Seit Freitagnachmittag bin ich wieder in einem Loch. Vorher war es wirklich ganz gut, aber jetzt rückt die große Blasen-OP meiner Mutter immer näher (morgen...) und er ist gefühlt weit weit weg von mir. Letzten Dienstag haben wir noch eine gute Stunde telefoniert, am Donnerstag hab ich ihm eine Sms geschrieben, worauf er am Freitag kurz geantwortet hat. Am Samstag hab ich ihm geschrieben, seit dem nichts. Wir sind getrennt, er ist mir keine Rechenschaft schuldig und trotzdem ist es immer noch, selbst nach jetzt 12 Wochen, sehr schwer. Ich schreibe ihm natürlich nicht noch einmal, hab es nicht nötig verzweifelt zu wirken. Ihm geht es, nach eigener Aussage auch nicht gut, und er hat sich die vorletzte Woche vor allen verkrochen, nicht mal bei seinen Eltern hat er sich gemeldet. Vielleicht macht er sich dann noch einmal Gedanken, vielleicht braucht er den Abstand jetzt auch, um sich darüber klar zu werden, was momentan eigentlich mit ihm los ist (er ist mit sich selbst nicht im Reinen und das nicht nur wegen uns...) und dann was ihm wirklich wichtig ist. Natürlich möchte ich nicht aus seinem Mund hören, dass wir keine Chance mehr haben, aber auch das ist eine mögliche Antwort. Ich möchte es weiter auf mich zu kommen lassen und dafür die Kraft aufbringen. Bin gespannt, wann er sich meldet, das ob wage ich eigentlich nicht zu bezweifeln sowie er sich die letzten Wochen zu mir verhalten hat, es ist nur eine Sache des "wann". Ich möchte ihm Zeit geben, wünsche mir daher viel Kraft für mich. Er braucht mit seinen Gefühlen immer ein wenig länger, ist keiner der sie so einfach greifen kann, das kann für mich gut sowie schlecht sein. Eine Leidenszeit, die sich lange hinziehen kann...und der Ausgang ist ungewiss - ob es sich "lohnt"? Ich warte und probiere mein Arbeit wieder auf die Reihe zu kriegen - letzte Woche hat das gut funktioniert! Also diese Woche auf ein neues

! Weiter im Labor stehen und die Masterarbeit von meinem Masteranden korrigieren.
Wie irrational es ist, dass ich denke, ob er mich hasst, ob er mich vergisst. Er hat mir auch nach der Trennung gezeigt, dass er mich nicht hasst, auch nicht, dass er mich noch liebt, aber das ich ihm noch in einer Weise wichtig bin und er selbst nicht weißt auf welche Weise. Der Streit in den letzten drei Monaten unserer Beziehung war einfach zu viel und er hat an seinen Gefühlen angefangen zu zweifeln, ob es reicht, dass wir noch glücklich sein können - jetzt muss er sich die Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, ob seine Entscheidung die richtige war - bist du jetzt wirklich glücklicher ohne mich? Oder war es eine Übersprungshandlung? Wenn du wirklich glücklicher bist ohne mich, dann soll er es mir einfach sagen, auch das ist eine Antwort, keine die ich mir wünsche, aber eine die ich dann akzeptieren muss. Ich hab ihn einfach viel zu lieb.
Wie ihr seht, bin ich momentan vielleicht ein wenig verwirrt....^^ Aber es tut gut, dass hier runterschreiben zu können. In den letzten zwölf Wochen ging es schon wirklich gut bergauf bei mir

! Jetzt machen wir mal weiter und sehen mal, was er will und ob ich dann noch will.