maggot
Gast
Zitat von Kerstin_2016:Mich verblüfft selbst wie ungemein glaubwürdig es rüber gebracht wird und ich glaube in der Tat, dass mein Ex(emplar) wirklich daran glaubt, was er mir da immer mal wieder "vor die Füße" geschmissen hat (ebenso meine Mutter). Ja, ich glaube wirklich, dass er/sie eine völlig verkorkste Wahrnehmung hat und mir das überstülpt ohne eigentlich zu merken, wie krass konkret er/sie auf dem Holzweg ist. Frei nach dem Prinzip: das was ihn/sie stört, macht er/sie ausschließlich mir gegenüber. Es ist sein/ihr eigenes Verhalten was er/sie mir überstülpen tut und damit kritisiert. Schwierig für mich: man ist machtlos. Es gibt in der Tat Menschen, da kann man nur annehmen (IST-Situation) und akzeptieren.
Sollte wohl so sein . . . denn. . ..
Bingo, das sind auch genau meine Gedanken. Ich bin inzwischen auch fest davon überzeugt, dass sie wirklich glaubt, was sie sagt. Nicht mal unbedingt aus Böswilligkeit, vielleicht ist es ein schwaches Selbstbewusstsein, ein zu großes Ego, vielleicht auch irgendwas, an das ich noch nicht gedacht habe. Es hat auch nix gebracht, da logisch zu argumentieren. Ganz billiges Beispiel: Gerade am Anfang, nach dem Kennenlernen lief das gern mal so. Sie hat eine Aktivität ins Spiel gebracht, und mich dazu gebracht, sie dazu einzuladen, oder zu fragen, ob wir das mal zusammen machen (im Nachhinein war das ein sehr geschicktes Spiel). Kam ihr dann was dazwischen, war es so ihr Ding, sich nicht zu melden. Hab ich das dann angesprochen, war ich Schuld, weil ich mich nicht bei ihr gemeldet habe. Habe ich dann argumentiert, das ich das doch gemacht habe, sogar mehrfach, und einfach keine Antwort kam, wurde dicht gemacht. Und da schließt sich der Kreis. Man ist mehr oder weniger selbst Schuld, wenn man dem Gegenüber da keine Grenzen aufzeigt. Es ist natürlich möglich, dass derjenige, dann abgeschreckt ist. Aber vielleicht ist das dann in solchen Momenten auch gar nicht verkehrt.

Alles Liebe Dir!
und irgendwas frühstücken
