@Mayla
Guten Morgen

Du hast vollkommen recht in Bezug auf die Bestätigung. Ich fühlte mich eben sicher und das fühlt sich auch wirklich toll an, nur ist es am Ende nicht echt, wie die radikalen Trennungen es beweisen. Allerdings bin ich nicht auf der gleichen Ebene. Es machte mir nichts aus, wenn meine Partnerin etwas ohne mich unternommen hat.
Ich vertraue grundsätzlich meinem Partner voll und ganz. Erst wenn es es einen Grund gibt daran zu zweifeln hinterfrage ich dieses Vertrauen. Blind bin ich ja auch nicht.
Und ja, ich erkenne dieses Muster nun.
Das schlimme ist, ich war schon einmal an der gleichen Stelle mit einer anderen Partnerin. Wirklich genau so, wie es jetzt wieder passiert ist.
Danach habe ich mich bewusst auf die Suche nach jemanden begeben, der eben nicht so anhänglich wirkte.
Und was soll ich sagen? Diese Frau war nun wieder das schlimme Gegenteil.
Nach kurzer Verliebtheitsphase war es auf einmal eine On/off Beziehung.
Und dieses ungewisse hin und her machte mich fertig.
Ich rede nicht von einer selbstbewussten Frau, die auch mal ohne mich was machen wollte. Ist schwer zu beschreiben. Ein Beispiel vielleicht.
Wir schliefen miteinander und direkt nach dem Sex (5min)
ist sie gegangen. Einfach so. Kein Ton, kein Wort. Habe versucht sie anzurufen, aber sie hatte das Handy aus.
Am nächsten Abend tat sie so, als ob nix gewesen wäre. Auf die Frage, warum sie denn gegangen sei wurde mir gesagt es sei alles Gut, sie wollte nur in ihrem Bett schlafen. Das gegensätzliche wurde dann immer perfider und dann, ja dann wurde ich auch unsicher.
Ich gehe nicht weiter ins Detail. Aber sie hatte durch ihre letzte Beziehung Angst vor einer neuen (ihre Worte).
Und was macht der blöde Hans nach der Trennung? Na klar....
Er verfällt in alte Suchmuster und greift sich wieder eine Frau die genau wie die vorletzte eher Verlustangst hat.
Ich sehe den Fehler nicht bei diesen Frauen. Sie können mehr oder minder ja nichts dafür. Meist haben Verlustängste ja etwas mit einem Kindheitserlebnis zu tun, oder mit Erfolg=Liebe Eltern als anderes Beispiel.
Ich bin für die Wahl meiner Partner zuständig. Wenn ich sowas ignoriere, oder unbewusst suche muss ich an mir arbeiten und nichts anderes.
Und genau deswegen bin ich hier.
Die Frage, ob sie mich gefunden haben, oder ich sie ist bei beiden langen Beziehungen sowohl als auch.
Eine hatte mich und die andere habe ich gefunden. Und beide haben am Ende warm gewechelt und von jetzt auf gleich es beendet. Man sagt ja, aller guten Dinge sind 3, aber das will ich nicht nochmal erleben.
Man fühlt sich sowas von wertlos, wenn es so schnell beendet wird. Zum Glück kenne ich meinen Wert und weiß, das ich gar kein so schlechter Partner bin.
Aber bei beiden kam eben nie schon am Anfang ihrer Unsicherheit mal eine klare Aussage. "Hey Schatz, die Dynamik unserer Beziehung macht mir gerade Sorgen und ich fühle, wie ich mich entferne" und darauf kann man ganz klar reagieren. Eben reden reden reden.
Aber müssen das nicht beide Partner können, wollen? Ich habe das Gefühl, das ich schuld bin, weil ich keine Zeichen
erkannt habe. Die gab es bestimmt und ein paar sind mir nicht engangen. Aber mit dem ganzen Liebesbekundungen, du bist der Mann, lass uns Kinder usw. machen habe ich das nicht als große Probleme gesehen.
Wie kann man in meinem Alter diesen Druck, eine stabile Beziehung zu wollen, abbauen ? Das finde ich sehr schwierig.
Mit 25 war das egal. Der Freundeskreis war gemischt mit Singles und vergebenen. Aber so langsam sind da nicht mehr viele singles übrig.
Deswegen möchte ich ja auch meinen Freundeskreis erweitern.
Um eben auch mal wieder neue Eindrücke zu gewinnen.
Und sich ein stabilen, wenn auch kleinen Ausgleich zu schaffen, der mich nicht abhängig vom Partner macht.
(Hobby ist vorhanden, welches ich auch liebe)