@JoEmmaT
Du bist so eine Starke, das sind wir alle, nur an manchen Tagen vergraben wir das ganz tief in unserm Innern :*
Den ersten und sehr wichtigen Schritt hast Du schon gemacht, ich bin seit gestern auch in Therapie. Hab mich für eine Verhaltenstherapie entschieden, 45 Stunden, Vergangenheitsbewältigung...ich erkenne meine Muster schon ganz gut, nur fehlt mir manchmal der nötige Drive sie zu durchbrechen.
Das naheliegenste und vor allem schnellste wäre, Dir Stimmungsaufheller veschreiben zu lassen.
Wenn Du keine Chemie nehmen willst, dann kannst Du's auch mal mit Johanniskraut versuchen. Dauert halt bisschen, bis es wirkt. Und keine Angst, wenn Du seelisch gefestigt bist, dann machen sie Dich nicht abhängig...es geht nur darum, ein gewisses Level an Serotonin aufzubauen, dass die Schwankungen erträglicher macht und Dich das Chaos in Deinem Kopf strukturieren lässt...
Der berühmte "Weg zu sich selbst" ist ein langer, beschwerlicher und erfordert viel Geduld.
Manche suchen ein Leben lang danach, ich bin auch noch weit entfernt, aber zumindest auf dem richtigen Pfad

Vielleicht fängst Du erstmal damit an, was Du NICHT willst.
Dann konzentrier Dich auf Deine Stärken und mach Dir bewusst, dass Du wahnsinnig viel kannst. Viel mehr, als Dir manchmal bewusst ist...
Es gibt auch echt gute Literatur zu dem Thema.
Und ganz wichtig: es dauert. Geduld! Führ Dir mal vor Augen, was Du schon alles geschafft hast.
Staats.amen, Wahnsinn. Hätte ich mir nie zugetraut

UND falls Du mit Jura nicht wirklich glücklich bist.
Nimm Dir Zeit in Dich reinzuhören und Dein Leben so auszurichten, dass es Dich glücklich macht....
Nichts wäre schlimmer für mich als mir irgendwann zu sagen, ach hätte ich doch...außerdem behindert es Deine "innere Heilung" und Dich auf dem Weg zu Dir...