dann noch relativ am beginn einer beziehung ist. stell ich mir dann auch arg heftig vor durcheinander
innerhalb des ersten jahres gibts ja noch das verliebt sein und danach stellt sich meistens erst raus, ob es was längeres wird...wenn die großen schmetterlinge sich verzogen haben...dann gehen oft die reibereien los. und klar...die kommunikation ^^
aber du sagst ja selber, du hast dich eher verhalten gefreut für sie. da würd ich als frau auch denken,...hmm der freut sich gar nich...und schon hast du einen vorwurf gegen dich im raum stehen. was wohl auch wieder bei der empfindlichkeit des stresses und zeitmangel der person gegenüber begründet liegt.
dann lieber zukünftig bei solchen sachen dran denken...richtig freuen und nicht verhalten, weil du ja wusstest das klappt schon zwinkern
solche "kleinigkeiten" machen unglaublich viel aus.


rein aus dem stress heraus hätte man überlegen können, wie man sich mehr zeit schafft und wenn es statt der selbstständigkeit n anderer job gewesen wäre. da is ja sonst stress und noch viel weniger zeit schon vorprogrammiert. denn dort is man im grunde immer am arbeiten...
ist natürlich hinterher immer schlau zu quatschen zwinkern

aber eigenes verhalten zu reflektieren is immer gut...besonders wenn sich verhaltensweisen immer wieder wiederholen in beziehungen.
beim nächsten mal kann man drauf achten, auch wenn es dir in der akutsituation erstmal nichts nutzt.

allerdings kommt das erst nach der fiesen trennungssituation ...so diese kleinen erkenntnisse und "warum hab ich das nicht anders gemacht". da sollte man sich bewusst auf die bremse treten...was passiert ist, ist passiert. das kann man mit reden dann auch nicht mehr ausbügeln.

x 2 #17543


Xell
@flyingcop

Ich denke mal viele hier können sehr gut nachvollziehen wie es dir nun gerade geht, ich auch. Immer wieder aufs neue empfinden zu müssen, wie eine Liebe scheitert, ist hart. Zuzusehen und zu spüren, wie sich die Beziehung unaufhaltsam verändert, dem Ende zuneigt und die Liebe entflieht. Man gewöhnt sich nicht an den Schmerz, man lernt nur damit umzugehen.

Gut, dass du mit dem lesen was hast, das dich ablenkt. Mach das so oft es geht. Verbanne alle weiteren Erinnerungen an sie, die du noch nicht beseitigt hast. Hoffentlich klappt alles mit deiner neuen Wohnung und du kannst bald schon da wegziehen. Wenn man auch erwachsen ist und 'normal' miteinander umgeht.. die direkte Konfrontation mit der Ex kann einen immer wieder weit zurückwerfen, gerade kurz nach der Trennung. Ich für meinen Teil achte peinlichst genau darauf, dass das nicht passiert. Auch wenn dein Job sehr stressig ist, lenkt er dich hoffentlich wenigstens gut ab. Viel frei zu haben ist in so Phasen nicht immer gut.

Ansonsten schreibe hier. Irgendwer ist immer da und antwortet. Halt durch knuddeln

x 2 #17544


R
Zitat von Blunda:
klar...die kommunikation ^^
aber du sagst ja selber, du hast dich eher verhalten gefreut für sie. da würd ich als frau auch denken,...hmm der freut sich gar nich...und schon hast du einen vorwurf gegen dich im raum stehen. was wohl auch wieder bei der empfindlichkeit des stresses und zeitmangel der person gegenüber begründet liegt.

So ähnlich habe ich eben beim Lesen auch gedacht @flyingcop
Allerdings weniger "der freut sich ja gar nicht", sondern die Kommunikation anschließend. Ist aber offensichtlich von beiden Seiten irgendwie schief gelaufen.

Aber wie Blunda schon anmerkte, hinterher ist man immer schlauer.
Reflektieren ist gut und an seinen Fehlern arbeiten, die man selbst einsieht. Manchmal tut es weh, wenn man selbst in den Spiegel sehen muss. Dazu noch der Trennungsschmerz, kaum zu ertragen.

Geholfen hat mir Sport. Den Kopf klar bekommen, sich auspowern.
Und wenn man nicht essen kann, Smoothies versuchen. Das geht oft und bringt wenigstens ein wenig mehr Energie, als reine Getränke.
Und ganz wichtig, hier schreiben. Man bekommt von Vielem auch mal eine andere Sichtweise. Das bringt einen auf Kurs und hilft bei der Verarbeitung.

x 2 #17545


S
Totales Tief gerade. Heulend nach Hause gefahren, in eine Stadt, in der ich nur wegen ihm festsitze.
Er hat seine Freunde und seine Familie um sich, ich habe niemanden.
Überlege mir gerade zu nem Bekannten zu fahren, der mir nicht sonderlich gut tut. Doch meine Gedanken kreisen nur um ihn.

Hoffe ihr könnt ein wenig das Wetter genießen. zwinkern

x 2 #17546


flyingcop
Hallo zusammen....Danke ,vielen dank für eure Anteilnahme.
Das Herausnehmen aus Stresssituationen habe ich versucht...Sie wollte aus geschäftlichen Gründen nach Holland. Wir wollten zusammen dahin fahren und ich machte den Vorschlag, uns dann abends nur noch um uns zu kümmern. Kein Thema Polizei, kein Thema Geschäft...nur mal eben uns.
Kam auch nicht an...sie hat mich total falsch verstanden. "Du kannst doch von mir nicht verlangen auf Knopfdruck nicht mehr über das Geschäft zu reden". Diese Reaktionen zeigten mir mein/unser Dilemma. Ich kam gar nicht mehr an ihr Herz ran....
Nur es nutzt ja nichts mehr....ich versuche jetzt nach vorne zu schauen...auch wenn ich aus Erfahrung schon weiß, das wenn ich geliebt habe es erst mal wieder lange Zeit braucht, um die Wunden heilen zu lassen.

#17547


R
Zitat von flyingcop:
Nur es nutzt ja nichts mehr....ich versuche jetzt nach vorne zu schauen...auch wenn ich aus Erfahrung schon weiß, das wenn ich geliebt habe es erst mal wieder lange Zeit braucht, um die Wunden heilen zu lassen.

Das ist ja auch richtig so. Das alles braucht Zeit. Zeit, um zu heilen, zu verstehen, zu verarbeiten. Und diese Zeit muss man sich auch geben.
Außerdem habe ich den Eindruck, dass es, je älter man wird, umso länger dauert.

Herrje, ich klinge wie meine Uroma! geschockt
@Thomas69 kannst Du mal bitte mit Glitzer vorbei kommen? Wo ist @Mäusl eigentlich? Kopf kratzen
Also, es wird besser mit der Zeit! Das ist mal sicher. Ganz sicher!

x 1 #17548


M
@Roja
Ich geb dir da aber Recht, deine Uroma kenn ich zwar nicht, aber meine Zustimmung hat sie.

#17549


R
Zitat von Mimmi:
Ich geb dir da aber Recht, deine Uroma kenn ich zwar nicht, aber meine Zustimmung hat sie.

Das ist gut, ich kenne/kannte sie nämlich auch nicht, trage nur ihren Ehering in Ehren. zwinkern
Aber ich glaube, sie war mir nicht ganz unähnlich. Also ruhig, besonnen und subtil. Mr. Green

x 2 #17550


A


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