Zitat von Rosa-91:@bassT
Guten Abend

Ich bin gerade in einer Phase, in der ich sehr verwirrt bin, ja sogar sehr widersprüchlich denke.
Er fehlt mir und ich würde ihn auch gern sehen, aber auf der anderen Seite bin ich froh, wenn ich ihm nicht über den Weg laufe. Meide Orte an denen wir uns begegnen könnten.
Ich würde mich auch freuen, wenn er sich melden würde, aber ich hätte auch davor Angst. Bin ja stolz auf mich, dass ich mich seit über 3 Wochen nicht mehr bei ihm gemeldet habe. Er sich auch nicht bei mir.
Gebe mir Mühe keine Infos zu lesen oder zu hören. Bin sehr bemüht mich davon zu distanzieren.
Habe aber auch letztens geträumt, dass er sich meldet und das Gespräch sucht. -> Mein Wunsch, bin mir aber unsicher, ob ich schon bereit dafür wäre.
Ich hinterfrage mich, ob ich ehrlich zu mir bin und mir wirklich keine Hoffnungen mehr mache. Habe allerdings noch keine Antwort gefunden.
Wie war es bei dir? Wie hast du gemerkt, dass du komplett abgeschlossen hast und dir keine Hoffnungen mehr machst?
Guten Abend liebe Rosa
Das mit dem verwirrt sein ist ganz normal was du da schreibst, kommt mir von mir bekannt vor. Gib dir Zeit, lass die Dinge zu, setzt dich nicht selbst unter Druck.
Was du schreibst, hört sich doch schon gut an.
Und wenn du noch keine Antworten hast und verwirrt bist, warte bis es dir klarer wird. Du musst ja jetzt nichts entscheiden oder?
Bei mir - hmmm, schwierig. Ich habe noch nicht abgeschlossen. Wir wohnen noch zusammen, dass erschwert das ganze. Zumal sie sich auch nicht immer so verhält, als wäre für sie alles beendet, so wie sie sagt.
Was ich versuche ist -
mich auf mich selbst zu konzentrieren, mit mir alleine zu recht zu kommen, nichts zu erwarten, nicht zu hoffen nur zu wünschen, ihr Verhalten nicht deuten oder interpretieren zu wollen, nicht in ihren Kopf zu wollen, sie sein zu lassen und sie ihren Weg finden zu lassen, meinen Weg zu finden, dem Leben zu vertrauen, das alles so kommt, wie es kommen soll, bewusster zu leben und mich selbst wahrzunehmen, für kleine Dinge dankbar sein.
Gelingt mir mal besser, mal schlechter. Habe auch meine Tiefs. Aber ich weiß, wenn es nichts mehr wird, gibt es nichts mehr was ich noch hätte tun können und sie war dann doch nicht die richtige.
Ich versuche mein Verstand nicht mehr über mein Herz zu stellen. Auf meine Gefühle zu achten, das was mein Herz mir sagt. Und wenn ein Gefühl über einen längeren Zeitraum gleich ist, versuche ich danach zu handeln und zu entscheiden; nicht aus der ersten emotion.
Ein schwerer, schmerzhafter Weg. Aber ich merke, dass es mir auf diesem Weg auf lange Sicht besser geht.