Anonym1303
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Ich bin seit 17 Jahren mit meinem Mann zusammen, davon 10 verheiratet und haben eine 10 jährige Tochter.
Zu meiner Geschichte muss ich etwas ausholen. Vor knapp 2 Monaten habe ich bemerkt dass mein Mann zu viel Kontakt mit seiner Arbeitskollegin hat und scheinbar mehr mit ihr kommunizieren kann als mit mir. Als ich ihn darauf angesprochen habe, habe ich ihm meine Gefühle und Bedenken zu diesen Dauerkontakt gesagt. Ihm gesagt dass mir das zuviel kontakt zu einer "reinen" Arbeitskollegin ist (war jeden Abend und auch am Wochenende) und ihn gefragt ob da mehr ist. Er hatte es verneint (das sie überhaupt nicht sein Typ wäre und er sie auch nicht anziehend findet sondern nur wie eine gute Freundin ist) und das es ihm leid tut dass er nicht gesehen hat, wie sehr mich das verletzt. In diesem Gespräch haben wir auch andere Probleme besprochen, die wir scheinbar ändern sollten die gerade bei uns in der Ehe nicht so gut laufen. Und ich hatte ihn gebeten den Kontakt zu ihr einzuschränken. ich hatte es ihm nicht verboten weil ich ihm doch geglaubt hatte, dass da wirklich nichts ist Die Wochen danach hatte ich auch das Gefühl dass wir da einen guten Start gelegt hatten um vieles zu ändern. Bis zu dem Samstag vor 2 Wochen. er hatte nach einer Firmenfeier bei einem Kollegen übernachtet. Schon da hat sich mein Bauch komisch angefühlt. Jeden Tag danach wurde mein Bauchgefühl immer mehr. (hatte ich noch nie in den 17 Jahren, was ich als Warnsignal gesehen habe).
Ich habe ihn dann eine Woche beobachtet und versucht nähe zu suchen um mir selbst auch zu beweisen, dass mein Misstrauen unberechtigt ist. Er hat sämtliche Intimität abgeblockt. Daraufhin habe ich ihn letzte Woche auf meinen Verdacht angesprochen bzw. Ihn gefragt was genau an dem Wochenende passiert ist als er nicht nach Hause kam. Nach langen hin und her hat er dann zugegeben, dass er mit ihr gekuschelt hat und sie such geküsst haben und zusammen auf der Couch übernachten haben. Mir hat es meinen kompletten Boden unter den Füßen weggerissen. meine Befürchtung sind war geworden. Nach einem sehr langen und emotionalen Gespräch habe ich ihn gefragt wie es nun weiter gehen soll, woraufhin er nur "ich weiß es nicht" gesagt hat. Und dass er versucht habe den Kontakt abzubrechen ihn aber dann aufgefallen ist das ihm was fehlt und da doch mehr ist als ihm bewusst war. Und er nicht weiß was das alles Bedeutet und er kann sich nicht entscheiden.
Die folgende Woche war er auf einem beruflichen Seminar (mit ihr). Diese Woche war die Hölle für mich allein zu Hause mit Kind, während er sich ablenken kann von der Situation.
Gestern kam er wieder und wir konnten halbwegs "normal" mit ihm reden. Ich verstehe ja, dass man nach einer so langen Beziehung für jemand anderem schwärmen kann ect. Aber sollte man nicht wenn, alles raus ist, sich relativ schnell sicher sein wo meine Zukunft hingeht (Frau oder andere Frau)? Wie verhält man sich als Ehefrau in dieser Zeit des "Wartens" bis er sich entschieden hat?
Ich will um diese Ehe kämpfen weil sie mir die Welt bedeuten und er auch, aber bin mir unsicher ob ich mir damit nur falsche Hoffnungen mache, mich mehr verletze und ihm auch zeige er kann machen was er will.
Warum ist es so schwer sich zu entscheiden? Wielange sollte es dauern bis man eine Entscheidung verlangt? (Also ihm die Zeit geben sich selbst darüber klar zu werden was man will) und ist kein Kontakt besser? (Soweit das halt geht mit einem gemeinsamen Kind)
Danke euch!