@OnOffine
Hast Du Dich vielleicht mit einem Studium auseinander gesetzt, was Du von zu Hause aus machen kannst?
In der Pampa? Du wilst doch nicht nach Timbuktu ziehen oder? Wieso sollte der Vater was dagegen haben? Ist das das Aufenthaltsbestimmungsrecht oder wie sich das nennt? Gibt es da derartige Einschränkungen? Was gibt es für ein besseres Arguemnt als eine finanzielle Absicherung durch Berufsweiterbildung?! *grübel*
Kenne mich da aber echt nicht aus, weil ich die Probleme nach dem Ehe-Aus nicht hatte.
Gründe, statt Wege.
Tolle Aussage

Mach sie Dir zu Nutze und ändere es:
Wege, statt Gründe!
Und wenn es erst mal nur ein Trampelfahrt ist. . . ist immerhin auch ein Weg und vor allem zielführend und nicht problemorientiert

Wieso Deinem Kind? Wohin willst Du denn ganz? Wie alt ist Dein Kind?
Ich habe lernen dürfen, dass die Kinder mehr mitbekommen als einem lieb ist.Dein Kind wird spüren, dass Du unglücklich bist. Da kannst Du schauspielern wie Du willst. . .es wird es merken. Ich habe dann beschlossen, dass ich meinen Mädels etwas mit auf dem Weg geben kann, wenn ich ganz neu anfange: nämlich, dass es sich lohnt Risiken einzugehen, wenn man weiß wofür!
Es geht nicht um pflegen

Es geht darum sich wieder beizubringen, sich etwas Gutes zu tun!
Schau. . .oder besser erinnere Dich. . .wie hast Du es Deinem Kind beigebracht sich etwas zu gönnen und etwas Gutes zu tun? Du wirst Deinem Kind sicherlich mal ein Eis ausgegeben haben, ein Wunsch-T-Shirt gekauft haben, zum Lieblingsspielplatz gebracht haben oder einen Bonus für eine besonders gute Hilfestellung zugebilligt haben. Sowas solltest Du Dir selbst wieder beibringen. Den kleinen Dingen Raum geben, damit die großen Dinge Platz haben werden.
@Shibb
Grübel, wann der Punkt war, kann ich gar nicht festlegen. Der Prozess wurde zwar im November in Gang gesetzt, eher aus der Verzweifelung heraus, aber jetzt wo Du mich so fragst, habe ich erst Mitte Februar wirklich einen Zugnag zu mir selbst bekommen. Bis dahin hatte ich hier und da Lichtblicke und Erkenntnisse, aber ich denke, Mitte Februar hat ein Wechsel in mir selbst stattgefunden. Da habe ich mir selbst zugehört und festgestellt, dass ich hier in diesem Leben nichts mehr zu suchen habe. Das tat weh und hat mich erschreckt.
Angefangen mich mit mir auseinanderzusetzen. . .ohwei. . .gegrübelt habe ich vorher schon sehr viel. Mein Fragemonster war immer sehr präsent. Warum mache ich das mit mir? Warum habe ich bei jenem Probleme oder bei diesem Probleme. Reflektieren konnte ich extremst negativ (Schuld immer bei mir suchen).
Eines Tages saß ich am Rechner und habe die Buchhaltung gemacht und da kam ein Peng-Erlebnis. Ich erkannte warum ich essgestört bin. Es war eine Befreiung für mich und pure Verzweifelung. Und damit ging es los:
mein Hirn ratterte und ratterte. Ich konnte auf einmal Zusammenhänge erkennen aus Situationen heraus. Ich stellte fest, wieso ich manchmal da ein verkorkstes Denken hatte und manchmal dort eine extreme Emotion hatte.
Eine große Unterstützung war mir dabei auch meine liebste @Eswirdbesser , die ich noch heute manchmal anschreibe. Sie hat mir zum Beispiel Stefanie Stahl empfohlen. Seitdem kenne ich meine inneren Kinder

Ich fing an mich selbst zu verstehen. Und über dieses "sich selbst verstehen" habe ich halt erkannt warum ich manchmal so reagiere und manchmal so. Wieso mir das eine mehr schmerzt und das andere weniger. Ich habe meine eigenen persönlichen Baustellen damit ausgegraben und habe diese aktiv beleuchtet. Damit habe ich meine persönlichen Werte verworfen, neu definiert, umgeschrieben . . .bin also zu der Frage gekommen "Wer bin ich eigentlich?". Das kann ich jedem empfehlen, sich damit einmal auseinander zu setzen und aufzuschreiben. Man lernt sich dadurch besser kennen und einschätzen. Seitdem haben sich die Werte auch mal geändert oder es kamen welche hinzu.
Und wenn man sich die Frage stellt "wer bin ich?" beschäftigt man sich mit selbst und kann darüber auch einen Weg finden bei sich zu bleiben. Im Netz findet man gute Beispiele was das "wer bin ich" alles beinahltet. Dadurch wird einem auch erst einmal bewusst, was es für Punkte gibt, die einen "steuern, ausmachen, ticken lassen"-
Akzeptieren tue ich mich seit dem ziemlich gut. Ich bin mich noch am Verändern und ich bin noch beim ändern; es macht mittlerweile Spaß sich da auszuprobieren. Denn alle Erkenntnisse und neuen Definitionen spielen in der nächsten Entscheidung wieder mit rein

Ich für mich würde behaupten, ich lerne mich zu akzeptieren, weil ich mich lerne besser zu verstehen.