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Wie gehts dir heute / Wie war dein Tag?

K
@JungeRoemer

JEDiYESS...
Ihre strahlenden Augen, ihre Art und Ausstrahlung...erinnert mich an mich selbst.

Funktioneren, Magersucht, Abgang in der 13., Bauchgefühl, die Wahl zu leben oder zu sterben, Perfektion, Mobbing, Opferrolle... heidewitzka. Die Frau weiß wovon ich rede. Sie würde mich absolut verstehen. Ich verstehe sie, ich kenne das was sie erzählt. Sie hat damit gearbeitet, sich verändert....ich nicht.

Ich habe meine Kindheit zum Staatsfeind Nummer 1 gemacht, absolutes Tabu-Thema. Keiner durfte je was böses sagen was meine Ma angeht. Ich habe sie verteidigt bis aufs Blut...egal was sie mir an den Kopf knallte, wie ich bestraft wurde... Ich stimme dieser Frau zu, dass man irgendwann aussteigen muss aus der Rolle. Sie hat recht...ich war die Jahre nie dazu bereit. Das kommt jetzt erst. Ich will mich nicht nur von meiner Mutter lösen...nein ...auch von meiner Vergangenheit und von meinen ganzen Rollen. Ich liebe meine Mutter, sie ist für mich da, ich für sie! Dennoch muss ich mich erstmal distanzieren und mit mir selbst über das gewesene ins ""reine" zu kommen.

Mit 21 hat mein Körper mir gezeigt gehabt...so nicht! Zwangsernährung, emotional tod (und das meine ich auch so)...ich landete in einer Klinik...6 Monate...
Jetzt kann ich sagen: die Symptome waren nach ein paar Jahren recht gut in "meinem Griff"...mehr nicht. Vor ein paar Wochen signalisierte mein Körper ähnliches wie damals....der totale Zusammenbruch nahte. Eher aus dem Bauch heraus habe ich gehandelt. Erst jetzt kommt das Hirn dazu. Die Chance die ich damals nicht annahm, wird mir ein zweiten Mal ermöglicht. Und dieses Mal werde ich sie nutzen....um MEINETWILLEN.
Die Magersucht war / ist ein ständiger Begleiter...regelbar aber präsent...immer mal wieder. Nebst allen begleiterscheinungen.

Der ex war der Auslöser...langsam und schleichend und dann mit voller Wucht. Es bestätigt das was ich ahnte...es geht nicht um ihn als Person...dahinter liegt ein viel mächtigerer Mensch: Ich selbst!

Ich danke allen aus tiefstem Herzen, die mir gestern und heute bei Seite gestanden haben. Ich habe wieder"meine" Stupser bekommen, die mich zurück auf den Weg gebracht haben....zu mir selbst.

Raus der Opferrolle(n)...die ziehen sich wie ein roter Faden durch mein Leben.

Der Berg ist heftig groß der vor mir liegt. Stein für Stein, Rückschlag für Rückschlag werde ich annehmen, um irgendwann meine Fahne oben zu hinterlassen, die zeigen wird, dass ich das Leben, was ich leben will, auch leben werde!

Diese Zeilen muss ich mir ins Gedächtnis brennen um in schwachen Momenten mich daran zu erinnern, was ich wirklich will.

Harte Tage, schmerzhafte Tage...ja...aber Erkanntnisreich.

Ein dickes danke an alle die mir helfen! Fremde die bereit sind mir ihre Zeit zu schenken, die mich an den Erfahrungen teilhaben lassen und mich nicht verstoßen weil ich immer zwischendurch nicht "funktioniere".

... an jeden von Euch: haltet durch, habt den Mut wirklich hinzusehen... ihr könnt nur gewinnen!

x 4 #31996


V
sehr gut kerstin_2016

manchmal braucht man worte, manchmal eine umarmung..aber vor allem braucht man sich selbst Smile))

x 2 #31997


A


Wie gehts dir heute / Wie war dein Tag?

x 3


Payne
Zitat von Apfeldiebin:
@occamsrazor, der springende punkt ist aber, wie man sich trennt und was nach der trennung alles passiert! das etwas nicht gepasst hat weiß man ja eh.

mir geht es um das danach.......man braucht danach niemanden verletzen, das ist doch eh schon traurig genug. leider gibt es menschen die während oder nach einer trennung noch mal heftig zustossen müssen.......warum auch immer.....vielleicht fühlen sie sich dann besser......ich weiß es nicht. und genau solche menschen machen das sehr bewußt, das kann man nicht unter unbewußten fehler einordnen!


Apfeldiebin du sprichst mir aus der Seele.
Klar es gehören immer zwei dazu das das es dazu kommt das ne Beziehung nicht mehr funktioniert.
Doch den anderen zu betrügen und anzulügen das muss nicht sein. Da kann man auch sagen das was nicht stimmt. Vor allem wenn dem Partner schon ne Steilvorlage geliefert wird indem man sagt du ich hab das Gefühl es stimmt was nicht.
Und dann nicht sagen ne finde ich nicht.

wie gesagt. Klar trage ich Anteil daran das er sich emotional so weit von mir entfernt hat, dass er warm gewechselt ist. Aber das er mich angelogen hat und betrogen hat, ist nicht meine Schuld. Sondern das war seine bewuste Entscheidung.

x 2 #31998


OccamsRazor
Zitat von Payne:
Aber das er mich angelogen hat und betrogen hat, ist nicht meine Schuld. Sondern das war seine bewuste Entscheidung.

Und dafür darf man jemanden auch erstmal verteufeln. Ich habe zum Glück noch keine allzu schlechten Erfahrungen mit Lügnern und Betrügern gemacht. Vielleicht, weil ich diesen Menschen einfach aus dem Weg gehe, oder sie mir überhaupt nicht über den Weg laufen. Dennoch werden auch solche Menschen ihren Fehler vielleicht einmal einsehen, und Reue empfinden. Und sich vielleicht sogar entschuldigen, wenn die Wogen wieder geglättet sind?
Aber den Lügnern und Betrügern fehlt es oft an Intelligenz und Empathie-Vermögen. Dann kann man sie wenigstens dafür bemitleiden.

x 2 #31999


Payne
@OccamsRazor
Aus seiner Sicht hat er mich ja nicht betrogen weil er angeblich nicht mit ihr geschlafen hat.
Aber er hat sich hinter meinem Rücken heimlich mit ihr getroffen. Und für mich ist das Betrug.
Wie man sieht. Alles ne frage der Definition.

Und es hat gedauert bis die Wut weniger wurde. Vor allem bei dem was wir vorher noch durchgestanden haben.
Aber ich bin froh das die Wut jetzt fast weg ist. Nur manchmal meldet sie sich noch. Wenn er mal wieder nen Spruch bringt.
Ein kurzes aufflackern.

x 1 #32000


M
Zitat von Eswirdbesser:
Verlustängste, keine Sicherheit mehr...

Das ist das denken aus Kindertagen, da waren wir abhängig von unseren Eltern...

und genau diese Angst sitzt in unseren Knochen...

Genau diese Angst macht mir das Leben zur Hölle. Genau diese Verlustangst war schon die Hölle, als wir noch zusammen waren und ich über ein Jahr lang völlig machtlos mit ansehen musste, wie er sich emotional immer mehr entfernte, mir einfach nicht mehr vertrauen konnte.

Bei ihm war ich angekommen. Zum ersten Mal in meinem Leben wurde ich so geliebt, wie ich war, ohne Leistung erbringen zu müssen. Denn das kannte ich von meinen Eltern nicht. Endlich war es da, dieses Urvertrauen.

Und dann habe ich seine Liebe Stück für Stück zerstört, bis nur noch Fürsorge übrig war.

Wie soll es da noch für mich weiter gehen? Ich werde nie wieder so lieben können und so geliebt werden.

x 1 #32001


OccamsRazor
Zitat von monamuh:
Bei ihm war ich angekommen. Zum ersten Mal in meinem Leben wurde ich so geliebt, wie ich war, ohne Leistung erbringen zu müssen. Denn das kannte ich von meinen Eltern nicht. Endlich war es da, dieses Urvertrauen.

Interessant, denn ich hatte von meinen Eltern immer komplett bedingungslose Liebe erhalten. Alles war harmonisch, bis heute, und wohl auch noch in Zukunft. Und trotzdem, oder gerade deswegen, kann ich dieses Vertrauen auch nur von ihnen annehmen. Überall sonst fühle ich es nicht. Ich erwarte es nicht, und ich fühle mich unwürdig, es annehmen zu können.

Zitat von monamuh:
Wie soll es da noch für mich weiter gehen? Ich werde nie wieder so lieben können und so geliebt werden.

Genau so fühlt es sich an. Endlich hatte man jemanden, dem man sich hingeben konnte. Ohne Druck und Leistung. Und scheinbar ging das nur genau mit dieser Person. Nüchtern betrachtet ist so etwas totaler Schwachsinn. Es lässt sich relativ einfach ausrechnen, wie gross die Chancen sind, dass diese Person wirklich die einzige war. Und dennoch fühlt es sich ganz genau so an, ohne jeglichen Zweifel. Bis hoffentlich irgendwo und irgendwann wieder neue Gefühle entstehen können.

x 5 #32002


V
das ist ja das problem, endlich wegen sich selbst geliebt werden und nicht wegen was anderem...und nun ist dieses vertrauen wieder kaputt... ..leider Traurig(

x 1 #32003


Eswirdbesser
Zitat von monamuh:
Zitat von Eswirdbesser:
Verlustängste, keine Sicherheit mehr...

Das ist das denken aus Kindertagen, da waren wir abhängig von unseren Eltern...

und genau diese Angst sitzt in unseren Knochen...

Genau diese Angst macht mir das Leben zur Hölle. Genau diese Verlustangst war schon die Hölle, als wir noch zusammen waren und ich über ein Jahr lang völlig machtlos mit ansehen musste, wie er sich emotional immer mehr entfernte, mir einfach nicht mehr vertrauen konnte.

Bei ihm war ich angekommen. Zum ersten Mal in meinem Leben wurde ich so geliebt, wie ich war, ohne Leistung erbringen zu müssen. Denn das kannte ich von meinen Eltern nicht. Endlich war es da, dieses Urvertrauen.

Und dann habe ich seine Liebe Stück für Stück zerstört, bis nur noch Fürsorge übrig war.

Wie soll es da noch für mich weiter gehen? Ich werde nie wieder so lieben können und so geliebt werden.


Hallo meine Liebe,

diese Ängste und Verletzungen kannst du heilen...

Buch
Das Kind in dir muss Heimat finden
Stefanie Stahl

Lieben was ist
Byron Katie

Falls du da was für dich tun magst...

Ich hatte auch tierische Verlustängste, mir hat das sehr geholfen...

Du bist nicht alleine... trost spenden

x 2 #32004


OccamsRazor
Ach immer dieses "sich selbst lieben". Und "man ist wertvoll". Entweder man nimmt einen Massstab, den man in unserer Gesellschaft definiert hat, um sich zu bewerten, oder man hat entweder keinen oder unendlich viel Wert, wie jeder andere Mensch und jedes Tier auch. Selbstliebe ist das falsche Wort, meiner Meinung nach. Wenn schon, kann man sich selbst akzeptieren, und sich seine Schwächen eingestehen bzw. diese als neutralen Teil des eigenen Charakters und nicht als negative Seite dessen ansehen. So wird man zumindest die Unzufriedenheit mit sich selbst los.

Doch Liebe? Lieben kann man sich selbst nicht. Nur andere Menschen und Dinge. Liebe gibt und empfängt man. Würde man sie gegenüber sich selbst empfinden, hätte man ja auch gar nichts gewonnen. Die Liebe, die man abgibt, würde man sogleich wieder bekommen, nur um sie dann wieder abzugeben. Nach Belieben. Was für einen Wert hätte so eine Liebe? Kein Mensch ist je von Selbstliebe ganz alleine glücklich geworden. Entweder wollen sie alle Anerkennung, oder aber Zuneigung und Zärtlichkeit. Respekt und Gehör. All das kann man sich selber nicht geben.

x 2 #32005


P
Ich vermisse meinen Nichtfreund unaushaltbar. Seit gestern heul ich nur noch. Es sind jetzt 7 Wochen. Ich hatte am Donnerstag einen Tag, da war ich schrecklich wütend auf ihn. Und hab gedacht, ich bin auf einem guten Weg. Und gestern morgen bin ich heulend wach geworden und seitdem bin ich einfach nur traurig. Will einfach bei ihm sein. Hab das Gefühl, wir gehören einfach zusammen, egal was ist. Warum tut er mir immer so weh. Und warum geht er immer von mir fort. Ich kann einfach nichts loslassen. Will einfach nur, dass er wieder bei mir ist. Will neben ihm einschlafen, dann ist alles wieder gut.

x 3 #32006


V
ich vermisse meinen auch... aber ich weiss es ist besser für mich, wenn er bleibt, wo er ist...

ich will das alles nicht nochmal..diesen hickhack seine unentschlossenheit, das hinhalten, seine ewigen lügen und abwertungen und mir immer wieder weh tun..
manchmal seh ich aber auch nur die schönen seiten und dann ist es schlimm , dass er weg ist

vielleicht liegt es daran, dass sie mit all dem nicht wirklich umgehen können.. ich hab keine ahnung

x 1 #32007


Eswirdbesser
erst wenn ich mich Selbstliebe kann ich liebe abgeben...

Ansonsten wird Liebe auf der Basis von geben und nehmen gelebt...

Dann gebe ich nur, weil ich auch was haben will...

Ego keine Liebe...

Deswegen haben wir auch diesen Liebeskummer...

Wenn ich wirklich jemand liebe, dann kann er auch mit einem anderen Menschen glücklich werden...

Ich liebe ihn trotzdem...

Das andere ist brauchen und ich finde in vielen hier geschilderten Geschichten, ist der Missbrauch net weit...

Also psychischen und kőrperlichen...

x 1 #32008


A
Zitat von Penny79:
Ich vermisse meinen Nichtfreund unaushaltbar. Seit gestern heul ich nur noch. Es sind jetzt 7 Wochen. Ich hatte am Donnerstag einen Tag, da war ich schrecklich wütend auf ihn. Und hab gedacht, ich bin auf einem guten Weg. Und gestern morgen bin ich heulend wach geworden und seitdem bin ich einfach nur traurig. Will einfach bei ihm sein. Hab das Gefühl, wir gehören einfach zusammen, egal was ist. Warum tut er mir immer so weh. Und warum geht er immer von mir fort. Ich kann einfach nichts loslassen. Will einfach nur, dass er wieder bei mir ist. Will neben ihm einschlafen, dann ist alles wieder gut.


trost spenden drück dich mal ganz fest freunde

x 2 #32009


OccamsRazor
Zitat von Eswirdbesser:
erst wenn ich mich Selbstliebe kann ich liebe abgeben...

Oder: Wenn man mit sich im Reinen ist, keine Selbstzweifel hat, sich seiner selbst bewusst ist, mit seinen Stärken und Schwächen umzugehen weiss, und stolz auf die eigene Persönlichkeit sein kann, dann ist man in einer Lage, seine Umwelt und insbesondere seine Mitmenschen wahrzunehmen, auf sie einzugehen, Gefühle und im schönsten Fall sogar Liebe für sie zu entwickeln.

Zitat von Eswirdbesser:
Wenn ich wirklich jemand liebe, dann kann er auch mit einem anderen Menschen glücklich werden...

Du sprichst hier aber von einer etwas anderen Liebe. Mehr ganzheitlich. Aber da gebe ich dir schon recht. Diese Form von Liebe ist wohl das allerhöchste.
In einer Beziehung würde ich mir aber niemanden wünschen, der mich so oder so liebt, ob er jetzt mit mir zusammen ist oder nicht. Gebraucht und begehrt zu werden, ist für mich ein integraler Bestandteil einer glücklichen gegenseitigen Liebe. Man muss sich auch ein Stück weit hingeben und damit abhängig machen können. Gerade dieses Teil sein voneinander macht die Bindung so wertvoll.

Natürlich ist es egoistisch, Liebe erhalten zu wollen. Aber das muss nicht per se schlecht sein. So ist unsere Natur. Man gibt, und nimmt. Und man ist in der Liebe eins. Nur zu zweit spürt man dann dieses Gefühl der Einheit. Diese Form der Liebe existiert nicht im getrennten Zustand.

x 4 #32010


A


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