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Wie hole ich das Maximum aus meiner Trennung raus?

HeavyDreamy
@alleswirdbesser

Manche Menschen, die denken, sie wären normal, haben öfters in meinen Augen heftige Defizite, weil innerlich leer und emotional unzugänglich. Solche Menschen nutzen Kontakte nur noch funktional und verbreiten negative Schwingungen.

Für mich sind gesunde Menschen eher die, die merken, dass was nicht stimmt mit ihnen und sich durch Therapeuten Hilfe holen Smile

#76


alleswirdbesser
@HeavyDreamy ich halte mich für halbwegs gesund und inzwischen für sehr stabil, aber es gab Zeiten, da habe ich Hilfe gebraucht. Jemand Neutrales zum reden, jemand, der viel Erfahrung damit hat, ist sehr hilfreich. Die TE hat natürlich ganz andere Probleme zu lösen, aber es ist doch genau richtig, wenn man sich Hilfe sucht.

x 1 #77


A


Wie hole ich das Maximum aus meiner Trennung raus?

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N
@Elisa123
Falls Du ein Freund von Arbeitsbüchern bist, an deren Ende ein Plan für die nächsten Schritte steht, und gut Englisch sprichst, kann ich John Delony "Own Your Past, Change Your Future" empfehlen. In dem Buch geht man die verschiedenen Säulen des eigenen Lebens durch (Beziehungen, Job/Finanzen, etc.) und soll eine ehrliche Bestandsaufnahme machen. Danach ein Bild entwickeln, wo es mit einem hingehen soll und sich dann auf den Weg machen.
Ich finde es ein sehr pragmatisches Vorgehen, um bisherige Muster zu unterbrechen. Ziel ist, ein Leben aufzubauen, mit dem man sich jederzeit wohl und sicher fühlt. Und aus dieser Sicherheit heraus kann man dann souverän agieren, zieht andere Menschen an als zuvor und weiß, was man will und nicht will.

Wenn die "inneres Kind Bücher" Dir helfen, zu erkennen, welche Muster bei Dir am Werk sind, hilft dieses Arbeitsbuch dabei, sich seine Muster ganz praktisch einzugestehen, sie als die Vergangenheit anzunehmen und sich auf dieser Grundlage in eine bessere Struktur hinein zu bewegen. Partnerschaftliche Beziehungen werden dabei als (nur) ein Aspekt eines ausgefüllten Lebens betrachtet. Denn eine Verlustangst oder ein Mangel-Mindset bricht sich ja nicht nur bei der Partnerwahl Bahn, sondern auch bei der Jobwahl, ob man sich einen Karriereschritt zutraut, welche Freunde man um sich schart, etc.

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Zylinderella
Zitat von Blind-Meg:
"emotional stabil" verstanden wird, davon lass besser auch die Finger.


Zitat von Sonnenschein85:
Und dann ist es ansich gut sich Jemand emotional stabilen zu suchen wenn man selbst gerade erst halbwegs stabil ist.

Die Definition ist eine Auslegungssache mit einer extremen Spannbreite. 😆

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N
Zitat von Worrior:
Aber wenn Du, nach eigener Aussage nach 10 Jahren noch lange nicht am Ende bist, dann drängt sich mir die Frage auf wie lange das noch dauern soll?

Wenn es sich um Gewalt oder Vernachlässigung als Kind handelt, dann ein Leben lang.

Oder wie lange, denkst Du, sollte ein querschnittgelähmter junger Erwachsener auf einen Rollstuhl angewiesen sein und was sagt das über seine Tauglichkeit als Partner aus?

Zitat von Razor_cgn:
Der Trick ist, such dir einen Mann, der komplett emotional stabil ist. Wenn du deine Spielchen fährst, bleibt er konstant und das killt deine Unsicherheit über die Zeit.

Das ewige Traumschloss der Red Piller: Ein stabiler 6-6-6-Mann werden und dann aus gebrochenen Frauen eine ewig treue, ewig in Liebe ergebene Ehefrau formen.

Die Männer, die nach diesem Muster "komplett emotional stabil" sind, sind einfach stoisch bis unterentwickelt. Die sieht man nach dem Ende einer Beziehung nicht etwas sich mit anderen darüber austauschen und daran wachsen, sondern die Kaputtheit der Frau verfluchen und zur Muckibude rennen.

"Such Dir den richtigen Mann" hat noch keine Frau in der eigenen Entwicklung signifikant weitergebracht. "A man is not a plan" gilt auch hier.

Im Anfangspost schreibt Elisa doch ganz klar, dass sie noch nicht gut mit sich selber allein sein kann und daran arbeiten möchte.

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Worrior
Zitat von Nalf:
Oder wie lange, denkst Du, sollte ein querschnittgelähmter junger Erwachsener auf einen Rollstuhl angewiesen sein und was sagt das über seine Tauglichkeit als Partner aus?

Du meinst die TE wäre geistig behindert?

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Blind-Meg
Zitat von Sonnenschein85:
Erstmal möchte sie allein bleiben ja. ( also Single) Aber wahrscheinlich nicht ihr Leben lang. Und dann ist es ansich gut sich Jemand emotional ...

Erstmal alleine bleiben hab ich gelesen und finde ich auch richtig.

Später mal jemanden zu finden, der wirklich stabil ist, ist natürlich wünschenswert.
Aber: hier, in diesem Forum, wird "emotional stabil" meistens von (älteren) Männern synonym gebraucht für emotional unzugänglich, macht alles mit sich aus, redet ungern (schon gar nicht über Enotionales), tut so als hätte er keine Gefühle und stellt die Gefühle anderer in Frage. Und so jemand ist kein wünschenswerter Partner, für niemanden. Erst recht nicht für bindungsunsichere Menschen.

x 4 #82


M
Hi,

was mir aufgefallen ist: Du schreibst, dass Dein Alarmsystem eigentlich angegangen ist, weil es Dir mit besagtem Mann "zu schnell" ging. Also prinzipiell kannst Du Dich auf Dich verlassen denke ich.
Das Problem ist nur, wenn man sehr bedürftig ist und sich Beziehung so wahnsinnig wünscht (vielleicht um sich von Schmerzen, Einsamkeitsgefühlen und Trauma abzulenken?!) ist man ein leichtes Opfer von Manipulation jeder Art ungeachtet des eigenen Bauchgefühls! Denn jeder Manipulateur (und in Liebendingen wird sehr viel manipuliert!) braucht als Angriffsfläche unerfüllte Sehnsüchte und Bedürfnisse. Sonst funktioniert das garnicht!
Daher finde ich es gut, dass Du einfach mal alle Gefühle rauslässt. Das kann auch eine Zeit lang dauern.
Aber dann bist Du vermutlich mehr bei Dir selbst angekommen hinterher.
Selbstpflege hat mir in Singlephasen auch immer sehr geholfen.

Ich finde heutzutage als Frau muss man sich eh die Frage stellen, WARUM man überhaupt Beziehung oder gar Ehe möchte. Die meisten Frauen sind finanziell unabhängig oder wollen es auch sein. Der Mann als "Versorger" hat eher ausgedient, ausser vielleicht man will fünf Kinder Smile
Das heisst, das EINZIGE, was uns Frauen heutzutage zu interessieren hat, ist meiner Meinung nach, ob ein Mann einen guten Charakter hat, wie er Frauen behandelt (!), kurz: ob er ein guter Mensch ist oder zumindest einer sein will, der sich auch selbst reflektiert, sich entschuldigen kann und emotionale Verantwortung für sich und die Beziehung übernimmt.
Ich behaupte mal, dass das für viele Männer NICHT an erster Stelle steht, sondern eher Geld, Status, Karriere oder das eigene Image bzw. Ego mit seinen Bedürfnissen, für das die Frau, die Exfrau oder gar die Kinder locker über die Klinge geschickt werden.
Da braucht es Klugheit gut zu wählen und klar zu sehen.
Und je mehr Du bei Dir angekommen bist, desto unabhängiger wirst Du innerlich, um Dir nicht mehr etwas schönzureden, was Dir am Ende schadet.

Ich hatte mal mit Anfang zwanzig mehrere (!) Jahre keinen Partner. Rückblickend war es die beste Zeit meines Lebens, auch wenn ich gute Partnerschaft kenne. Das macht schon nachdenklich. Ich war nachher auch nie wieder so gesund. Körperlich und psychisch.

Trotzdem kannst Du offen bleiben und wenn einer Dir zeigt, dass er Dein Bestes will, und v.a. Dein Bauchgefühl gut ist und das Ganze stimmig, kannst Du langsam schauen, wohin es führt....

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N
Zitat von Worrior:
Du meinst die TE wäre geistig behindert?

Ha ha, voll lustig.
Endlich hat man mal wieder einen Anlass, eine Frau unintelligent nennen zu dürfen.
Was bist Du doch für ein Fuchs.
Dass da noch kein anderer Mann zum Schulterklopfen vorbei kam, ist erstaunlich. Hatten Blindfisch und Razr gestern keine Zeit?

Eine beispielhafte körperliche Behinderung mit einer geistigen Behinderung gleichzusetzen und so zu tun, als seien seelische und geistige Behinderungen im Grunde das gleiche, ist ja sooo lustig. Da kann man Behindis und Frauen in einen Topf werfen und allen attestieren, nicht so toll wie ein abiler Mann zu sein.

Trauma = Down Syndrom.
Voll logisch.
Und alles das gleiche.

Ob die TE durch ihre seelische Beeinträchtigung in ihrer sozialen und beruflichen Teilhabe so eingeschränkt ist, dass eine Behinderung festgestellt werden kann, wissen wir nicht und geht uns auch nichts an.

Ich verbringe gerade viel Zeit mit einem 5jährigen, der von seinem Vater so nachhaltig gequält wurde, dass ein Schulbesuch mehr als fraglich ist. Und das bei überdurchschnittlicher Intelligenz und Lernbereitschaft (des Kindes). Also Wesenszügen, die man nicht jedem abilen erwachsenen Mann unterstellen kann.
Wie lange darf denn Deiner Meinung nach die Allgemeinheit mit Therapien für dieses Kind blechen und ab wann sollte man es einfach mit 'seinen' Defiziten sich selbst überlassen und ihm raten, sich einen stabilen neuen Vater zu suchen, an dessen Seite es durch Nicht-Gequält-Werden langsam mal Vertrauen fassen sollte?

Dass psychische Notlagen und Verletzungen nichts mit geistiger Intelligenz zu tun haben, sollte eigentlich jeder, der älter als 12 Jahre ist, wissen. Aber wer auf mannigfaltigen Privilegien durchs Leben gesurft ist und noch einen deutlichen Hang zur Ego- und Androzentrik hat, ist eben nie gezwungen, sich mit den Folgen von Verletzungen durch (mehrheitlich) Männer und Eltern auseinander zu setzen.

Selbst der höchste IQ nützt bei mangelnder Allgemeinbildung und/oder mangelnder Herzensbildung nichts.

Da solche Defizite aber selten an der beruflichen oder sozialen Teilhabe hindern - ganz im Gegenteil - werden diese Einschränkungen nie Behinderungen genannt.

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Worrior
Zitat von Nalf:
Eine beispielhafte körperliche Behinderung mit einer geistigen Behinderung gleichzusetzen und so zu tun, als seien seelische und geistige Behinderungen im Grunde das gleiche, ist ja sooo lustig. Da kann man Behindis und Frauen in einen Topf werfen und allen attestieren, nicht so toll wie ein abiler Mann zu sein.

Den Vergleich zur körperlichen Behinderung hast Du gebracht, nicht ich.
Ich habe lediglich gefragt ob Du daa so meinst, nicht behauptet dass es so ist.
Die Emanzenkeule kannst Du übrigens stecken lassen.

#85


N
Zitat von Worrior:
Ich habe lediglich gefragt ob Du daa so meinst, nicht behauptet dass es so ist.

Und nicht mal die Ei*r in der Hose, zu dem zu stehen, was man da tut.

Stabile Männer...

x 3 #86


Zylinderella
Zitat von HeavyDreamy:
Manche Menschen, die denken, sie wären normal, haben öfters in meinen Augen heftige Defizite, weil innerlich leer und emotional unzugänglich. Solche Menschen nutzen Kontakte nur noch funktional und verbreiten negative Schwingungen.

Emotional unzugänglich, wer hat da schon Lust drauf. Ab einem bestimmten Alter würde ich drauf verzichten, eine verschlossene Auster öffnen zu wollen, weil die keinen Zugang zur eigenen Lebendigkeit hat.
Und das für Stabilität hält.
Lass mal.

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Wurstmopped
Was ist emotional zugänglich?
Das ich Aufforderung immer sofort berichte wie ich sie drauf bin und was ich gerade fühle?

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M
Leute hört doch auf Euch hier die Köppe einzuschlagen!
Es geht doch um das Thema der TE...jeder hat halt seine eigenen Erfahrungen und Perspektiven und
das sollte eine Bereicherung des threads sein, kein Schlachtfeld...

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Zylinderella
Zitat von Wurstmopped:
as ist emotional zugänglich?
Das ich Aufforderung immer sofort berichte wie ich sie drauf bin und was ich gerade fühle?

Nee, ohne.
Und nicht immer.
Aber ab und zu.
Oder öfter mal.
Das macht ein gemeinsames Leben leicht. (Finde ich.)

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A


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