OccamsRazor
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Danke für deine Gedanken zum Thema Selbstliebe und auch dafür, dass du noch mehr differenzierst.
Du hast recht, Respekt und Gehör kann man sich auch selbst geben. Das eigene "Ich" ist eben nicht nur eine Entität, sondern gleich mehrere, auf mehreren Ebenen. Wir könnten selbst unser Herz, unsere Seele, unser Unterbewusstsein, und unseren Verstand als eigene "Player" ansehen, die sich gegenseitig respektieren und zuhören können. Auch sind "wir" nicht dieselben wie gestern, und können prinzipiell mit unserem gestrigen Ich und auch unserem künftigen einen Dialog oder eher Monolog führen.
Und doch würde ich behaupten, wirken der uns entgegengebrachte Respekt, die Zuneigung und all die anderen schönen immateriellen Dinge ganz anders auf uns ein, wenn sie von anderen Menschen kommen. Denn wir spiegeln uns ja in gewisser Hinsicht in ihnen. Wir erkennen uns wieder mit der Perspektive des anderen. So werden wir geerdet, denn das, was entgegen gebracht wird, fühlt sich real an.
Weder der Versuch, alles Glück auf die eigene Fähigkeit sich selbst "zu lieben" zu beschränken, noch der Versuch, das ultimative Glück komplett in einer Partnerschaft bzw. in menschlichen Beziehungen allgemein zu sehen, sind alleine zielführend. Es ist wie bei so vielen Dingen eine Mischform, du uns letzten Endes glücklich machen kann.
Und die Idee mit dem Kaffee ist toll!




@all. Gestern nich netten Abend mit guten Leuten in.nettem Lokal verbracht. Selbstversteandlich ist das alles nicht, umso schoener wenns gelingt. Heute steht trainieren auf dem Programm. Wuenschvallen einen brauchbaren Tag. 