bassT
Gast
Zitat von scallisia:Ich muss nochmal auf das Lebensmotto "alles wird gut" eingehen. Ich glaube, genau da lag bei mir auch die Krux. Ich habe zu sehr vertraut, dass mir nichts schlimmes wiederfährt und sich alles zum Guten wenden wird. Ich habe vieles, insbesondere die Beziehung, als selbstverändlich (ist nicht das richtige Wort, komme jetzt aber nicht drauf) angesehen. Somit habe ich auch nicht viel dafür getan, denke ich. Vielleicht hat er immer mehr investiert als ich, da er sowieso ein eher ängstlicher Mensch ist. Ich habe da eher drauf vertraut, dass alles so kommt wie es soll ohne sich viel Mühe machen zu müssen. Irrtum! Deshalb ist es vielleicht gar nicht so schlecht, wenn sich zum "alles wird gut und es kommt wie es kommen soll" auch ein kleines bisschen "was wird werden?" hinzugesellt.
also ich finde es schon mal super, wie du das reflektierst
die frage die sich stellt - vertrauen zu können, heißt das, dass man nichts mehr machen, sich nicht mehr bemühen muss, nichts mehr investieren muss?
ist es selbstverständlich vertrauen zu können?
meine Erfahrung - es ist trotz allem harte arbeit. vertrauen zu können, nimmt dir die angst. du vertraust dem leben, aber dieses muss ich mir doch selbst gestalten.
z.b. ich möchte einen Marathon laufen oder so - benötige ich jetzt kein Training dafür, weil ich mir sage, ich vertraue darauf, dass schon alles gut wird?



wenn er doch denkt, es ist ein Virus?