@fe16
Danke für das Kompliment

Damit wird mein Grinsen noch breiter und ich freue mich sehr darüber
Ruhen ist ein gutes Stichwort. Ich habe zudem extrem viel mit mir selbst zu tun. Aktuell fange ich mich selbst ein. Ich brauche keine Batterien, als Durazell-Häschen klappt es auch ohne. Ich mache drei Kreuze, wenn wir mit leerem LKW vor der neuen Bleibe stehen. Da schielen wieder alte Muster (Perfektion, 100% geben, keine Schwäche zeigen, alles alleine wuppen wollen, weibliche Prinzip aufgeben, verlässt Du Dich bist Du verlassen) durch, die mich echt beanspruchen.
Tage sind gezählt und trotz der mir selbst gemachte Belastung habe ich ( Grüße an @Thomas69 ), knappe 59kg auf der Waage stehen. Keine Ahnung wie ich das hinbekommen habe. . .bin etwas geschockt, weil das jetzt total schnell ging. Bin durch Zufall auf die Waage, weil meine Jeanshosen gaaaanz plötzlich so eng am Hintern saßen

. Da wir recht mildes Wetter hier hatten, beschränkten sich meine Klamotten nähmlich auf Röcke und Co, daher ist mir das nicht so aufgefallen. Den dummen Blick von mir hätte ich gerne gesehen. Zugegeben: ich fühle mich damit nicht wohl. Das nehme ich so hin, denn das letzte Mal solch ein Gwicht hatte ich vor. . .uff. . .20 Jahren?! Außerdem ist es eine wunderbare Reserve für die nächsten zwei bis drei Wochen. An sich schade, dass ich mich entschlossen habe, mich damit erst mal nicht auseinander zu setzen. Das wird mir zu viel "innerer Kram". Aber immerhin: ich esse weiterhin und entziehe mir, wie sonst üblich, nicht die Nahrung und das Hungergefühl bleibt auch. Daher sehe ich das als nicht soooo dramatisch an, gebe aber zu, das sich acht geben muß, dass es kein Selbstläufer wird, denn auch das ist ein bekanntes Muster meinerseits.
@ scallisia
Zitat:Aber warum geistert er trotzdem noch in mir herum? Er soll mir auch endlich egal sein.
Ihr seid ein Paar gewesen und das recht lange. Vor meinem Forengrund waren mein Mann und ich 23 Jahre zusammen. Er geistert mir noch heute im Kopf herum. Das ist auch in Ordnung und völlig normal. Ein ganzheitliches Verbannen wird nicht möglich sein, davon kannst Du Dich verabschieden, er wird Dir nie richtig egal sein, dafür verbinden Euch zu viele Jahre. Er ist und bleibt ein sehr großer Teil Deines Lebens! Das zu akzeptieren gilt es zu lernen. Sehe ihn bildlich und gedanklich als Art netten Gast. Du lässt ihn innerlich an Deinen Tisch Platz nehmen, hörst ihm einen Moment zu, setzt ihm eine rote Clownsnase auf, gibst ihm 5 Minuten und dann stellst Du Dir vor, wie Du aufstehst, die Haustür aufmachst, ihm den Ausgang zeigst und mit einem Grinsen die Tür wieder zu machst, natürlich HINTER ihm. Dieses Türschließen ist wie eine Art Stoppsignal für Deine Gedanken und Dein Unterbwusstsein. Die rote Nase soll bezwecken, dass Du schmunzelst und Deinem Hirn etwas positive Nervenstimulation gibst

Denn so kannst Du ihn weglächeln, und das fehlt in der Phase: das Lachen. Und netter Gast deswegen, weil ein doofer Gast einfach zu viel Engerie kostet.
Ja, Deine Situation ist kaum zu ertragen. Doch wer sagt, dass wir diese auch so behandeln sollten? Eines meiner Lieblingsaussagen ist: unsere Gedanken machen unsere Gefühle. Entsprechend wende ich an: wenn es meine Gesanken sind, dann gilt es, diese neue zu formulieren. Wörter sind DAS MÄCHTIGSTE Werkzeug gegen uns selbst!
Zitat:ch habe aber eine schreckliche Panik davor, wenn er mit einer anderen ankommt.
Warum? Was würde es WIRKLICH ändern?!
Weder Deine Situation, noch Deine Gefühle ihm gegenüber werden dadurch verändert! Deine Realität bleibt die gleiche. . .also stelle Dir vielleicht die Frage, was es WIRKLICH ändern würde, wenn er mit der Next ankommt?! Verletzt bist Du auch so. Ein Stück weit verbittert wahrscheinlich auch. Die Enttäuschung ist doch auch schon da?! Was also könnte WIRKLICH noch die Panik davor begründen?! Ich denke, wenn man sich bewusst macht, dass die eigene Realität sich null durch die Tatsache ändern würde, verliert das ganze den Schrecken. Ich kann Dich da gut verstehen, konnte mich selbst aber mit dieser Fragestelung ziemlich gut wappnen. Mein Ex-Mann stand im April mit der Next vor mir und mir ging es echt gut dabei;)
@Shibb
Zitat:Und auch ich war immer die Starke. Aber in dem Fall nun müssen wir es für uns sein
Ich widerspreche einmal ein wenig
Ich denke es ist genauso wichtig, NICHT stark zu sein (auch uns selbst gegenüber nicht). Sonder diese Stärke auch als Schwäche zu sehen und anzunehmen. Auch zu erkennen, das wir schwach sein zu dürfen. Denn diese Stärke bringt uns (denn ich bin damit auch unterwegs) letzten Endes dahin wo man mal steht: am Abgrund. Denn wir übergehen mit dieser Stärke ja leider auch immer wieder horrend unsere eigene Grenze.