Kuraina
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Ich vergleiche nicht. Mein Bekannter lebt seit vielen Jahren mit der Diagnose, hat viele Therapien hinter sich, nimmt aber keine Tabletten. Mir ist schon klar, dass jeder anders ist und die Krankheit unterschiedlich stark ausgeprägt ist - aber nun, ich war 5 Jahre mit meinem Ex zusammen, er hatte auch davor relativ stabile Beziehungen. Er ist eben keiner, der auf ewig bindungsunfähig sein wird. Er ist bloß jemand, der extrem viel Sicherheit und Routine braucht. Ich bin bis heute auch davon überzeugt, hätten wir zsammengewohnt, wäre es nicht zur Trennung gekommen. Und ja, mein Freund hat mir auch gesagt, dass man sich durchaus auf dieser Diagnose ausruhen kann. Mein Ex ist nicht unfähig, nicht gefühlstot und auch nicht unemphatisch. Aber er hat sich Zeit seines Lebens gerne dahinter versteckt, dass alle anderen schuld sind.
Asperger ist eine Krankheit, ja. Sie erschwert Empathie, sie erschwert das Sozialleben - ja. und ja, es gibt sicher Fälle, die werden niemals ein 'normales' Leben führen können, keine Frage. Aber mein Ex gehört nicht dazu.
Mein Grundverständnis für psychische Krankheiten ist da, schließlich bin ich selbst psychisch angeknackst.
Aber der Mensch bleibt Mensch und man hat eben auch Charakter.
braucht, ich hab mal einen zugestellt.....

moiiiieeen!
was willst machen, Dickschädel bleibt halt auch im Alter 
