Zitat von Emily:Da geb ich dir Recht, aber natürlich war es warmhalten, da wir starken Kontakt hatten, und in der Minute wo was Bequemeres auftaucht, schwupps, weg. da kann dann das Interesse so stark nicht gewesen sein, also könnte man das gleich zu Beginn kundtun (hatten da auch drüber geplaudert, er sah das so wie ich, klar. )!
Ich nehme ihn absolut nicht in Schutz. Jedoch getreu dem Motto: in jedem steckt das Gute (ja, bricht mir öfter das Genick ^^), gehe ich dazu über, dass ich mir sage, er wusste es vielleicht wirklich nicht "besser" zu dem Zeitpunkt wo ihr drüber gesprochen habt. Ist ja auch irgendwie nur eine Momentaufnahme. So mache ich das mit dem Zwilling. Wir hatten auch darüber gesprochen und er war eher etwas angepi***, dass ich es überhaupt anspreche, er könne es nicht ernst meinen. Er sah das auch wie ich

. Er findet keine "Bessere", ergo bleibe ich aktuell. Nur mit dem Unterschied, dass ich nicht mehr zur Verfügung stehe. Dennoch will ich ihm ungern Vorwürfe machen, verschenkte Energie, also versuche ich, das Gute in ihm zu sehen. Damit verzeihe ich um meinerselbst Willen (und nicht um seinet Willen).
Zitat von Emily:Kann über diese Sachen nicht mehr so einfach drüber hinwegsehen, da es schon seit über 4 Jahren nur noch Gefühlsbrutalos und Blender in meinem Leben gibt, und es langsam beginnt, trotz aller Arbeit an mir, an meinem Ego zu kratzen. denn trotz aller Einsicht und Verständnis ist es nicht gut fürs Selbstbewusstsein, wenn es nur Körbe hagelt!
Eine Arbeitskollegin sagte mir letztens: Frauen wollen Ar.***er. Will man die, entwickelt man ein Gespür dafür, diese zu "entdecken" und dann "anzuziehen". Interessante Ansicht, darüber nachzudenken habe ich verschoben, da ich niemanden aktuell an meiner Seite haben will. Zudem ich auch einfach zu wenig "Beziehungen" mitbringe, als das ich da Analysen fahren könnte

Da ich "schnell lerne" in diesen Dingen, habe ich einmal geschaut (schon vor dem Zwilling) was meine Art und Weise ist, an die Dinge (potentieller Partner) heranzugehen. Noch in meinem schwarz/weiß Denken damals unterwegs, habe ich quasi es gegenteilig gemacht, wie bei meinem Forengrund. Auch das Verhalten meinerseits war nicht immer "stimmig", daher wird es beim nächsten Mal wohl eine Mischung aus beiden Erfahrungen werden. Hast Du Dich da schon mal "ausprobiert"? Also einmal geschaut, wie Dein Verhalten den Kandidaten gegenüber ist, die sich dann als Vollpfosten herausgestellt haben? Eventuell gibt Dir das die Möglichkeit Dich besser zu schützen, wenn Du eventuelle Muster bei Dir entdeckst. Ich bin da ja eher der totale Laie, denke aber, dass ich durch meinen Schutz nicht grossartig leide in Sachen Zwilling. Ja, das Ego hat nen Knacks weg, dafür kann er aber nichts, dass ist meine persönliche Geschichte zu schauen, warum das so ist. Ich habe auch einfach ein wenig "Glück", dass er sich aus menschlicher Sicht derart daneben benommen hat, das es mir erleichtert wird, da konsequent zu handeln.
Ich persönlich denke manchmal, dass ich an derartige Kandidaten gelange, weil ich kein (ausreichendes ?) Interesse bei Männern wecke, die meinem "Beuteschema" entsprechen. Das sind Männer die selbstbewusst sind, die Ausstrahlung haben, und optisch den einen oder anderen Punkt mitbringen, die mich antriggern. Wenn ich mir die letzten drei halbwegs "Beziehungskandidaten" ansehe, dann stelle ich fest, dass diese optisch konkret dem Gegenteil entsprechen, das Selbstbewusstein nicht vorhanden ist oder "vorgespielt" ist und die mich wahrscheinlich nur antriggern, weil sie erst mal Interesse gezeigt haben. Bekloppt, ist aber wohl so. Selbstbewusst bin ich absolut, jedoch auf beziehungstechnischer Ebene wohl eher nicht. Denn auch ich bringe Ängste mit, verarscht zu werden, hingehalten zu werden oder ein Zwischenstopp zu sein. Dazu waren die letzten 3 Jahre einfach zu prägend. Vielleicht gerät man deswegen an die Kategorie "Vollpfosten" und zieht deswegen das an was man ausstrahlt. So ganz bin ich da noch nicht "abgeschlossen". Ein Teufelskreis, diesen es gilt zu unterbrechen, wenn ich dann einmal wieder Lust habe mich auf den Markt zu "werfen".