@OccamsRazor
Zitat von OccamsRazor: Manchmal muss man einfach nur Worte verbannen, um deren Macht auszuhebeln. Das werde ich auch ausprobieren!

Das erste Wort was ich gestrichen habe, war "muss".
Jemand schrieb hier mal: Einen schei** muss ich. Und damit hat derjenige recht!
Ich muss an mir arbeiten? Ich muss mich weiter entwickeln? Ich muss was ändern?
Ist doch Käse...für mich ist das fremdgesteuert irgendwie...als ob man einen Auftrag bekommen hat, den man erfüllen müsste... Schmarren

Probiert mal aus, das Wort durch "will" zu ersetzen.
Ich will an mir arbeiten. Ich will mich weiter entwickeln. Ich will was ändern.
Hört sich das nicht besser an? Selbstbestimmter? Mehr nach einem selbst?
Ich finde es positiver! Außerdem mache ich mir damit auch was deutlich bewusst: Einen schei** muss ich

Zitat von Kerstin_2016:"Es wird besser" oder für die Mutigen unter uns "es wird ab sofort besser", setze mir damit nicht nur einen klaren Startschuss
Zitat: Anstatt nur auf den Gefühlen zu "surfen", sollte man lieber ein paar Wellen schlagen, oder?

Du scheinst das gut zu beherrschen...
So würde ich es nun nicht formulieren wollen, aber ich denke, ich verstehe was du meinst.
Auch das habe ich hier durch EUCH erfahren...jemand schrieb einmal "die Gedanken machen unsere Gefühle". Und dem kann ich schon ziemlich gut zustimmen. Ja, ist schwierig, aus dem Ärmel schütteln kann ich es auch nicht automatisiert. ABER...unsere Gedanken werden genährt durch unsere eigene Wortwahl. Nehmen wir oben mein Beispiel:
Ich muss was ändern. / Ich will was ändern.
Was sich für mich positiver anfühlt ist klar: Ich will....
Gehe ich jetzt dahin, dass ich sage: meine Gedanken machen meine Gefühle...werde ich mit der Aussage"ich will was ändern" nicht zufriedener werden. Klar...hört sich vielleicht gut an...reicht aber nicht, damit ich mich gut fühle.
Warum? Weil ich nicht denke WAS ich ändern will. Das ist doch wieder etwas womit mein Hirn nichts gezielt anfangen kann. Mein persönliches Fragemonster findet Futter und wird mich wahnsinnig machen mit" mach doch, mach doch...nänänää....such doch, such doch". Rums...schon weiß ich nicht wo ich anfangen soll...bin überfordert...das denke ich, wird sodele an mein Gefühl geschickt und ich habe den Salat. Verzweiflung macht sich breit in mir....
Nun denn...dann gehe ich das persönlich mal anders an...ich versuche nicht, sondern ich werde...auch wenn es auch mal nicht klappen kann...aber der erste Schritt: Ich schaue in mir...ja was denn eigentlich genau? *grübel*
Ich will mich ändern oder ich will mein Muster Verlustangst ändern?
Ich nehme den zweiten Satz. Damit ist für mich ganz klar formuliert was Sache ist. Fragemonster hält die Klappe und ich habe ein klares Ziel. Die Entwicklung kann damit beginnen. Ich übernehme Verantwortung, Selbstachtung und höre gezielt in mich rein.
Ich gebe zu...so einfach ist das nicht.
Ich muss mich entlieben ist da schon schwieriger, denn ich will mich entlieben ist auch nicht so dolle. Nur hier bin ich hingegangen und habe mich gefragt: Wozu?
Klar, damit es mir besser geht. Aber warum wirklich? Weil wir keine Zukunft haben. Ok und warum?
X-Gründe werden aufgelistet...und damit kam ich dann eher dazu, mich zu Fragen was ich denn wirklich will von und mit einer Beziehung/Partnerschaft.
Und was ist jetzt daran gut?
Richtig...ich war wieder bei mir selbst und der ex rückt in den Hintergrund. Mein Ziel ist es also nicht, mich zu entlieben...das passiert dann von allein, weil ich nachsehe was ich eigentlich will von meinem Partner und was ich dann auch geben will.
Uff.....ich hoffe es gibt jemanden, der das gerade verstanden hat:)
Zitat:Danke für deine Gedanken dazu!
Ich habe zu danken...denn diese (meine) Gedanken wurden durch EURE Gedanken genährt!