Ich hatte ein tolles Wochenende eigentlich.
Durch meine Trennung habe ich mich ja total in den Sport gestützt- was sich jetzt leider nicht sooo wirklich positiv auf meine Figur auswirkt, da ich einfach zu gerne und zu viel esse. aber ich habe mich von einer Freundin überreden lassen bei einem Wettbewerb mit 61 km mitzumachen (laufen bzw. zu gehen).
Alle haben mir abgeraten, mein Bruder meinte, dass ich das nie schaffe - Tja, in you face!
Nach über 13 Stunden gestern in der Nacht um 1 Uhr nachts im Ziel angekommen, es war eine sehr grenzwertige Erfahrung - aber ich bin mächtig stolz, dass ich das durch gezogen habe! Ich habe keine Sekunde ans aufgeben gedacht, und das obwohl ab km 20 das Knie wieder begonnen hat weh zu tun, da wars dan mit dem laufen vorbei und wir sind weiter gewalkt, zwischen km 30 und 40 hab ich dann *beep* bekommen und 5 km vor dem Ziel hat es wie wild zu stürmen und regnen begonnen, und die Schmerzen waren schon grenzwertig.
Wäre ich noch mit ihm zusammen hätte ich diese Erfahrung nie gemacht! Ich hätte viel zu viel Schiss davor gehabt. aber ich wollte 20 km laufen und den Rest gehen und habe dieses Ziel erreicht

Ich hatte dabei auch viel Zeit nachzudenken, über Wertschätzung z.B, ich habe mich nie so wirklich wertgeschätz gefühlt von ihm.
Ich bin schon echt gespannt, wie lange ich da noch ständig an ihn denken muss, gerade im Moment ist es wieder schlimmer- hängt wohl sicher auch mit der kalten Jahreszeit zusammen.