Zitat von Femira: Deshalb muss heutzutage noch vereinbart werden, wie der arbeitende Part ausgleicht, dass der andere die Care Arbeit zum Hauptteil übernimmt. Staatliche Regelungen gibt es dafür nicht.
Auch sowas wie er könnte Karriere machen, weil die Frau nur halbtags gearbeitet hat zumindest eine Zeit lang, muss er vergüten. Er hätte sich sonst zwischen Kind und Karriere entscheiden müssen.
Sobald es zur Trennung kommt, ist alles Schnee von gestern, sogar die Probleme, die unser Kind hatte, hat er auf einmal geleugnet. Ich "kämpfte" dann komplett allein weiter. Als er noch in der Nähe wohnte, habe ich ihm die ganzen Termine der Kinder mitgeteilt und gefragt, ob er vielleicht ab und zu mal was übernehmen würde. Nichts, keinen einzigen! Die Verwandlung war wirklich bemerkenswert. Früher ist er nach einer Spätschicht (teilweise bis 2 Uhr nachts) früh aufgestanden, um das große Kind zu Schule zu bringen. Er musste es absolut nicht, sie fuhr auch problemlos mit dem Bus. Er tat es einfach. Nach der Trennung nicht mal zum Arzt
🙈 Vor kurzem hat er einmal ausgeholfen, da er zufällig vor Ort war und ich fast zur selben Zeit zwei Termine hatte und es niemals gepackt hätte alleine.
Finanzielle Geschichte wird sich bei der Scheidung zeigen. Da ich bisher wirklich sehr kooperativ war, hoffe ich, dass er mir meine private Altersvorsorge überlässt. Im Gegenzug habe ich ja keinen Cent Unterhalt beantragt usw. Mal sehen.
Zitat von alleswirdbesser: Staatliche Regelungen gibt es dafür nicht.
Die Rentenpunkte werden ja im Scheidungsverfahren geteilt, dummerweise auch jede andere Altersvorsorge. Und ich sehe es echt nicht ein ihm die Hälfte abzugeben, so dicke ist sie auch wieder nicht. Da das Haus ihm gehört (zusammen gebaut), möchte ich wenigstens die paar Euros, die ich für die Rente gespart habe, behalten.