Guten Morgen zusammen,
Meine erste Nacht in der neuen Bleibe und es fühlt sich richtig und ruhig an

Der Umzug klappte echt super, alles heil geblieben bisher und nun heißt es renovieren und einrichten.
Überlege gerade mir ein Bad zu nehmen. Möchte noch nicht weitermachen, da wir drei Besucher haben, die noch schlafen

Mein forengrund war gestern auch dabei und . . . baute mein Schlafzimmer auf. Ja, das Teil wo wir schöne Momente gemeinsam drinnen hatten

Im ersten Moment passte es mir gar nicht, später normalisierte es sich. Er ist noch länger geblieben und ich habe gemerkt, dass er Kontakt sucht. Beim Abschied hat er persönliches erzählt. Auch von seiner Next. Ich habe es nicht für möglich gehalten, aber es war ziemlich OK für mich. Ich freu mich für ihn was so abläuft bei ihm, wie sein Werdegang ist und was seine Pläne sind. Und ich habe festgestellt, dass ich ihn vermisse oder besser es fehlt mir. Das rumkaspern, die Alltags Gespräche, das miteinander. Gar nicht Mal ihn direkt, sondern den Menschen der mich viele Jahre als enger Vertrauter begleitet hat.
Ich freue mich darüber, denn es fühlt sich "frei" und neutral an. Kein Hass, kein Groll, kein Wehmut, keine Fragen, kein Argwohn, kein nichts, ausser ehrliches Interesse und Freude. Es war nur minimalst befremdlich wie wir da draußen standen und uns unterhielten.
Wir treffen uns nächste Woche aus Hobby technischen Gründen. Ja, ich freue mich drauf ein paar Stunden mit ihm was zu machen.
Meine neue Bleibe. Oh weia. . . wären die Leute nicht da gewesen, hätte ich oft einfach losgeheult. Ich liebe es hier abgöttisch. Mich hat es quasi übelst erwischt

Ein kleiner wundervoller Traum, mit so tollen Details, dass ich nicht aufhören kann mich satt zu sehen. hier steckt leben drinnen, es hat Charme, es hat gechichte und ich werde ein Teil davon sein mit einem Vermieter, der Bombe zu sein scheint.
Heute werden die beiden Zimmer der Mädels angefangen. Decke Streichen und Tapezieren. Sie haben gestern tatsächlich noch die Tapeten entfernt. . .bei dem Tempo kann ich selbst kaum mithalten.
Nächste Woche kommen ein paar der Helfer wieder. Lampen montieren und n paar Möbel noch aufstellen, die ich mit den Mädels nicht an die Wand kriegen werde. Ich nehme diese Hilfe an. Ich habe mir bewiesen, dass ich trotz der Umstände mit meiner Familie, einen Umzug alleine bewerkstelligen kann und das verdammt gut sogar . . .nun bin ich aber aus dem mütterlichen Dunstkreis weg und ich kann ins weibliche Prinzip hinüber gehen. Ich möchte lernen aus meinem Schneckenhaus hinaus zu kommen und lernen, dass ich niemanden beweisen muss, dass ich alles alleine hinkriege. Ich möchte Hilfe annehmen, den Kontakt suchen und schauen was es mit mir macht.
So. . . Ich glaube ich nehme doch ein Bad. Die schlafen schließlich nicht daneben und mein Rücken ist gefühlt nicht vorhanden.
Dennoch . . .mir geht es verdammt gut!
Hat jemand meine Kaffeemaschine entdeckt?! Die ist noch verschwinden. Gott Lob habe ich eine Senseo und Tassimo, die wir gefunden hatten um die Leute mit Kaffee versorgen zu können:)