@Igluweis
Ui, was hat Sonny denn rumgerudert, dass du Asyl suchst für ihn?
Einen Keller habe ich. . .nur hat meine Große mittlerweile ein Freund und die Kleine ist zu jung und unreif für einen Kaliber wie dein Sonny;) (nicht negativ gemeint)
@Vicky76
Hm. . .was mir einleuchtet: die eigenen Ansprüche des Mutter-Daseins decken sich oftmals nicht mit der Realität unabhängig davon ob man sich gut fühlt.
Problem ist : geht es einem nicht gut, und gibt es zusätzlich große Baustellen, neigt der Mensch dazu, alles andere was ebenfalls nicht optimal läuft, auch in den "ist es eh alles Mist Topf" zu schmeissen. Und man findet immer was

Das macht man gern um einen selbst zu zeigen, wie sch. man eigentlich ist. . . . passt halt dann wunderbar ins Bild, wenn eh alles blöd läuft. Keine Ahnung welche Hormone da was und warum provozieren und produzieren.
Fakt ist, das man dann in eine negativ Spirale rutscht, weitere Dinge sucht die negativ sind, um das negativ Monster zu füttern. So erging es mir zumindest.
Jetzt aber zu der Realität:
Es spricht nichts dagegen die Kids Döner futtern zu lassen und vor den Fernseher zu parken. Denn. . .jetzt komme ich Mal mit Gegenargumenten. . . als gute Mutter (die du mit Sicherheit bist!) machst du das (eher unbewusst) aus folgenden Gründen:
Du bist jetzt im hier und jetzt nicht in der Lage, dich mit ihnen"anders" auseinander zu setzen. Dir fehlt die Kraft, dir fehlen die Nerven dafür und die Motivation kriecht eh schon im Dreck. Und weißt du wie man das nennt? Das nennt sich Menschlichkeit!
Und warum? Weil du deine Kinder damit auch ein Stück weit schützen tust! Somit kann man sich nicht "verraten". Fernsehbilder erzählen nix über die eigene Mutter und deren Gemüts Zustand, die nun in irgendeinem Zimmer hockt und grad nicht so klar kommt.
Es ist ja nicht die Regel und kein Dauerzustand.
Ja, Kinder spüren immer(!) wenn Mama oder Papa übelst drauf und dran sind. Keine Frage! Aber so werden sie für einen Moment ebenfalls abgelenkt.
So . . . länger Text für Döner und Fernsehen:)
Ich möchte dir nur den Zahn ziehen keine gute Mutter zu sein oder zumindest dich anregen einmal andere Blickwinkel zu betrachten. Wenn ich danach bewerte werde Mal "nicht zu funktionieren" und damit keine gute Mutter zu sein (wer immer dafür die Richtlinien auch festsetzen tut) dürften 90 Prozent der Mütter das Prädikat "schlechte Mutter" erhalten. (Ich gehe jetzt von Frauen aus, die aktuell schwierigste Situationen zu bewerkstelligen haben und nicht von Müttern die generell mit nix klar kommen). Denn jede Frau (und Mann) kommt immer irgendwie und irgendwann an die Grenze des Machbaren. Da verschafft man sich auch Mal Erleichterungen die nicht unbedingt das Prädikat "pädagogisch sinnvoll" erhalten. Und weißt du was? Meine Kinder sind trotzdem ganz, ganz tolle, herzensgute, hilfsbereite, emphatische, realistische, kluge junge Erwachsene geworden;) Und sie haben bei Gott drei/vier üble Jahre hinter sich.
Erzähl uns was dich das Gefühl haben lässt keine gute Mutter zu sein. Da wird mit Sicherheit noch mehr als Fernseher dahinter stecken, oder? Dann schauen wir einfach mal wie so die Einstellungen und Meinungen anderer Elternteile sind.
Dann können wir dir vielleicht dahingehend etwas Ruhe geben
