Kerstin_2016
Mitglied
- Beiträge:
- 3012
- Themen:
- 8
- Danke erhalten:
- 6717
- Mitglied seit:
Zitat von ForenMerlin:
Garnicht.
Traten in das Zelt und ich bekam gleich die Info, dass sie da ist. Eigentlich mied sie offensichtliche Dinge bei denen ich sein könnte. Zumindest hatte ich das Gefühl. Naja, ich dachte es mir ja schon da es auch keine Alternativen gestern gab für sie.
Ich sah sie also nur von hinten. Haare in der Farbe gefärbt, welche ich mir mal gewünscht habe, sie wollte sie jedoch nie so färben, da ihr die Farbe nicht so stehen würde. Alles klar.
Sie sah mich nicht. Ein Freund zog mich aus dem Zelt, wollte wissen ob wir gehen sollen.
Ich verneinte, wollte nicht alleine daheim rumgammeln nur weil sie da ist. Nein!
Wir blieben, entschied mich aber erstmal in ein anderes Zelt zu gehen. Ich wusste, am nächsten Tag werde ich es bereuen wenn ich weiß, sie hat mich nicht gesehen.
Aber ich konnte ihr einfach nicht absichtlich über den Weg laufen. Naja sie ging relativ früh wieder wie mir mitgeteilt wurde.
Ich fühle mich kake, es hat viel wieder aufgerissen. Als ob es mich weit zurück geworfen hätte.
Ich finde doch!
Das Gefühl dahinter ist mit aller Macht gerade wieder präsent, das versehe ich absolut.
Jedoch hast Du bewusst entschieden zu bleiben. Du bist handlungsfähig geblieben, hast nicht kopflos reagiert und das kommt in derartigen Situationen mehr vor als unser eins dann lieb ist. Doch Du hast überlegt und dann gehandelt. Und Du hattest einen, wie mir scheint, tollen Freund an Deiner Seite gehabt, der sensibel genug reagiert hat um Dich da zu begleiten.
Es wird Dich nur so weit zurückwerfen wie Du es zulässt. Ja, es tut weh und der Kopf spielt wieder Spiraldenken. Solche Begegnungen lassen sich ja nie wirklich vermeiden. Natürlich kann man darauf alles ausrichten. Aber wozu? Irgendwann läuft man sich eh über den Weg, wenn die Umgebung bleiben soll. So hast Du allerdings es SELBST entschieden, wann der Moment sein könnte und ich denke wirklich bereit ist man eher selten dafür. Es reißt etwas wieder auf, ja, diese Phase geht schneller vorbei als die davorige. Das sollte man sich immer bewusst machen. Jede Entscheidung, Begnegnung, jede schlechtere Phase lässt uns auch stärker werden, wenn man den Mut dazu hat es anzunehmen. Und Mut hattest Du
Die Kunst ist, mit den Wörtern und dem damit verbundenen Denken, mit sich SELBST liebevoll und verständnisvoll umzugehen, denn das hat man verdient. Wenn Du jetzt diese Gedanken und liebevollen Wörter dafür nutzt, um das Positive zu sehen, nämlich dass Du bewusst entschieden und gehandelt hast, und ihr quasi die Macht nicht überlässt, das sie entschieden hat, ob Du hingehst und dann bleibst, dann respektierst Du Dich nämlich. Und das ist es was uns aus den Klauen des Liebeskumers ein Stück weit frei werden lässt: sich selbst wieder zu respektieren.
Und die Haare?! Irrelevant . . .ob Du nun weißt warum und wofür sie es gemacht hat oder peng. . .es ändert an Deiner Realität nichts. Hat also null Mehwert für Dich und entsprechend ist es für Dich nicht mehr relevant.
Meine Meinung
Ich selbst gehe diesen Weg auch immer wieder. Mehr Verständnis für mich zu haben ist für mich echt schwer. Aber es geht immer besser. Auch nach meinem Absturz gestern, muss ich gestehen, dass ich mich rerappelt habe, es annehmen kann und das positive da sehe. Positiv ist für mich zum Beispiel, dass ich erkenne, dass Kontrollverlust ein Thema bei mir ist, an dem ich arbeiten möchte.
Da schaue ich nun was daintersteckt und irgendwie macht mich das zufrieden zu sehen, dass ich was "habe" woran ich noch arbeiten kann um mit mir noch besser zurecht zu kommen
Verkäufer ab, dann klaust du alle auf einmal und wenn du landen willst schieße ich mitm Luftgewehr einen nach dem anderen ab