Zitat von Besserwisser60: warum beschwerst (ich vermeide absichtlich das Wort Jammern) du dich dann in einer Tour über Personengruppen, Frauen, Mütter, was auch immer, wenn du deren Problemen gar nicht ausgesetzt bist?
Zitat von Besserwisser60: Dein Text ist also nichts anderes, als ein Projektion
Das war auch mein erster Gedanke.
Zitat von Fenjal: Wer über etwas jammert und klagt, was er sich freiwillig und dazu vereinzelt mehrfach zumutet, der ist für mich nicht glaubhaft und nichts anderes.
Also würdest Du selbst nicht verstehen, wenn sich jemand über etwas aufregt (z.B. Geburtsschmerz oder Frauen, die Männer in Ketten legen oder sie zum Vater machen) und dennoch sich freiwillig wiederholt diesem Schmerz aussetzt (z.B. ein zweites Kind bekommt oder unter jeden passenden oder unpassenden Thread wieder eine Mütter-sind-doof-Diskussion eröffnet).
Erklär mal bitte, warum Dein Verhalten logisch ist, wo Du doch andere Menschen belastet und für Deine Zwecke ausnutzt.
Zitat von Fenjal: Ich bin selbst eine Nettozahlerin,
Glückwunsch. Dann weißt Du ja, wie gut man sich fühlt, wenn man monatlich mehr einzahlt als man selbst (mit oder ohne Mitversicherte) in Anspruch nehmen muss.
Von uns muss es auch viele geben, um all die Alten und Kranken, die mehr Hilfe brauchen als sie einzahlen, auszugleichen. Das nennt sich Solidarprinzip. Wenn Du das nicht möchtest, musst Du tatsächlich das Land wechseln. Denn Du zahlst mit Deinen Beiträgen das Krankenhaus mit, in das andere gehen können, die weniger gezahlt haben.
Zitat von Fenjal: vermutlich im größeren Rahmen als du,
Das weiß ich nicht. Ich würde es mir für Dich wünschen, da Du dann ja auch mehr Einkommen als ich hättest. Meine Beiträge sind gedeckelt.
Zitat von Fenjal: Du erhältst mit Sicherheit Leistungen für dieses behinderte Kind
Nein, wie kommst Du darauf?
Das Eingliederungsamt zahlt nur, wenn der Behinderte bedürftig ist. Das ist mein Sohn (gottseidank bzw. mamaseidank) nicht. Und die Krankenkasse ist nicht zuständig, da er keine behandelbare Krankheit hat. Die Therapien, die er benötigt, zahlt sie nicht. Aber die kosten wenig mehr als das, was beim anderen Kind der Sportverein und der Musikunterricht kostet. Kinder aufzuziehen ist eben teuer.
Wie gut, dass wir Frauen das mittlerweile selbst absichern können. Denn auf die Väter ist nicht immer Verlass.
Zitat von Fenjal: Zu klagen wäre allerdings Wahrnehmungsverzerrung, was ich nicht schätze ist, Ressourcen zu verplempern um mittel- bis langfristig der Handlungsunfähigkeit die Türen zu öffnen.
Diesen Satz verstehe ich sowohl grammatikalisch als auch inhaltlich nicht.
Inwiefern öffnen denn Therapien ausgerechnet der Handlungsunfähigkeit die Türen? Kann es sein, dass Du Scientologin bist? Dann würde Deine Sichtweise auf Therapien Sinn ergeben.
Zitat von Balu85: Aber so wie du es handhabst entsteht teils ein anderer Kontext. Oder war genau das deine Absicht? Stilistisch alles andere als sauber.
Es ging darum, die herabwürdigenden Wörter, die Gato benutzt, wenn er sich aufregt, zu listen. Den Kontext kann man durch anklicken jedes Zitats erkennen.
Was findest Du daran stilistisch unsauber wenn es mir darum geht, das Herabwürdigen von hilfesuchenden Frauen durch konservative Männer zu kritisieren.
Zitat von ElGatoRojo: Mich wundert in der Tat, dass es hier eher die Frauen sind, die die Frauen früherer Zeiten für unbemittelt halten.
Das wird von Dir behauptet, steht aber in keinem einzigen Beitrag, den ich gelesen habe, so.
Zitat von ElGatoRojo: Als müsste man Mütter und Großmütter herab setzen
Das tut hier niemand. Ganz im Gegenteil mussten diese Frauen unter schrecklichen Bedingungen als gesetzlich festgelegter Mensch zweiter Klasse leben und wurden von der Gesellschaft auch so behandelt. Da ist es völlig normal und auch notwendig gewesen, dass sie sich mit weniger zufrieden geben mussten, geringere Ansprüche stellen konnten, als sie das zu heutigen Zeiten können.
Deine Frau z.B. hätte als junge Frau nie ohne einen Mann einen Kredit bekommen. Also konnte sie noch nicht mal den Traum haben, ohne Mann zu Wohneigentum zu kommen. Selbst eine Mietwohnung war ohne männliche Unterschrift in den 60ern und 70ern fast unmöglich, weil die Vermieter nicht an alleinstehende Frauen vermietet haben. Heute wird an alleinstehende Frauen bevorzugt vermietet. Daher müssen sich Frauen heute nicht mehr an einen Mann binden, um ihr Unterkunft und ihr Auskommen zu sichern. Daher können Frauen heute ganz andere Ansprüche an einen Partner stellen, mit dem sie zusammenleben wollen(! und nicht müssen). Und daher würden viele sehr alte Männer, die von den damaligen Notwendigkeiten profitiert haben, unter den heutigen Bedingungen keine Partnerin mehr finden bzw. halten können.
Ob das auch auf Dich zutrifft, kann keiner beurteilen außer Deiner Frau und Dir.
Dass das jedoch gesamtgesellschaftliche so ist, wirst Du wohl kaum bestreiten.
Und warum Du das als "Herabsetzung von Großmüttern und Müttern" empfindest, musst Du bitte erklären. Sie waren damals ganz objektiv und per Gesetz und Gesellschaft unter die Männer herabgesetzt und sind es heute nicht mehr. Aber das hatte mit den Frauen selbst doch gar nichts zu tun. Ganz im Gegenteil waren die schon immer genauso fähig und wertvoll wie Männer, nur wurde ihnen das von der Gesellschaft nicht gespiegelt. Ich war damals noch nicht auf der Welt, kann also nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wie ihr damals mit Frauen umgegangen seid.
Ich kann mich nur jetzt dafür engagieren, dass ihr heute mit Frauen anders umgeht und Frauen, die sich weiterentwickeln wollen, nicht so bezeichnet, wie auch Du es hier getan hast.