Zitat von KeinRoboter:Der TE muss unbedingt eigene Grenzen setzen, die für ihn nicht verhandelbar sind und daraus Konsequenzen für sich ziehen: Wie darf man mit mir umgehen…aber er kann seiner Partnerin keine Grenzen setzen oder ihr diese vorschreiben. Sie ist nicht sein Kind oder Eigentum. Bedürfnisse und Gefühle müssen in einer ...
Der entscheidende Punkt ist aber, dass sein Ziel ist, die Beziehung aufrechtzuerhalten.
Ihm jetzt einen Vortrag über "männliches, hartes Auftreten" zu halten. OK, kann man machen. Ist aber eben hier nicht das Thema.
Und sorry, mein persönliches Problem ist, dass ich sowohl hier als auch im RL schon so viele Männer erlebt habe, die, wenn es um andere geht, den großen Macker raushängen, aber sobald die eigene Frau fremdgeht, handeln sie völlig anders, rennen ihr hinterher, geben alle Grenzen auf und "versuchen es nochmal". Was auch völlig ok ist. Aber den harten Hund, der das nicht mit sich machen lässt, kaufe ich eben nur denjenigen ab, die in der Situation auch entsprechend gehandelt haben (sprich sich getrennt haben). Und das - ich hatte es schon mehrfach geschrieben - erlebe ich weder im Forum noch im RL. Wenn es um ihre eigenen Beziehung geht, sprechen die allermeisten Männer die Trennung nur aus, wenn die Frau ohnehin zur Affäre möchte und man gar keine Option mehr hat. Trotzdem wollen immer alle, wenn es um die Beziehung anderer geht als die harten Kerle dastehen.
Nur zur Klarheit: Ich nehme explizit diejenigen von der obigen Kritik aus, die tatsächlich auch die Option hatten, es nochmal zu versuchen und sich aktiv von einer fremdgehenden Frau getrennt haben. Das Problem ist, so viele Fälle scheint es hier nicht zu geben (ich habe von keinem einzigen gelesen seit ich hier bin).