@Michelle11
Frage Gott nicht warum du das verdient hast, sondern Frage dich was du aus dem ganzen lernen solltest für dich und dein Leben

wenn es euch bestimmt ist zusammen zu sein, dann werdet ihr auch einen Weg wieder zusammen finden. Und wenn es nicht der Fall sein sollte, wirst du mit genügend Abstand froh darüber sein, dass ihr nicht zusammen seid.
Es wird seinen Sinn gehabt haben und entweder nutzt du jetzt die Zeit für dich, findest heraus was du wirklich willst und was dir gut tut oder du bemitleidest dich den ganzen Tag selbst.
Bei meiner vorletzten Trennung hatte ich mir irgendwann so schwere Vorwürfe gemacht und den ganzen Tag geweint. Meine Mutter hörte sich mein Rumgeheule an und meinte dann eiskalt "wenn du meinst, es hilft dir dich den ganzen Tag selbst zu beschuldigen, rumzujammern und zu bemitleiden, dann mach das." Zu dem Zeitpunkt fand ich das total gemein (ähäm ich war 29...) und ich weinte noch ziemlich lange nach dem Telefonat, machte mir schwere Vorwürfe und irgendwann schlief ich ein. Am nächsten Tag ging es mir besser, denn ich war überzeugt nicht alles war meine Schuld, ich übernahm die Verantwortung für meine Fehler und zwar nur meine und hörte auf mich und meine Situation zu bemitleiden. Ich akzeptierte es wie es war, das ich nicht ändern kann und begann damit, dass ich mich nur auf mich konzentrierte und mein Leben neu zu sortieren. Das ich mit 29 damals so heftig aus der Bahn geworfen wurde, hat mir schwer zu denken gegeben.
Mit genügend Abstand und der verstrichenen Zeit weiß ich nun, was ich aus dem ganzen lernen sollte. Ich hätte gerne auf die Erfahrung verzichtet aber ich bin daran gewachsen.
Versuche etwas positives daran zu sehen, denn ohne Grund passiert nichts
