Zitat von Paulinchen2:Liebe @Liv ! Dass die Hoffnung in dir schwindet, daran kannst du aktiv leider gar nicht mitwirken. Das braucht einfach Zeit! Im Grunde weißt du ja schon, dass er dich nicht so geliebt hat, wie du es gebraucht hättest. Wenn du dich gerade in der Wutphase befindest, wirst du das in harten, hässlichen Worten ausdrücken wollen.
Aber wie lange dauert so etwas? Ich verstehe absolut, was die Threadstarterin meint, weil mir geht es genauso, die Hoffnung hilft mir beim Überleben. Nur bin ich schon seit 1,5 Jahren getrennt. Zwar werden die Phasen länger, wo ich nicht mehr an ihn denke (immer noch täglich, aber nicht mehr minütlich

), trotzdem schwingt dann die Hoffnung immer noch unterbewusst weiter mit. In Momenten, wo ich angeschlagen bin, kriecht sie dann automatisch wieder hervor, und wenn ich mir dann sage "Stopp, es gibt keine Hoffnung mehr, er wird nie mehr zurück kommen", kommt der große Absturz. Und damit es mir dann wieder besser geht, starte ich die Hoffnung wieder im Sinne von "die Trennung musste jetzt so sein, damit wir uns später gereifter wieder begegnen" oder ich google "boomerang liebe" oder lese hier im Forum (am liebsten Happy End Geschichten

), auch wenn ich eigentlich weiß, dass das Blödsinn ist. Aber das ist schon ganz automatisiert, auch wenn ich es eigentlich gar nicht will.
Was kann man also dann noch tun, wenn die Hoffnung schon "chronisch" geworden ist

? Damit ich endlich wirklich das gefühlte Band zu ihm zerschneide und mich wieder anderen Männern öffnen kann (momentan renn ich noch vor ihnen weg

).