JoEmmaT
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Ja, sehe das auch so. Ich bin auch ein Freund von Klärung und "Bereinigung", sofern das möglich ist. Es gibt sicherlich Situationen, in denen es nicht möglich ist oder der andere etwas schlimmes gemacht hat. Aber ich hatte über die ganzen 6 Wochen (durchgehend keinen Kontakt seit der Trennung) immer wieder diese Grübeleien, ob ich mich nochmal treffen will und was ich sagen will und und und. Das wandelte sich auch von Moment zu Moment. Ich habe aber mehr und mehr gemerkt, dass diese Grübelei erst weg geht, wenn ich mich dem Treffen gestellt habe. Ich wollte auch nicht die Situation der unerwarteten Begegnung in der man nicht vorbereitet ist.
Wir hatten niemals Streit, aber die Umstände haben es uns schwer gemacht und wohl auch seine mangelnde Reife. Aber er ist mir ja dennoch irgendwie wichtig und ich habe Interesse an ihm und seinem Leben. Auch wenn es sinnvoll ist nun weiter Abstand zu halten und sich auf sich zu konzentrieren, wird irgendwann eine Zeit kommen, in der man sich wieder begegnet oder man sich fragt, wie ist es dem anderen so ergangen. Ich habe zu keinem meiner erfreunde eine Freundschaft bzw regelmäßigen Kontakt. Aber ich hatte immer vereinzelt Kontakt später und kann jedem einzelnen positiv gegenüber treten. Das ist mir wichtig, denn auf Dauer blockiert man sich selbst durch den Frust. Zunächst mag Wut gut sein, denn das hilft Abstand zu halten und zu verarbeiten...aber ich will keine Wut auf Dauer haben. Daher war es mir heute wichtig mit ihm locker zu quatschen und kein wieso weshalb warum zu diskutieren. Das tat gut!

