Blunda
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oh man, eine der Letzten die abends schreibt und morgens wieder die Erste *seufzt*
Die letzten 2 Tage waren echt nich easy....so´n Schrott.
Ich glaube es hat weniger mit ihm selbst zu tun, als das ich nicht weiß was die nächsten Monate für mich bereit halten werden. Sowohl was ihn angeht als auch den ganzen Rest drumherum.
Wahrscheinlich ist es diese Schwebesituation, die Ungewissheit die mich denken oder fühlen lässt, er könnte mir Halt geben oder die Ungewissheit wäre leichter zu ertragen, wenn er doch nur an meiner Seite wäre.
Aber ich kenne mich zu gut und selbst er könnte mir die Angespanntheit, Unruhe und Ungewissheit nicht abnehmen. Niemand kann das. Würde trotzdem wie ein Tier im Käfig durch die Gegend laufen.
Das muss ich ganze allein aushalten und durchstehen, auch wenn ich hier und da lernen muss, auch mal Hilfe anzunehmen. Aber in manchen Dingen kann einem einfach keiner helfen.
Es wird ernst und ich muss mich ins Zeug legen, wenn ich erreichen möchte, was ich mir vorgenommen habe. Das erzeugt natürlich gewissen Druck, aber ich halse mir meist noch ne Tonne mehr davon unnötig auf, weil ich´s besonders gut machen möchte, statt einfach mein Bestes zu geben, wie ich es immer tue.
Ich weiß, dass ich alles schaffen kann, werde ich wohl auch....aber die eigene Überzeugung und Selbstsicherheit fehlt.
Die letzten Wochen im Praktikum und ich werde meine Kolleginnen dort, die teils doch schon Freundin-Status erreicht haben, wieder verlassen müssen. Die haben mich so super unterstützt.
Auch wenn es bestimmt nicht für immer sein wird, aber allein der Gedanke dran...könnt ich schon wieder heueln.
Endlich läuft mal was für mich gut. Mein Leben geht in die Richtung, in die es hätte schon soo lange gehen sollen, nachdem ich fast 10 Jahre Stillstand in kauf genommen habe.
Im Moment "verliere" ich viele der Menschen, die ich kennengelernt und so lieb gewonnen habe wieder. Besonders in so nem Internat ist der Verbund ganz anders.
Klar, das gehört doch dazu, werdet ihr denken, aber ich habe in meinem Leben bisher nicht die Erfahrungen machen dürfen, so wunderbare Menschen um mich rum zu haben. Ich war immer alleine.
Menschen, die mich verrückte Nudel so nehmen wie ich bin und mich sehr lieb haben, eben weil ich bin wie ich bin. Die mich unterstützen, mir Mut machen, wenn ich gerade den mal wieder verloren habe oder den Wald vor lauter Bäumen nicht seh.
Für mich ist das etwas besonderes. Vor allem, da ich Probleme habe, mich wirklich an neue Leute zu "gewöhnen" oder mich drauf einzulassen. Umso schwerer fällt es mir.
Also weiß ich im Moment nicht, wie ich mich jetzt fühlen soll. Dann sitz ich wieder da, irgendwie verloren.
Aber heute ist einiges zu tun. Muss was für die Behörde einscannen, dauert meist ewig ^^ Ich hoffe ist es jetzt das letzte Mal das ich das tun muss
Dann muss die Wohnung bissel aufgeräumt werden, Kuchen gebacken und Sachen gepackt für morgen. Versicherung anschreiben, Bruder anrufen.
Das Radio läuft, damit ich auch ne gescheite Ablenkung habe.

