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Wie gehts dir heute / Wie war dein Tag?

S
Ja, TraurigeSeele. Wenn Beide lügen dass man schon länger "Bett und Tisch" getrennt hat. Hab ich auch gemacht Damals, weil ich die Schnauze so voll hatte...

#31111


Ambrosa
Nach einem Jahr war ich Geschieden, wäre ich geblieben hätte ich mich zu Tode gehungert, hätte nicht mehr viel gefehlt! Solche Gedanken kämen mir heute nicht mehr in den Sinn für Niemanden!

#31112


A


Wie gehts dir heute / Wie war dein Tag?

x 3


E
@Gundula

was Dir passiert ist, tut mir natürlich leid und ich kenne das mit den Unterhaltsgeschichten von meiner Schwester mit Kind, aber dennoch, das sind materielle Dinge, die natürlich gerichtlich evtl. geklärt werden müssen. Aber das sollte nicht emotional geklärt werden. Ich bin da echt irgendwie anders drauf, keine Ahnung. Ich hatte jetzt nicht wahnsinnig viele Beziehungen in meinem Leben, außer als Teenager. Ich war 4 Jahre dann nochmal 4 Jahre, dann 11, dann 10 Jahre und jetzt 3 Jahre in festen Beziehungen. Aber irgendwie...ich wurde auch betrogen, belogen....aber irgendwie, weiß nicht...habe immer irgendwie akzeptiert, dass wenn jemand gehen möchte, dass ich das nicht ändern kann. Ich kann denjenigen ja nicht zwingen, mich zu lieben. Und genauso umgekehrt. Als ich meine 11jährige Beziehung verlassen haben, da hat die auch am Anfang gekämpft und irgendwann zu mir gesagt, dass sie aufhört jetzt und wir schauen, was passiert.

Ich glaube, ich bin da einfach anders. Ich möchte für mich mein Leben leben, wie ich es für schön empfinde und wünsche das jedem anderem Menschen auch so. Und wenn er das nicht mehr mit mir leben will, dann ist das so.

x 2 #31113


J
klatschen @EEBär Kuss geben

x 1 #31114


Ambrosa
Ja dahin komme ich auch noch grinsen

#31115


K
Wegen dem heutigen Sorgerecht...dem stimme ich zu.

Sorgerecht liegt bei mir und bei meinem Ex-Mann. Nach der Trennung im August 2016, dem Auszug von ihm im Oktober, nach über 20 gemeinsamen Jahren, waren wir uns absolut einig, dass die Kinder bei mir bleiben.
Nein, wir haben die Kinder nicht gefragt wohin sie wollen. Das haben wir bewusst so entschieden, auch wenn beide schon >14 sind.

Unterhalt geht nach Düsseldorfer Tabelle, Nettolohn habe ich "abgerundet", normalerweise ist er in der höheren Gruppe. Unterhalt für mich hätte ich bekommen können, wollte ich aber nicht. Warum so "nett"? Ich kann aus tiefem Herzen sagen, dass wir nicht im Ansatz einen rosenkrieg hatten. Uns zu liebe und der Kinder zu liebe.
Ich will ihn nicht zu Grunde richten, ich möchte das er glücklich werden kann und dazu gehört eine finanzielle Absicherung. Ich möchte, dass wenn die Kinder bei ihm sind, er nicht auf jeden Cent gucken muss. Kino, Eis essen, Ausstellungen, Sport, einkaufen...das mit zwei halb erwachsenen jungen Menschen...ist teuer Smile Ich profitiere davon, weil er sich bewusst unendlich viel Zeit nimmt für die Kinder für Unternehmungen, die ich nicht immer in meinem Alltag habe und ihnen mal Kleinigkeiten bieten kann, die ich finanziell derzeit nicht gewuppt kriege.

Auch wir waren am Anfang der Trennung eiskalt und distanziert. Erst von meiner Seite aus, dann beiderseits. Vor einer Woche hatten wir das erste Gespräch nach der Trennung. Bis dahin lief sämtliche Kommunikation nur in Bezug auf die Kinder.

Besuchsrechte? Gibt es bei uns nicht! Sie sollen sich dann sehen, wenn sie sich sehen möchten. Egal wann, um welche Uhrzeit und wie lange. Einzige Bedingung: Freunde und Schule sollen darunter nicht "leiden". Warum so?! Die Kinder waren mir zu alt für festgelegte regelmässige Wochenenden. Ob es klappt? Hervorragend! In der Regel sehen sie sich wöchentlich, einmal im Monat geht's über das WE zum Papa, Fahrten werden geteilt, ebenso wie Sonderausgaben (Klassenfahrten ect.). Telefonieren tun sie bis heute mehrmals die Woche.

Und....für mich wichtig... ich habe mich aus allem rausgehalten. Ich habe nie gebohrt, die Kinder"missbraucht" um Infos zu erfahren, habe nie schlecht über meinen EM gesprochen... Wenn sie reden wollten war ich da, wenn nicht, war ich auch da. Selbstverständlich habe ich Interesse gehabt, wenn ich sie dann wieder bei mir hatte. Und..in den Ferien sind sie auch mal zwei Wochen beim Papa (Hölle für mich, aber psssst...nicht verraten zwinkern )

Gab es Schwierigkeiten mit den Kindern (die es ja immer mal gibt) habe ich fast immer den Vater ins Boot geholt bzw. ihn informiert. Ebenso wenn ich mal nicht weiter gekommen bin, dann habe ich ihn auch schon mal gebeten, mal mit ihnen zu reden.

Und ja....es war VERDAMMT schwer und ist es teilweise immer noch! Aber es geht hier um zwei junge Menschen die nix dafür können, das wir uns getrennt haben.

Wie die Kinder es verarbeitet haben? Die ersten drei Monate waren horror. Sie haben geweint, wollten nicht mit mir reden, haben sich andere Bezugspersonen gesucht...mir hat das Herz geblutet. Ich war tapfer und habe es ausgehalten. Ich hatte den Mut zu vertrauen, meinem EM zu vertrauen und meinen Kindern. Heute? Sie sprechen mit mir über ganz viele Dinge...Liebe, Frust, Dro., Alk., Partys, Kummer, Freude....was will ich mehr;)
Als das erste Zeugnis dann im Hause stand nach der Trennung war klar: sie haben es wirklich gut "weggesteckt".
Ich habe sie allerdings auch ins Boot geholt...Haushalt, Umgestaltung des Hauses (dosiert, nach und nach), Verantwortung...alles schritt für schritt, dem Tempo der Kinder angepasst. Und bei fast allem habe ich mich von meinem Mutterinstinkt verlassen. Wie das ging trotz dem Schlamassel? Ich habe mich immer mal wieder selbst bewusst hinten angestellt...

Warum ich das schreibe?!
Ich möchte jedem hier zeigen, dass es auch anders geht! Das mit Zeit und Geduld bei einer Trennung wo Kinder im Spiel sind, die Erwachsenen es selbst in der Hand haben. Mal der eine, mal der andere der Eltern. Es geht, wenn man die Kinder in den Vordergrund holt und die eigenen Emotionen immer mal wieder bei Seite schiebt.

Es war einfach, weil meine Kinder älter sind?! Oh nein...hier gibt es keinen Vergleich. Kinder sind Kinder und bleiben Kinder. Je nach alter agieren sie bei einer Trennung anders, im Grunde reagieren sie aber alle gleich zwinkern

Ich liebe meinen EM nicht mehr, aber ich habe den besten EM gehen lassen, den eine Frau nur kriegen kann. Mit Ecken und Kanten ja...aber ein grundauf herzlicher, liebevoller und toller Mann!

Wie ihr seht...es geht auch anders und dafür bin ich unendlich dankbar. Denn das hat mir ermöglicht, dass ich hier gerade grinsen muss, weil eines der Kids oben gerade einen mega Lachflash hat...so verkehrt kann es nicht gewesen sein, was mein EM und ich aus der Situation für die Kinder gemacht haben.

x 2 #31116


T
Ja sorry, aber das ist eben nicht mein Ding. Vielleicht liegt es an meiner Einstellung, vielleicht an meinem Sternzeichen, vielleicht habe ich da eben ganz andere Ansichten. Jedoch bleibe ich dann lieber Single oder werde zum männlichen A......... und drehe den Spieß um, gehe schnell, bevor es die Frau wieder tut und hinterlasse einfach mal zur Abwechslung einen Scherbenhaufen.

Vielleicht denken viele Männer mittlerweile aufgrund solcher Erfahrungen. Sollte sich Frau auch mal durch den Kopf gehen lassen.
Es gibt Partner, die sind beständig. Auch wenn es dann mal eben nicht mehr funkelt, dann muss man aktiv werden und seinen Stern, der anfänglich so glänzte, mal eben wieder polieren. Wie einen schönen Ring eben.
Kaufe mir doch auch nicht gleich einen neuen Ehering, nur weil er nicht mehr glänzt oder eine Macke hat.

x 1 #31117


Ambrosa
Zitat von Kerstin_2016:
Wegen dem heutigen Sorgerecht...dem stimme ich zu.

Sorgerecht liegt bei mir und bei meinem Ex-Mann. Nach der Trennung im August 2016, dem Auszug von ihm im Oktober, nach über 20 gemeinsamen Jahren, waren wir uns absolut einig, dass die Kinder bei mir bleiben.
Nein, wir haben die Kinder nicht gefragt wohin sie wollen. Das haben wir entschieden, auch wenn beide schon >14 sind.

Unterhalt geht nach Düsseldorfer Tabelle, Nettolohn habe ich "abgerundet", normalerweise ist er in der höheren Gruppe. Unterhalt für mich hätte ich bekommen können, wollte ich aber nicht. Warum so nett? Ich kann aus tiefem Herzen sagen, dass wir nicht im Ansatz einen rosenkrieg hatten. Uns zu liebe und der Kinder zu liebe.
Ich will ihn nicht zu Grunde richten, ich möchte das er glücklich werden kann und dazu gehört eine finanzielle Absicherung. Ich möchte, dass wenn die Kinder bei ihm sind, er nicht auf jeden Cent gucken muss. Kino, Eisessen, austellungen, Sport, einkaufen...das mit zwei halb erwachsenen jungen Menschen...ist teuer Smile Ich profitiere davon, weil er sich bewusst unendlich viel Zeit nimmt für die Kinder für Unternehmungen, die ich nicht immer in meinem Alltag habe und ihnen mal Kleinigkeiten bieten kann, die ich finanziell derzeit nicht gewuppt kriege.

Auch wir waren am Anfang der Trennung eiskalt und distanziert. Erst von meiner Seite aus, dann beiderseits. Vor einer Woche hatten wir das erste Gespräch nach der Trennung. Bis dahin lief sämtliche Kommunikation nur in Bezug auf die Kinder.

Besuchsrechte? Gibt es bei uns nicht! Sie sollen sich dann sehen, wenn sie sich sehen möchten. Egal wann, um welche Uhrzeit und wie lange. Einzige Bedingung: Freunde und Schule sollen darunter nicht "leiden". Warum so?! Die Kinder waren mir zu alt für festgelegte regelmässige Wochenenden. Ob es klappt? Hervorragend! In der Regel sehen sie sich wöchentlich, einmal im Monat geht's über das WE zum Papa, Fahrten werden geteilt, ebenso wie Sonderausgaben (Klassenfahrten ect.). Telefonieren tun sie bis heute mehrmals die Woche.

Und....für mich wichtig... ich habe mich aus allem rausgehalten. Ich habe nie gebohrt, die Kinder"missbraucht" um Infos zu erfahren, habe nie schlecht über meinen EM gesprochen... Wenn sie reden wollten war ich da, wenn nicht, war ich auch da.

Gab es Schwierigkeiten mit den Kindern (die es ja immer mal gibt) habe ich fast immer den Vater ins Boot geholt bzw. ihn informiert. Ebenso wenn ich mal nicht weiter gekommen bin, dann habe ich ihn auch schon mal gebeten, mal mit ihnen zu reden.

Und ja....es war VERDAMMT schwer und ist es teilweise immer noch! Aber es geht hier um zwei junge Menschen die nix dafür können, das wir uns getrennt haben.

Wie die Kinder es verarbeitet haben? Die ersten drei Monate waren horror. Sie haben geweint, wollten nicht mit mir reden, haben sich andere Bezugspersonen gesucht...mir hat das Herz geblutet. Ich war tapfer und habe es ausgehalten. Ich hatte den Mut zu vertrauen, meinem EM zu vertrauen und meinen Kindern. Heute? Sie sprechen mit mir über ganz viele Dinge...Liebe, Frust, Dro., Alk., Partys, Kummer, Freude....was will ich mehr;)
Als das erste Zeugnis dann im Hause stand nach der Trennung war klar: sie haben es wirklich gut "weggesteckt".
Ich habe sie allerdings auch ins Boot geholt...Haushalt, Umgestaltung des Hauses (dosiert, nach und nach), Verantwortung...alles schritt für schritt, dem Tempo der Kinder angepasst. Und bei fast allem habe ich mich von meinem Mutterinstinkt verlassen. Wie das ging trotz dem Schlamassel? Ich habe mich immer mal wieder selbst bewusst hinten angestellt...

Warum ich das schreibe?!
Ich möchte jedem hier zeigen, dass es auch anders geht! Das mit Zeit und Geduld bei einer Trennung wo Kinder im Spiel sind, die Erwachsenen es selbst in der Hand haben. Mal der eine, mal der andere der Eltern. Es geht, wenn man die Kinder in den Vordergrund holt und die eigenen Emotionen immer mal wieder bei Seite schiebt.

Es war einfach, weil meine Kinder älter sind?! Oh nein...hier gibt es keinen Vergleich. Kinder sind Kinder und bleiben Kinder. Je nach alter agieren sie bei einer Trennung anders, im Grunde reagieren sie aber alle gleich zwinkern

Ich liebe meinen EM nicht mehr, aber ich habe den besten EM gehen lassen, den eine Frau nur kriegen kann. Mit Ecken und Kanten ja...aber ein grundauf herzlicher, liebevoller und toller Mann!

Wie ihr seht...es geht auch anders und dafür bin ich unendlich dankbar. Denn das hat mir ermöglicht, dass ich hier gerade grinsen muss, weil eines der Kids oben gerade einen mega Lachflash hat...so verkehrt kann es nicht gewesen sein, was mein EM und ich aus der Situation für die Kinder gemacht haben.



Danke, besser hätte ich es nicht Ausdrücken können. Vielen Dank

x 3 #31118


E
Aber was erwartest Du @traurigeseele?

Aus einer Überlastung heraus, hast Du gesagt, was wäre, wenn Sie Witwe wäre?....Sie sieht doch diese Überlastung überhaupt nicht. Ganz ehrlich, ich würde Dir meine Tochter auch nicht anvertrauen, kein bisschen, auch wenn Du uns heute schreibst, dass Du ihr nie was antun würdest, ich kann Deine Frau voll und ganz verstehen. Ich habe all' das als Kind erlebt.....

Ich wäre auch wütend auf Dich und würde kein Wort mit Dir wechseln und würde sofort zum Anwalt laufen, ehrlich. Ich glaube mit Dir ist nicht normal zu reden und es ohne Anwälte zu klären.

Wenn du das alles abziehen willst, nur weil Du in Deinem Ego gekränkt bist und eine andere Wertvorstellung hast als Deine Frau, na dann erkläre das mal in 10 Jahren Deiner Tochter und wundere Dich dann nicht, wenn die selbst in Therapie muss.

x 1 #31119


Ambrosa
Zitat von TraurigeSeele:
Ja sorry, aber das ist eben nicht mein Ding. Vielleicht liegt es an meiner Einstellung, vielleicht an meinem Sternzeichen, vielleicht habe ich da eben ganz andere Ansichten. Jedoch bleibe ich dann lieber Single oder werde zum männlichen A......... und drehe den Spieß um, gehe schnell, bevor es die Frau wieder tut und hinterlasse einfach mal zur Abwechslung einen Scherbenhaufen.

Vielleicht denken viele Männer mittlerweile aufgrund solcher Erfahrungen. Sollte sich Frau auch mal durch den Kopf gehen lassen.
Es gibt Partner, die sind beständig. Auch wenn es dann mal eben nicht mehr funkelt, dann muss man aktiv werden und seinen Stern, der anfänglich so glänzte, mal eben wieder polieren. Wie einen schönen Ring eben.
Kaufe mir doch auch nicht gleich einen neuen Ehering, nur weil er nicht mehr glänzt oder eine Macke hat.



Nach mehr als 2 Jahrzehnten muß auch mal gut sein^^! Wenn alles nichts bringt und man sogar die eigene Altersvorsorge mehrfach und das unaufgefordert Opfert, nur um was zu Essen und das Notwendigste zu haben.

Mir geht es allein besser und ich komme gut Klar sehr gut sogar..bis jetzt jedenfalls. Will und brauch keinen Partner mehr, genieße meine Unabhängigkeit, kann tuen wann, was und wozu ich Lust habe...das Betrifft alles auch die Essenszeiten!

Auf das gekeife Ja^^ das konnte Er besser als jedes alte Weib, kann ich verzichten!

Einen schönen restlichen Abend wünscht

Gundula

#31120


J
Er: "Sie ist mein Schicksal und ich bin ihr Schicksal. Wir werden uns nie trennen.
..
Ich liebe sie."



Get – Der Prozess der Viviane Amsalem
Drama, IL, FR, DE 2014, arte jetzt gerade

Drama. Scheidung auf israelisch: eine kafkaeske Frauen-Quälerei.

Viviane (Roni Elkabetz, auch Regie, † 2016) will die Scheidung. Sie liebt ihren Mann Elisha nicht mehr. Er weigert sich, seine Frau gehen zu lassen und ihr den Scheidebrief „Get“ zu geben. Vor dem Rabbinatsgericht kommt es zu einer jahrelangen Auseinandersetzung, bei der sich die Eheleute zerfleischen. Denn die Herren Richter wollen keinen Scheidungsgrund erkennen… Nach „Getrennte Wege“ und „Shiva“ beenden die Geschwister Elkabetz ihre Beziehungstrilogie mit einem gnadenlos kargen, authentischen Kammerspiel. Die Statik der Einstellungen entspricht den festgefahrenen Verhältnissen einer patriarchalischen Welt; im konservativen Israel sorgte der Film für hitzige Debatten. – Es folgt eine Doku.

» "Das hat gesellschaftspolitische Sprengkraft"

x 1 #31121


T
[quote="Kerstin_2016"]/quote]


Kerstin, das finde ich wunderbar und es rührt mich sehr. Du vermittelst es und lebst es auch.

Was aber soll man machen, wenn man wenigstens gleichberechtigt behandelt werden will? Wenn man vom Partner verlangt, das Kind bedingungslos 50/50 zu teilen?
Wie man es dann realisiert oder tatsächlich lebt, wie man sich dann einigt, ist eine andere Sache.
Hier wird aber schon ungleich agiert. Meine Frau sieht es gar nicht erst als Option an, unsere Tochter zu teilen.
Sie rennt gleich zum Jugendamt und spricht oder schreibt von Umgangsrecht. Der Wille und die Bereitschaft sollte von jedem aus eigener Kraft kommen, dem Kind zum Wohle, aber auch dem anderen Elternteil.

So sehr habe ich es mir gewünscht,lässt letzten Endes den Kampf ums Kind aber nicht mehr vermeiden.

Mir geht es im Großen und Ganzen um die eigenen Bereitschaft. Wo steht jetzt hier das Kindeswohl von Seiten meiner Frau an erster Stelle? Ich sehe mit meinen tieftraurigen Augen, die eh nur noch schwarz sehen, nur die eigenen Interessen und Befindlichkeiten meiner Frau.
Sie gab mir bis heute keinen Grund, dies misszuverstehen.

Entweder zurückstecken, sein Kind verlieren, auf welcher Art auch immer, denn nicht selten entfernen sich Väter aufgrund solcher Vorgehensweisen von Müttern und verlieren mehr und mehr den Bezug oder wollen sich nicht ständig der Willkür der Ex aussetzen. Oder aber eben für seine Rechte kämpfen, auch wenn die Frau dann alles verliert, was sie eigentlich nie verlieren wollte.

#31122


T
Zitat von EEBär:
Aber was erwartest Du @traurigeseele?

Aus einer Überlastung heraus, hast Du gesagt, was wäre, wenn Sie Witwe wäre?....Sie sieht doch diese Überlastung überhaupt nicht. Ganz ehrlich, ich würde Dir meine Tochter auch nicht anvertrauen, kein bisschen, auch wenn Du uns heute schreibst, dass Du ihr nie was antun würdest, ich kann Deine Frau voll und ganz verstehen. Ich habe all' das als Kind erlebt.....

Ich wäre auch wütend auf Dich und würde kein Wort mit Dir wechseln und würde sofort zum Anwalt laufen, ehrlich. Ich glaube mit Dir ist nicht normal zu reden und es ohne Anwälte zu klären.

Wenn du das alles abziehen willst, nur weil Du in Deinem Ego gekränkt bist und eine andere Wertvorstellung hast als Deine Frau, na dann erkläre das mal in 10 Jahren Deiner Tochter und wundere Dich dann nicht, wenn die selbst in Therapie muss.



Was ziehe ich denn ab?
Bist Du eine Frau, die auch nur ihre eigenen Rechte sieht und nicht die eines Mannes? Oder eine derjenigen, die auf dem festen Standpunkt steht, das Kind gehört zur Mutter - ausschließlich nur zur Mutter?
Wenn Du mal richtig lesen würdest, dann will ich es nicht, aber ich kämpfe um meine Rechte, wohlgemerkt RECHTE.
Jede Frau will und wünscht sich die Gleichberechtigung. Da gehört dieses eben auch zu.

Ich will Dich hier nicht persönlich angreifen, aber ich werde so langsam tierisch sauer. Vor allem, wenn Frau einen in eine Schublade steckt und auf Dingen herumreitet.
Würde meine Frau es interessieren und wichtig sein, dann hätte sie mich auch zu den Ärzten begleitet, als nette Geste vielleicht, um mich dahingehend zu unterstützen. Feige überträgt sie es aber lieber meiner Schwester. Sonst würde sie es jetzt auch kennen, begreifen und verstehen und damit umgehen können. Aber schön, wenn man von Vorurteilen heimgesucht wird. Das kenne ich nur zu gut von ihrer Mutter.

#31123


E
@traurigeSeele

Aber bitte wundere Dich doch nicht. Deine Frau agiert im Sinne Eures Kindes. Welche Mutter möchte sein Kind einem suizidgefährdeten Ehemann überlassen? Ich kann Deine Frau voll verstehen. Warum willst Du sie bestrafen dafür, dass sie sich ein Leben ohne Dich vorstellen mag? Es ist ihr gutes Recht. Eheversprechen hin oder her. Sie liebt Dich nicht mehr. Wir leben nicht im Mittelalter.

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Payne
@JungeRoemer
Danke für den Tipp.
Gleich mal hingeschaltet.

#31125


A


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