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Wie gehts dir heute / Wie war dein Tag?

B
Ich muss mich heute auch wieder anschließen.....kaum ist Wochenende, kommen wieder diese Sch..ßgedanken und dazu die Tränen, die ich aber noch weitestgehend unterdrücke. Trotz dass die Sonne scheint, geht es mir wie Kerstin_2016. Ich bin wütend auf mich, dass ich es einfach nicht schaffe, von dem ganzen unnötigen Gedankenwirrwarr und Gefühlsausbrüchen loszukommen. Es ging eine Zeit gut und seit gut 2 Wochen kommt der ganze Rotz wieder hoch. Auch ich frage mich, warum ist es wieder dieses drückende Gefühl da, diese Leere....wieso fühle ich mich so einsam, obwohl ich doch viel unterwegs bin und meine Zeit auch ganz gut alleine verbringen kann....außer am Wochenende. Kaum dass ich aufwache, kommen die Tränen und ein widerliches Gefühl in der Magengegend Hilfe
Aber ich weiß, es wird wieder besser werden, davon bin ich fest überzeugt und ich schaffe das auch. Nur will ich dies Talfahrten nicht mehr haben, nicht wegen einen Mensch, der es 0 Wert ist!
Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen, schmerzfreien Tag - fühlt Euch von mir mal gedrückt und denkt immer dran, ES WIRD BESSER UND IRGENDWANN DIE PERSON EGAL!

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V
liebe leute ,

ich habe grade einen genialen satz gelesen:

" lächle, du kannst sie nicht alle töten"!

auch wenn wir das gerne würden. Smile))

x 1 #31967


A


Wie gehts dir heute / Wie war dein Tag?

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OccamsRazor
Was mir hier im Forum sehr stark auffällt: Der frische Ex-Partner (meistens ja auch der Verlasser) wird sehr schlecht gemacht. Es wird ihm 0 Wert zugestanden. Man will ihn einfach nur vergessen. Man denkt ständig nur ans Negative an ihm, und in der Beziehung.

Auch wenn ich hier Geschichten lese, bei denen mir wirklich der Kiefer unten bleibt und die ich selber nicht erleben wollen würde, und auch wenn ich einsehe, dass die negativen und Partner-zerstörenden Gedanken sicher anfänglich helfen können, so möchte ich anfügen, dass das keine sehr faire Behandlung von sich selbst und auch dem Ex-Partner gegenüber ist. Es gehören zu jeder Trennung im Endeffekt immer zwei Menschen. Und die Beziehung war auch nicht nur schlecht, sonst wäre man eine solche auch nie eingegangen. Und der andere Mensch ist als solcher genauso viel Wert wie ihr alle. Mit all seinen Fehlern, die er gemacht hat, mit all seinen Schwächen aber auch Stärken. Auch wir Verlassenen haben Fehler gemacht, und waren der Beziehung wohl nicht immer nur gut gesinnt und ihr förderlich.

Aus meiner Sicht ist es unumgänglich, sich auch solchen Gedanken zu stellen, und daraus zu lernen. Am Ende sollte man verzeihen können. Sich selbst und auch der anderen Person. Man sollte eine emotionale Bilanz erstellen können, und auch die guten Seite wieder würdigen können. Dann, wenn der akute Schmerz langsam abklingt, wird das einfacher werde. Aber wichtig ist, dass man es tut. Denn ansonsten wird man verbittert, entwickelt sich nicht mehr weiter, und lernt wenig für die nächste Beziehung, falls es eine geben wird.

Das ist kein Trost oder gar eine Verurteilung. Nur meine Erfahrung, und vielleicht ein Gedankenanstoss.

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B
Zitat von OccamsRazor:
Was mir hier im Forum sehr stark auffällt: Der frische Ex-Partner (meistens ja auch der Verlasser) wird sehr schlecht gemacht. Es wird ihm 0 Wert zugestanden. Man will ihn einfach nur vergessen. Man denkt ständig nur ans Negative an ihm, und in der Beziehung.

Ich mache ihn nicht schlecht, ich will ihn nur aus den Kopf bekommen....dieses Gedankenkarussel soll aufhören. Es gab auch gute Momente, von Zeiten kann keine Rede sein....aber dass ich so lange mit der Verarbeitung brauche und es immer mal wieder hoch kommt nach gut 2 Monaten Kontaktsperre, das kann ich nicht nachvollziehen. Doch eigentlich schon, denn er hat mich sehr arg verletzt und lange hingehalten. Und zum Schluss das übliche Blabla, was ich hier in fast jeden Thread lese "....lass uns Freunde bleiben, Du bist so ein toller Mensch und ich bin immer für Dich da". GESCHENKT! Wie soll das gehen, wenn Gefühle da sind und zudem ich habe Freunde, in die ich nie verliebt war und auch keinen Sex hatte. Also was soll das bringen? Es ist nur daher gesagt, um nicht als Ar. dazustehen, diesen Satz habe ich selbst nie nach einer Trennung angewendet, weil ich weiß, dass dies nicht möglich ist und ich auch niemanden "warmhalten" bzw. weiter verletzen und enttäuschen will.

Auch wenn ich hier Geschichten lese, bei denen mir wirklich der Kiefer unten bleibt und die ich selber nicht erleben wollen würde, und auch wenn ich einsehe, dass die negativen und Partner-zerstörenden Gedanken sicher anfänglich helfen können, so möchte ich anfügen, dass das keine sehr faire Behandlung von sich selbst und auch dem Ex-Partner gegenüber ist. Es gehören zu jeder Trennung im Endeffekt immer zwei Menschen. Und die Beziehung war auch nicht nur schlecht, sonst wäre man eine solche auch nie eingegangen. Und der andere Mensch ist als solcher genauso viel Wert wie ihr alle. Mit all seinen Fehlern, die er gemacht hat, mit all seinen Schwächen aber auch Stärken. Auch wir Verlassenen haben Fehler gemacht, und waren der Beziehung wohl nicht immer nur gut gesinnt und ihr förderlich.

Aus meiner Sicht ist es unumgänglich, sich auch solchen Gedanken zu stellen, und daraus zu lernen. Am Ende sollte man verzeihen können. Sich selbst und auch der anderen Person. Man sollte eine emotionale Bilanz erstellen können, und auch die guten Seite wieder würdigen können. Dann, wenn der akute Schmerz langsam abklingt, wird das einfacher werde. Aber wichtig ist, dass man es tut. Denn ansonsten wird man verbittert, entwickelt sich nicht mehr weiter, und lernt wenig für die nächste Beziehung, falls es eine geben wird.

Das ist kein Trost oder gar eine Verurteilung. Nur meine Erfahrung, und vielleicht ein Gedankenanstoss.

x 1 #31969


J
Zitat von Kerstin_2016:
Öhm...meine Ma ist recht "speziell". Verbittert, handlungsorientiert, Gefühle sind Gebrauchsgegenstände, Schwäche zeigen ein Tabu, Depressionen existieren für sie nur im Wörterbuch...überleg...sie ist zu sehr geprägt vom Leben, will sich nicht mehr ändern,
Das kommt mir sehr bekannt vor.
Meine Schwester hat sich auch gelöst vor vielen vielen Jahren. Sie ist aber die gefährlichste Person der Familie, weil sie unehrlich und unaufrichtig geworden ist.
Meine Mutti ist süß. Sie hatte viel Arbeit, Ärger und Kummer mit ihren Töchtern und war dennoch immer zur Stelle, wenn wir mal in Not gerieten. Ausnahmslos. Ich konnte es oft nicht annehmen, aber ich weiß, dass ich mal die einzige sein werde, die sich um sie kümmern wird. Dann kann ich ihr einiges zurückgeben und mich bedanken.. und nicht nur der Putzteufel sein, sondern auch der Fahrdienst, Vorleser, Friseur, Kulturbeauftragte... und vielleicht sogar eine gute Köchin.

http://www1.wdr.de/mediathek/video/send ... r-100.html
Minute 00:27:30 ...wenn Du Interesse hast. Da hat die Dame wahre Worte gesprochen, wie ich finde. Komme mir auch schon langsam blöde vor, so kurz vor meinem 50. .. noch irgendjemand anderen für mein Scheitern zu verantworten/verantwortlich machen zu wollen.

x 1 #31970


V
du hast recht @OccamsRazor

ich denke in den meisten fällen geht dem verlassen ein prozess voraus ..das kommt ja meist nicht von heute auf morgen nur den verlassenen trifft es meist plötzlich und unerwartet.. eigentlich sollte es schon signale gegeben haben, man hat sie aber vielleicht übersehen oder nicht wahr haben wollen ..
und der verlassende tut sich in den meisten fällen auch nicht leicht, vielleicht deshalb das herauszögern bis zum letzten moment..

ich geh jetzt mal von normalen menschen aus, leider gibt es die anderen auch, die mit absicht sich verletztend verhalten oder einfach nur so können..

trotzallem bringt dieses selbstzerfleischen nichts.. und auch der satz, dann hat er/ sie mich nicht verdient..

nein..ich hab das nicht verdient..man kann sich auch in würde und anstand trennen.. vielleicht graden rücken und niveau... eine trennung an sich ist kein weltuntergang, auch wenn es nicht schön ist und weh tut..

aber man muss den anderen nicht noch schlecht behandeln..

ist aber oft leider so

x 1 #31971


Cindy38
@OccamsRazor ,bei mir ist es eben der Schmerz über das Verlorene,durch mich kaputt Gemachte...aber ja teils auch die Wut,das er uns aufgegeben hat...

x 1 #31972


Eswirdbesser
Zitat von OccamsRazor:
Was mir hier im Forum sehr stark auffällt: Der frische Ex-Partner (meistens ja auch der Verlasser) wird sehr schlecht gemacht. Es wird ihm 0 Wert zugestanden. Man will ihn einfach nur vergessen. Man denkt ständig nur ans Negative an ihm, und in der Beziehung.

Auch wenn ich hier Geschichten lese, bei denen mir wirklich der Kiefer unten bleibt und die ich selber nicht erleben wollen würde, und auch wenn ich einsehe, dass die negativen und Partner-zerstörenden Gedanken sicher anfänglich helfen können, so möchte ich anfügen, dass das keine sehr faire Behandlung von sich selbst und auch dem Ex-Partner gegenüber ist. Es gehören zu jeder Trennung im Endeffekt immer zwei Menschen. Und die Beziehung war auch nicht nur schlecht, sonst wäre man eine solche auch nie eingegangen. Und der andere Mensch ist als solcher genauso viel Wert wie ihr alle. Mit all seinen Fehlern, die er gemacht hat, mit all seinen Schwächen aber auch Stärken. Auch wir Verlassenen haben Fehler gemacht, und waren der Beziehung wohl nicht immer nur gut gesinnt und ihr förderlich.

Aus meiner Sicht ist es unumgänglich, sich auch solchen Gedanken zu stellen, und daraus zu lernen. Am Ende sollte man verzeihen können. Sich selbst und auch der anderen Person. Man sollte eine emotionale Bilanz erstellen können, und auch die guten Seite wieder würdigen können. Dann, wenn der akute Schmerz langsam abklingt, wird das einfacher werde. Aber wichtig ist, dass man es tut. Denn ansonsten wird man verbittert, entwickelt sich nicht mehr weiter, und lernt wenig für die nächste Beziehung, falls es eine geben wird.

Das ist kein Trost oder gar eine Verurteilung. Nur meine Erfahrung, und vielleicht ein Gedankenanstoss.


Wow, ich konnte leider das am Anfang gar nicht so sehen...

Da war mein Ego mir arg im Weg...

Vielleicht benőtigen ja einige/viele, ich schließ mich ein eine ausgepragtere Wutphase...

Denn wenn ich mich gleich mit meinen Anteilen beschäftigt hätte wäre ich nicht aus meinen Schuldgefűhlen und meinen Depressionen gekommen...

Ich finde deinen Ansatz sehr gut trost spenden

#31973


OccamsRazor
Zitat von vorbei:
ich denke in den meisten fällen geht dem verlassen ein prozess voraus ..das kommt ja meist nicht von heute auf morgen nur den verlassenen trifft es meist plötzlich und unerwartet.. eigentlich sollte es schon signale gegeben haben, man hat sie aber vielleicht übersehen oder nicht wahr haben wollen ..
und der verlassende tut sich in den meisten fällen auch nicht leicht, vielleicht deshalb das herauszögern bis zum letzten moment..

Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Bei mir war es haargenau so. Und auch wenn ich bislang nur diese eine Erfahrung als "Verlassener" gemacht habe, so erscheint es mir absolut glasklar, dass es in den meisten Fällen genauso verlaufen muss.

Zitat von Eswirdbesser:
Denn wenn ich mich gleich mit meinen Anteilen beschäftigt hätte wäre ich nicht aus meinen Schuldgefűhlen und meinen Depressionen gekommen...

Ja, das ist auch absolut verständlich. Am Anfang hilft es wirklich, sich selber nicht noch zusätzlich Druck zu machen.
Nur sollte man irgendwann diese Phase verlassen (ich selber bin da leider auch noch nicht ganz raus). Ich weiss, dass man in seinem Schmerz, seinen Schuldgefühlen, und vielleicht seinen Minderwertigkeitskomplexen solche Phrasen gar nicht hören will. Weil man sich dann nur noch schlechter fühlt, es nicht so sehen zu können/zu wollen.

Einfach im Hinterkopf behalten und erstmal den Teufel an die Wand malen und leiden! Das ist gut, richtig, und wichtig!

gruppenkusscheln

x 2 #31974


S
@OccamsRazor

Mit deinen Worten hast du auch einen wahren Kern getroffen.
Das stimmt schon.
Leider verhält es sich in meinem Fall leider so das ich nur ausflippen könnte.
Da kann ich im Moment nicht wirklich Fairständnis aufbringen. Mir wird es auch nicht entgegengebracht.

Z.B. hat er mi bei der Trennung so getan als ob es schon jahrelang nur mies gelaufen wäre und das ist einfach nicht wahr.
Kommunizieren mit mir kann er auch nicht.
Wenn er sich mit dem Kind treffen will kommunziert er nur über WA mit ihm.
Ich bin quasi wie " gestorben" .
Da bleibt mir keine Luft .

x 3 #31975


V
ausserdem glaub ich nicht, dass es immer eine beabsichtigte verletzung des anderen ist...man darf nicht vergessen, dass jeder andere wahrnehmungen hat von derselben sache oder dem selben zustand. es ist nicht immer eine bewertung oder abwertung des anderen, oftmals ist es auch das eigene unvermögen dem andern das zu geben, was er /sie erwartet oder sich wünscht und das kann auch ganz schön unter druck setzen, oder man hat sich einfach entwickelt in eine andere richtung als der andere..

es gibt so viele gründe.. und man sollte zu sich selbst schauen und im nachhinein fragen, wäre das wirklich so gut gewesen, weiterzumachen.. oder hab ich probleme mit verlieren oder nicht bekommen, was ich möchte. oder war es eher gewohnheit oder wollte/kann ich einfach nicht alleine sein ...bin ich mir selbst nicht genug und nur vollständig mit jemand anderem? was auch immer.. aber sich auf sich besinnen ist ganz wichtig und nicht in dem selbstmitleid zerfallen.... auch wenn das nicht einfach ist ..

ich hab das auch hinter mir....

x 3 #31976


Thomas69
@OccamsRazor du hast völlig recht! Manche sind natürlich durchaus schlecht behandelt worden, viele sehen es aber im Moment der Verletztheit nicht...Ich weiß zb in unserem Fall das auch ich schwierig war (hab ja kürzlich noch geschrieben, Schilddrüse schlecht eingestellt und empfindlich bis dorthinaus und unterschiedliche Vorstellungen von Aktivitäten etc) , es gehören im Endeffekt (fast) immer zwei dazu sich auseinander zu leben... unwissend
Schlussendlich hab ich für meinen Teil das Gefühl Es hat einfach nicht mehr gepasst! Wenn man wieder klar kommt irgendwann,dann kann man da einfach einen Punkt hinter machen. Punkt Exclamation
Ich finde es übrigens sehr schön das jemand mal kurz darauf eingeht das es auch die Sicht und Position des anderen gibt, wird schnell vergessen! daumen hoch

x 4 #31977


eric
Ich denke auch dass mann irgendwann auch das Positive am Ex-Partner und der frueheren Beziehung sehen sollte. gehtt nicht immer gleich. bei mir war es fast umgekehrt, hab die Ex sehr lange auf das Podest gestellt gehabt. Irgendwann kann man beide Seiten sehen. In der Akutphase ist das wahrscheinlich eine Ueberforderung, aber so im Laufe der Zeit....

x 4 #31978


Unausweichlich
Meine Ex hat tatsächlich geantwortet. Sie schrieb ja, dass sie nicht mehr will. Ich antwortete ganz simpel mit "was willst du nicht mehr?" Da schreibt sie ernsthaft "So Nachrichten von dir empfangen."

Welche Nachricht hab ich sie gefragt. Bin mal auf Ihre Antwort gespannt. Ich melde mich schon seit 1 Woche nicht mehr. Muss ich echt nicht verstehen sowas.

#31979


P
...du tust dir selbst leider keinen Gefallen.

x 3 #31980


A


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