@Kerstin_2016
Zitat:Meine Erziehung hat mich gelehrt, dass man sich nie auf jemanden verlassen sollte, denn dann ist man verlassen
Den Punkt gibt es bei mir definitiv auch. Sowohl aus der Erziehung heraus (Mutter alleine mit 3 Kindern) als auch aus eigenen Erfahrungen im allgemeinen mit Mitmenschen. Ein Elternteil haut ab und du bist nicht länger Existent für diese Person, völlig egal ob´s dich gibt oder in Hamburg fällt eine Schippe um.
Daraus ergibt sich dann wohl auch die Problematik des nicht oder nur sehr schwer vertrauen könnens bei Menschen, die ich gern an mich ran lassen möchte.
Zitat:Frag dich warum. Woran liegt es? Wer bist du? Und warum bist du wie du bist? Wie möchtest du sein? Was sind deine Ziele, deine Eigenschaften, deine Stärken, deine Werte, deine Schwächen?
Wenn ich dir mal meine Bewerbung zeigen würde, sieht man sehr gut, was da für ein Mensch hinter sitzt.
Da stehen ne menge Ziele, Eigenschaften, Können usw drin. Wo will ich hin, was will ich machen. Wie stell ich mir die nächsten Jahre vor.
Da sitzt aber auch ne große Portion Existenzangst dahinter. Ich kriege es noch nicht ausreichend hin abzuwarten was passiert.
Nen Umzug ganz alleine auf mich zu nehmen ohne jegliche Hilfe, macht mir Angst bzw unsicher.
Obwohl ich in der Vergangenheit auch schon anderes geschafft habe, aber da hatte ich auch zusätzlich Hilfe. Die hab ich jetzt nicht.
Ich weiß nicht, ob ich mit dem (vielleicht möglichen) Vollzeitjob überhaupt meine Rechnung bezahlen kann.
Noch ein weiteres Jahr zu hause arbeitslos hocken trotz x Bewerbungen will ich aber auch auf keinen Fall.
Und das sind die Dinge die mich auseinander nehmen.
Daher kommt mir seine wiederkehrende Rückzugsneigung momentan sogar in einer gewissen Weise entgegen. Gleichzeitig macht mir das aber wieder angst
Das Buch ist eine tolle Idee, ich hab mir auch schon am Mittwoch eins gekauft, wo ich jeden Tag was rein schreibe und auch nur die motivierenden, positiven Dinge oder ich mich mal wieder dran erinnere wieder bestimmte Dinge zu tun.
Zumal ich immer Hobbys nachgegangen bin, Bewerbung geschrieben etc. ganz von ihm unabhängig. da hab ich nix schleifen lassen oder vernachlässigt.
Das Verständnis für mich selbst hält sich eben oft in Grenzen. Weil ich dann denke, Mensch du warst schon mal in ner ähnlichen Lage. Ähnlich heißt aber nicht exakt das selbe wie jetzt.
Der Typ jetzt ist bzw war bisher ein Typ von Mann, den ich noch nicht kennengelernt habe. Der is auch noch auf Gentlemen gepolt.
Ich bin aber in (meinen) Erfahrungen, die andere Männer gewohnt.
Er is halt auch jemand der sagt, "Och, ich bezweifel überhaupt nicht das du das hin kriegst. Das machst du schon"
Und er sagt das nicht nur so dahin. der meint das tatsächlich so.
Das is schon toll, nur ich versuche immer die Schablone der alten Erfahrungen mit Männern da drauf zu drücken. Warum sollte mir auch mal was gutes passieren? War ja bisher auch nie der Fall
Das is halt neu für mich und Neues löst grundsätzlich Unsicherheit in mir aus. aber nicht weil er das aus mir macht, sondern weil ich so bin. Muss ich mich an meine Nase fassen. Oder der Kopf schaltet sich dann ein und sagt. Jaaa, die Männer. die erzählen einem auch alles mögliche, wenn der Tag lang is. selbst wenn gute, positive Dinge mit ihm passieren. Ich warte regelrecht drauf, dass es einen Haken gibt. weil, war ja schon immer so

Kann da nicht entspannt warten was passiert.
Oder wie eric gestern hier schrieb, ich soll auf meine Wahrnehmnung und das Bauchgefühl hören.
Doof nur, dass das bei ihm im persönlichen Kontakt gut is/war.
Aaaber. lass mich danach wieder mit meinem Kopf alleine. Da geht das Zerdenken, analysieren und kaputt machen wieder los.