Nalf
Mitglied
- Beiträge:
- 1634
- Danke erhalten:
- 6326
- Mitglied seit:
Zitat von ElGatoRojo:Vermutlich versuchst du etwas ganz triviales als etwas ganz besonderes zu beschreiben.
Zitat von ElGatoRojo:diesen "Prozess" der ratlosen Diskussion als Gelaber.
Zitat von Razor_cgn:aber es kein Beispiel für eine starke Frau, da kenne ich andere.
Zitat von Razor_cgn:Deine Begründung ist völlig irrelevant
Sich mit dem Partner stundenlang auszutauschen und ihn dabei besser verstehen zu lernen.
Dabei ist eine starke Frau doch nur eine, die nicht nervt, nichts von einem will und nichts braucht.
Täglicher Austausch? Was für eine Bürokratie! Dabei interessiert doch gar nicht, was sie jeden Tag beschäftigt. Oder wann sie ihre Einstellung ändert. Da lässt man sich lieber überraschen als an ihrer Entwicklung teilzunehmen. Stabilität ist gefragt, nicht Wachstum. Schlimmstenfalls könnten ihre Gedanken sogar dazu führen, dass man sich selbst hinterfragen müsste. Und wo die einen darin einen begrüßenswerten Impuls zur Weiterentwicklung sehen, fühlen die anderen nur Kritik und Unbequemlichkeit. Man weiß doch schon alles. Und der Rest ist halt nicht wichtig!
Zitat von ElGatoRojo:Ich muss es zufällig richtig gemacht haben
Wie gut, dass manche Frauen nicht sprechen und hier nicht schreiben. 6 Jahrzehnte. Also ist die Frau um die 80. Kurz nach dem Krieg geboren, in den 50ern und 60ern geprägt worden. Bei diesen Frauen hat jeder Mann, der nicht geschlagen oder gesoffen oder das Haus verspielt hat, alles richtig gemacht.
Könnte heute noch ein Mann mit so viel Einsatz eine Frau halten? Ganz sicher nicht.
Zitat von ElGatoRojo:90 % der Männer würden dir nach ein paar Dialogpassagen sagen, dass du das selbst wissen solltest,
Ob es heute noch 90% sind, weiß ich nicht. Aber 90% bekämen dann über kurz oder lang gesagt, dass sie, wenn sie als Sparringspartner für Gedanken nicht zur Verfügung stehen, entweder viel Geld haben und geben müssen oder physisch und 6uell eine Wucht sein müssen, damit es einen Grund für eine Frau gibt, mit ihnen das Leben zu teilen. Möchte man wirklich als wandelnder Geldautomat geliebt werden oder als Mensch? Menschen sind in der Regel soziale Wesen, die den Austausch suchen. So ja auch hier.
Aber die eigene Partnerin soll einen lieber mit ihren Gedanken verschonen?
Da trifft der wandelnde Geldautomat dann auf die wandelnde Spülmaschine.
Das kann auch Jahrzehnte halten, wenn der eine nicht viel Geld verdienen kann oder mag und der anderen nicht gerne spült und man gerne so tun möchte als sei man nicht allein.
Zitat von Wurstmopped:oftmals geht es aber darum, das der Job so bescheiden ist, die Familie doof, der Nachbar mal wieder die Mülltonne nicht rausgestellt hat und die Spülmaschine nicht ausgeräumt wurde
Ich würde mich dann ja mal fragen, warum mein Partner nur Negatives erinnert und zu erzählen hat. Und mal fragen, wie er sich sein Leben erträumt. Unzufriedenheit ist ja nicht angeboren. Und wenn ich mich in einen fröhlichen Menschen verliebt und geheiratet habe und dieser nun ganz erloschen und frustriert ist, woran könnte das wohl liegen?
Zitat von alleswirdbesser:Und es kann doch nicht ständig etwas sein, was man unbedingt weitergeben muss
Man liest und sieht doch täglich Nachrichten und Neues aus Nachbarschaft und Familie, Schule und Arbeit. Und aus diesem Alltag kann sich entweder ein Orgagespräch ergeben oder ein Grundsatzgespräch. Bei uns eher letzteres beim Abendbrot. Aktuelles Beispiel: die Wehrpflicht. Einer am Tisch hat verweigert, einer durfte gar nicht zum Bund, ein Onkel hat gedient, ein Kind ist dagegen, eins dafür. Was bedeutet eine Nation. Was ist mit wert, es zu verteidigen. Traue ich einem Politiker zu, die richtige Entscheidung im richtigen Moment zu treffen. Ist ein Wehrdienst nötig, um das Land verteidigen zu können. Was ist mit einem Bündnisfall, z.B. für ein Italien unter Meloni oder einem Griechenland mit Zypern.
Wenn ich meine Meinung durch Gespräche mit meinem Partner nicht bilden oder ändern kann, mit wem denn dann sonst.
Dann kann ich genauso gut mit Freundinnen und Kindern zusammen wohnen. Denn unter Freundinnen steht es überhaupt nicht in Frage, ob man von privaten Kleinigkeiten berichet oder große Weltpolitik durchkaut oder sich auf eine Ausstellung oder die anekdotische Erfahrung einer Nachbarin hinweist. Das passiert da automatisch.
Wenn einem Wachstum und Weiterentwicklung eher Angst macht, ist man konservativ und wird eine ebensolche Beziehung führen. Dass Blind-Meg eher progressiv ist und auch die TE ausdrücklich nach persönlichen Wachstumschancen gefragt hat, muss einige ganz schön erschrecken. Wachsen einem solche Frauen doch gerne mal über den Kopf und veranstalten "Drama". Sie deshalb als schwach, behindert, langsam, unzureichend, nervig und lächerlich hinzustellen, sagt aber mehr über die eigene Überforderung aus als über diese Frauen.