Zitat: jeden Tag ein bisschen mehr so das du es nicht merkst aber es irgendwann so ist.
@Tom72
Guten morgen, ja du hast vollkommen Recht damit! So heilen Wunden und kommen auch nicht wieder! Langsam und mit tgl. Fürsorge, Salbe, neues Pflaster und Beachtung....So war es bei mir auch und plötzlich merkte ich z.B. beim Fernsehgucken: "oh ich schmunzele gerade" Das war mir lange Zeit abhanden gekommen, jetzt kann ich schon wieder herzlich Lachen, sogar bis mir der Bauch weh tut. Was für Fortschritt, ich bin dankbar und glücklich darüber.
at all:
Wunden, geben manchmal auch Narben, die ich sehr viel später begucken kann und die Geschichte dahinter zu meinem Leben zählen kann, ohne sie zu verteufeln, sondern sie als notwendiges Übel begreife, an dem ich u.a. "Radfahren" gelernt habe. Will sagen: ICH LERNTE und lerne immer noch um nun weiterhin glücklich ZU LEBEN!
In einem Beitrag hieß es, O-Ton: u.a. "blabla blabla bla." Damit waren die zahlreichen Kommentare gemeint, die Hoffnung versprachen. So was tut uns auch "weh"

, wir sind alle erfahrene Mitgeplagte und geben gerne Hoffnung weiter damit die Verzweiflung verschwindet.

Denn Mitgefühl von jemanden zu bekommen, der meine Geschichte ähnlich selbst erlebt hat ist für mich mehr als wertvoll. Das kann mir kein Therapeut geben, der dieses "Wissen" aus Büchern hat, dieser körperliche Schmerz, der bis zur Starre und zum physischen Tod führt ist für jemanden, der es nie am eigenen Körper erlebt hat schier unmöglich nachzuvollziehen.

Die Rat"SCHLÄGE" du musst...du kannst doch nicht....usw. halfen mir überhaupt nicht und führten eher dazu mich noch mehr zurückzuziehen. Deshalb lese ich so gerne hier im Forum und treffe immer wieder auf Beiträge, die mir objektiv Unterstützung geben ohne Belehren zu wollen und das tut mir einfach nur gut und ist die Motivation für mich, etwas Neues zu probieren um meine Situation zu verbessern.
Ich DANKE allen Wegbegleitern,

die ihr für mich seid, für euren immer währenden und unermüdlichen Einsatz und natürlich auch für den tgl.
Bla bla

hin oder her: Ich bleibe dabei, nur die Auseinandersetzung mit mir selbst und mit Unterstützung

(von wem auch immer) hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin und dafür bin ich unendlich dankbar. Die "Narbe" hat einen großen Platz in mir eingenommen aber sie stört nicht mehr und wird heute als einen Teil von mir betrachtet, der absolut nötig war.
In diesem Sinn wünsche ich euch und auch mir einen wundervollen und heilsamen Tag mit vieeeeel

und
