Hallo ihr,
Ich hab genau das selbe Problem mit meinem inneren Kind. Immer wieder ziehe ich diese Menschen an, die mir nicht das geben können und bei denen man um alles kämpfen muss.
Ich habe mir das Buch das Kind in dir muss Heimat gefunden gekauft und auch das Hörbuch dazu. Eigentlich wollte ich schon längst mal weiter lesen oder hören, aber momentan ist mir einfach nicht danach.
Es ist unglaublich schwierig das zu ändern und ich denke das braucht wirklich sehr lange. Ich denke es ist auf jeden Fall schon mal ein Anfang, wenn man sich dessen bewusst ist. Also wenn man weiß, woher das kommt und dass man in eine nächste Beziehung vielleicht anders gehen kann. Also dass man sich vielleicht nicht alles gefallen lässt und sich nicht klein machen lässt... das habe ich nämlich zum Beispiel... in dem Buch steht viel über Glaubenssätze, wie zum Beispiel, dass ich sehr schnell denke ich bin eine Last, ich mache alles falsch und ich bin nicht gut genug... Glaubenssätze, die wir unterbewusst vermittelt bekommen haben....
Im nachhinein ist mir vieles klarer geworden, warum ich wann wie reagiert habe. Und warum die Verlustangst so unglaublich groß war und vor allem die Angst meinen Partner zu enttäuschen. Kürzlich hatte ich einen richtigen Hass, nur weil ich dachte, ich habe in Bezug auf meinen Expartner wieder etwas falsch gemacht. Ich hätte mich selbst schützen sollen und zu mir stehen. Er war nur sehr gut darin, die Verantwortung für alles der anderen Person zu übertragen und sie es auch glauben zu lassen.
Ich bin noch lange davon entfernt, das ändern zu können. Ich würde es so gerne, aber weiß auch noch nicht wie. Ich kann euch dieses Buch empfehlen, wenn ihr euch einlesen wollt.
Mit der Umsetzung bin ich leider auch noch nicht so weit
Ich bin auch bereits in Therapie, meine Therapeutin meinte, ich soll mir mich sozusagen als kleines Kind vorstellen. In Situationen wo es mir zum Beispiel nicht gut geht oder ich genau das bräuchte, wie Verständnis, Zuneigung etc. Und wie ich mit diesem Kind dann umgehen würde. Wenn wir ein Kind weinen sehen, dann würden wir es sicher in den Arm nehmen. Sie meinte, ich solle versuchen, auch so mit mir umzugehen. Mich nicht selbst fertig zu machen, sondern zuzulassen, wenn ich traurig bin und nicht meine Emotionen zu unterdrücken.
Wie man davon aber ganz weg kommt weiß ich aber leider auch noch nicht....
