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Wie viel Beziehungen vor der großen Liebe?

T
Zitat von QueenA:
-oft zeigt uns das Leben genau dann, wenn man vielleicht nicht mehr daran glaubt, dass es doch noch Überraschungen bereithält

Oh ja. Das kann ich nur unterstreichen. 👍
Allgemein. Es ist wirklich so.

x 2 #31


ElGatoRojo
Zitat von thegirlnextdoor:
ich glaube einfach auch, dass das zur selbsterfüllenden Prophezeiung wird. Indem man sich nie so richtig vollständig auf die Beziehung einlässt wird sie dementsprechend auch nicht halten... und hinterher kann man natürlich sagen... hab ich's doch gleich gewusst.

👍🎯

Die erste war zwar relativ kurz und ihr Ende monatelanges on-off, hat mich aber einiges über das Wesen von Frauen gelehrt. Und zwar wirklich vollständig darauf eingelassen. Mit einem Ende ohne Groll ................

War aber trotzdem nützlich für das weitere Leben und das, was später kam ..............

x 4 #32


A


Wie viel Beziehungen vor der großen Liebe?

x 3


S
Hallo TE, für mich gibt es im Leben nur eine große Liebe. All die Beiehungen davor, verbuche ich als eine Art Erfahrung. Smile

x 2 #33


Razor_cgn
Es spielt nicht so eine Rolle wieviel Beziehungen man hatte, sondern die Qualität der Verbindung und die Erfahrungen mit Menschen im allgemeinen.
Wenn du ein Leben hast, was ohne Frau funktioniert, du mit dir im Reinen bist und du erfüllt bist, hast du das Fundament! Dann kannst du aus freien Stücken schauen, welche Optionen es gibt. Weil du es nicht aus Mangel machst (ich brauche eine Partnerin) sondern aus der Fülle! Dann ziehst du automatisch die "richtigen" Frauen an, sie sehen ja wer du bist. Genau diese Fülle erlaubt dir einen realistischen Blick auf die möglichen Partner! Viele Männer übersehen die Red-Flags, weil sie im Mangel leben und unbedingt "diese Frau" haben müssen. Für Frauen gilt das gleiche.
Eine optimale Beziehung ist Bündnis zwischen zwei autonomen, vollständigen Individuen, die sich zusammenschließen, um mehr zu erreichen, das ist strategisch gedacht und deswegen funktioniert es langfristig.

Wenn das gegeben ist, fallen beide automatisch in die polar-komplementären Rollen, warum es überhaupt langfristig funktioniert und vor allen Dingen, es ist mühelos! Dann entsteht eine Allianz mit Tiefe und beide synchronisieren sie über die Zeit und das sind dann die Beziehungen, die über Jahrzehnte halten. Das geht aber nur, wenn beide mit ihren "Baustellen" im Reinen sind.

Die Königsklasse wäre ein 100%ig kompatibler MHC (Major Histocompatibility Complex) Partner, dann ist man auch auf der genetischen Ebene und biochemisch eine Einheit. Wenn man so jemanden trifft, das merkt man! Es macht bei beiden BOOM. Warum? Weil es direkt das limbische System anspricht.

x 3 #34


QueenA
Zitat von Razor_cgn:
100%ig kompatibler MHC (Major Histocompatibility Complex) Partner

Oft maximal das Gegenteil von einem selbst? Soll sich ja ergänzen, auf DNA Ebene dann weniger das Selbe wie bei einem selbst?

x 1 #35


ElGatoRojo
Zitat von Razor_cgn:
Wenn man so jemanden trifft, das merkt man! Es macht bei beiden BOOM. Warum? Weil es direkt das limbische System anspricht.

Hört sich ein wenig esoterisch an ..........................

x 1 #36


QueenA
Zitat von ElGatoRojo:
Hört sich ein wenig esoterisch an ..........................

Wenn das rein körperliche Boom als die Grundlage für the real love angesehen wird, würde ich auch sagen, bissi überzogen - es.touch.
Prinzipiell gehört zusätzlich zum matching jeglicher Art: Arbeit-Arbeit-Arbeit und beide sollten das wollen sonst wird’s einseitig und blöd.

#37


Worrior
Na ja, körperlich hat es schon öfters boom gemacht aber das wars dann auch.
Ich möchte aber nicht klagen oder jammern, es ist gut so wie es ist, mir geht's gut, ich habe ein schönes Leben.
Ich weiß aber was @Razor_cgn meint.

x 1 #38


ElGatoRojo
Zitat von Worrior:
Ich weiß aber was meint.

Natürlich gibt es das Phänomen, das razor beschreibt. Eine, die eben direkt flasht. Aber das nun auf molekularer Ebene fest zu machen scheint mir doch zu weit hergeholt. Und es gibt nicht nur eine ................

x 3 #39


Worrior
@ElGatoRojo
Da hast Du Recht es gibt nicht nur diesen einen Menschen.
Auch wenn das Hollywood, Disney und die Popkultur und glauben machen wollen.

x 2 #40


Blind-Meg
Ich schließe mich an und vertrete auch die Meinung, dass es nicht die EINE "große Liebe" gibt, sondern dass jede Beziehung bzw Liebe (anfangs) als groß erlebt wird. Alles andere wäre ja auch widerwillig - warum sollte man auch mit jemandem eine Beziehung eingehen, den man nur so halb gut findet.

Bei mir war es so: Jugendliebe: zwischen 13 und 18 Jahren waren wir mehrmals zusammen mit Unterbrechungen, aber dazwischen immer mindestens Freunde, eine tolle Liebe. Mit ihm habe ich das meiste zum 1. Mal erlebt, er war ein richtig anständiger Junge und ich bin dankbar, mit ihm diese Zeit und die vielen "1. Male" erlebt zu haben.
Mit dem 2. Partner war ich 8.5 Jahre zusammen, in der Zeit sind wir erwachsen geworden, er war auch klasse, aber ich habe mich von ihm weg entwickelt.
Den 3. Partner habe ich geheiratet und er ist der Vater meiner Tohter. Rückblickend die "schlechteste" von meinen Beziehungen, aber die mit der intensivsten Bindung (Kind, Ehe).
Jetzt bin ich in meiner "besten" Beziehung, sprich der gesündesten, die ich je hatte, wir sind beide unabhängig und frei, 100% auf Augenhöhe und unglaublich wertschätzend miteinander. Aber erst seit 4 Jahren.

Ich wüsste jetzt nicht, nach welche Kriterien ich definieren sollte, wer jetzt meine "große Liebe" ist. Jede der genannten Beziehungen hat was ganz besonderes und war zum jeweiligen Zeitpunkt richtig, aber auf ganz unterschiedliche Weise.
Ich glaube nicht an das Konzept der "einen" großen Liebe. Das habe ich aber noch nie getan.

x 4 #41


Razor_cgn
Zitat von ElGatoRojo:
Hört sich ein wenig esoterisch an ..........................

Nein, dafür gibt es Studien. Das hat mit Esoterik gar nichts zu tun. Man hat Männer und Frauen getestet auf die Marker und hat sie dann miteinander schlafen lassen. Dann den "Output" gemessen und die Hirnströme. Das Ergebnis war, eine Art Hypersexualität und Focus. Bei Männer war es so: Der Output war Qualitativ besser, die Menge war größer, das Erlebnis wesentlich intensiver und die Anzahl wesentlich erhöht. Je nach Verbindung hält der Zustand 3-18 Monate an und fällt dann auf gesteigertes Normal zurück. Rein nach der Statistik sind nur 1-2% der Menschen die man trifft, stark MHC kompatibel, rechnet man die charakterliche Eignung hinzu, sind es 1:10.000. Immerhin, besser als Lotto Smile.

Warum ich mich damit beschäftigt habe, ich wollte wissen, warum Natalia und ich so eine "spezielle" Verbindung haben.
Die Studien dazu sind:
Wedekind et al. (1995) – "Sweaty T-Shirt Study"
Jacob et al. (2002) – "Odor and familial resemblance"
Garver-Apgar et al. (2006) – "Sexual satisfaction & MHC"
Thornhill & Gangestad (1999) – "Ovulation and MHC"

x 1 #42


Blind-Meg
Zitat von Razor_cgn:
Das Ergebnis war, eine Art Hypersexualität und Focus. Bei Männer war es so: Der Output war Qualitativ besser, die Menge war größer, das Erlebnis wesentlich intensiver und die Anzahl wesentlich erhöht. Je nach Verbindung hält der Zustand 3-18 Monate an und fällt dann auf gesteigertes Normal zurück. Rein nach der Statistik sind nur 1-2% der Menschen die man trifft, stark MHC kompatibel,

Das ist eine unfassbar schräge Art, einfaches Verliebtsein bei zufällig gleichzeitig gegebener sekksueller Kompatibilität zu beschreiben.

x 1 #43


Saule1980
Bei mir war es so:
vor meiner Ehe hatte ich nur eine zweijährige Beziehung. Ich hielt das damals für Verliebtheit. Das war aber nicht so, weil ich das Gefühl noch nicht richtig kannte und habe mir dann eingeredet, ich wäre verliebt und bin in der Beziehung zwei Jahre geblieben. Nach der Trennung habe ich dann meinen Ex-Mann kennengelernt und es hat dann tatsächlich BOOM gemacht und ich wurde mit Zeillingen schwanger. Unsere Ehe hat 20 Jahre gehalten.
Ich denke, dass ich in diesen 20 Jahren sehr viel über Liebe gelernt habe und bin sehr zuversichtlich, dass es noch mal klappt. Irgendwann. Ich habe noch viel Zeit.

x 2 #44


Mira_
Zitat von Worrior:
Ich habe den Glauben an die große Liebe verloren.

Gut so!

Weil diese „große Liebe“ schon mit Erwartungen gespickt sein kann. Solche Erwartungen, die das Gegenüber kaum erfüllen kann. Und genau da fängt das Problem an. Man malt sich vorher aus, wie es sein soll. Wie der andere sein muss. Was er fühlen oder geben soll. Aber keiner kann das alles leisten. Schon gar nicht, wenn man sich gerade erst kennenlernt. Und dann ist da nicht Liebe, sondern Enttäuschung. Nicht weil der andere falsch ist. Sondern weil die Vorstellung zu eng war.

Meine letzte Beziehung war und ist etwas wunderbares. Etwas leises. Ohne romantisches Disney-Tamtam. Auch kein notwendiges (Disney kommt ohne nicht aus, bevor der Ridda knutschen kommt) Drama.

Und ist es wirklich wichtig, wieviele Partner*innen man vorher hatte? Gibt Menschen die haben 3 und andere 30 bis der richtige Mensch in sein Leben tritt.

x 3 #45


A


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