Zitat von Elena92:Ich merke dass ich kaum Selbstbewusstsein besitze.
halte ich daran fest.
Aus Angst, alleine zu bleiben.
Ich klammere mich an Dingen fest
kann einfach nie loslassen.
finde irgendwie keine Lösung.
Das ist auch wirklich nicht einfach und mal eben erledigt. Das ist ein mehr oder weniger langwieriger und mitunter schwieriger Prozess, der eigentlich nie endet. SELBST-WERTgefühl.
Sich dessen BEWUSST werden, was einen da bisher so (an)getrieben hat, damit geht's mal los.
Frei und unabhängig durchs Leben, das ist die Devise. Frei heißt nicht, zB keine Ängste zu haben. Sondern sie zu erkennen, zu erkennen, was ihnen zugrunde liegt, von ihnen unabhängig mit ihnen umzugehen (sie da sein zu lassen, mit ihnen nichts machen zu müssen).
Nehmen wir mal deine Angst vor dem Allein sein. Das Loslassen geht dem ja voraus, also,
wenn ich jemanden oder etwas loslasse, ist der Mensch oder das Etwas nicht mehr da, ich bin ohne ihn oder es, ich bin allein.Aber, bist du dann auch allein? Ohne Partner geht aber auch MIT Familie, MIT Freunden, MIT Hobbies, MIT so vielem, MIT dir. Du bist nicht allein, objektiv. Du fühlst dich aber so. Warum? Und warum ist das so ängstigend?
Was bist du dir SELBST wert?
Welche WERTE hast du, was machen die mit deinem Selbst (einengen, befreien, zufrieden, unzufrieden, weiter bringen, aufhalten, sicher, unsicher)? Was macht diese Werte und ihre Verbindung zu dir wichtig?
Puh, merke grad, ist schwierig, so tiefgründig zu dieser Uhrzeit... Sind mal so ein paar Gedankenanstöße. Vielleicht auch etwas Sachliteratur dazu? Und hier weiter schreiben, auch zu diesen speziellen Fragen, zu nicht ganz so später Stunde?
