@loveyourself - deine Name ist Programm, oder

- finde ich gut!
Dein Post hat mir sehr geholfen und mich gut durch die Nacht gebracht, danke dafür.
Zitat von loveyourself:Dann folgten 1,5 Jahre "komm her - geh weg" und "ich will ja, aber ich kann nicht, und ich weiß nicht warum". Ich weiß nicht, wie es bei dir war, aber bei mir kamen dann noch jede Menge sehr verletzende Egotrips und Verhaltensweisen hinzu.
Der erste Teil passt ganz genau, der zweite nicht. Es gab keine verletzenden Egotrips und Verhaltensweisen, dafür hatte er viel zuviel mit seinem Sohn und der ganzen angespannten Situation drum herum zu tun. Nach einem ganz fürchterlichen Abend im September - ich hatte zum x. Mal versucht, herauszufinden, ob und wie es denn weitergehen würde - schließlich sahen wir uns weiterhin 3-4 Mal wöchentlich und redeten über alles (nur nicht über uns), war ich dann völlig am Boden. Aus dem sonst kommunikativen, hilfsbereiten Menschen, den ich so schätzte, wurde in solchen Situationen immer wieder ein Eisklotz.
Laut eigener Aussage konnte er mit meinen verbalen Angriffen nicht umgehen und machte dann dicht. Für mich nicht nachvollziehbar, da man doch einfach antworten könnte und damit unangenehme Dinge vom Tisch bekommen. So einfach scheint es aber nicht gewesen zu sein. Meinen "Absturz" nahm er zum Anlass, sich therapeutische Hilfe zu suchen, da er dass, was er da tat dann selbst als "grausam" ansah und nicht wusste, wie es zu ändern wäre. Dieser Umstand und, dass mit dem Auszug des Sohnes im Oktober erheblicher Druck wegfiel, gaben mir die Hoffnung, dass es mit sehr viel Zeit und Geduld für uns weitergehen könnte. Die Therapiesitzungen gehen meines Wissens noch bis zum Februar, ob und was dabei herauskommt - ich weiß es nicht.
Ich hatte mir dann ab Oktober doch wieder eine Pause erbeten, weil ich meine Fähigkeit, die Situation, so wie sie war, zu ertragen, überschätzt hatte. Wir hatten bis dahin täglichen Kontakt per SMS oder Telefon und auch immer wieder bei der Arbeit oder bei mir, da in der Wohnung nach dem Umzug immer noch einiges zu tun war. Er war immer freundlich, aber oft sehr müde und ging dann auch wieder zu sich. Eigentlich wollte ich nur "da" sein, damit er Zeit hätte, sich zu erholen. Ich habe es aber nicht geschafft, mit der emotionalen Distanz klarzukommen. Die besagte Aussage kurz vor Weihnachten hat mir dann den Rest gegeben und zur KS meinerseits geführt. "Es ginge ihm schon ganz gut, aber aktuell keine Verantwortung/Beziehung, die Therapie ginge noch bis etwa Anfang Februar". Und dazu die Weihnachtsgeschenke für meine Kinder, die er persönlich vorbeibringen wollte und nicht verstehen konnte, weshalb ich das nicht wollte... Und dann auch noch eins für mich, was er meiner Tochter mitgab. Ich verstehe es nicht. Wäre er ein Ar., wäre es einfacher.. Ich bleibe trotzdem erstmal bei der KS und dem mentalen Abschied von der Beziehung.