Zitat von Wurstmopped:In wie vielen Beziehungen läuft das so? Mal unter Klosterschülerinnen, meist läuft das auf Kritik hinaus und weniger auf sich als Paar zu bestärken.
Konstruktive Kritik kann was ungeheuer wertvolles sein.
Warum gäbe es sonst Mitarbeitergespräche, Supervision u.ä.
Wir sind alle keine Hellseher. Und ich finde es als Zeichen der Wertschätzung wenn zB auch
eine Freundin mir einen Hinweis gibt, was sie verletzt, anstatt mich einfach zu ghosten oder so...
Im Gegenteil ist so ein freundlich geführtes Gespräch ein Näheangebot.
Nicht jeder kann das annehmen, weiss ich auch. Ich selber bin aber froh wenn jemand das so
sieht wie ich.
Ich persönlich war und bin immer sehr dankbar, wenn der Partner- auf respektvolle Art-
mir ein Feedback gibt. Ich halte mich für intelligent genug zu erkennen, wenn er recht hat und
ich was ändern sollte. Das verbessert mich selbst und die Beziehung.
Es gibt diesen Spruch: was an Wichtigem nicht ausgesprochen wird, wird ausagiert
(zB durch "Witze", sexuelle Zurückweisung, Gefühlskälte...). Meiner Erfahrung nach- auch
wenn ich mich selber beobachte- gibt es kaum einen wahreren Satz.
Energie und Konflikte verschwinden nicht, nur weil ich was gegen sie habe...
Was anderes ist es natürlich wenn dauernd genörgelt wird um das Gegenüber zu schwächen
oder klein zu halten. Ich denke aber das spüren die meisten. Also den Unterschied.