Zitat von Heartbroken38:das ich auch 37 Jahre lang ein Leben ohne "Ihn" hatte
Interessante Sichtweise!

Zitat von Trauerstern:Ich glaub nicht, dass es nur daran liegt. Empfinde mich überhaupt nicht verkrampft bei Dates, eher im Gegenteil.
Das war eine Zeit mein Thema

Ich habe mit einer Freundin drüber gesprochen . . .sie sagte sinngemäß "das ist Dein Blickwinkel und deckt sich wahrscheinlich nicht mit der Wahrnehmung anderer". Irgendwie hatte sie recht damit. Ich kann unverkrampft sein und alles. . .jedoch brachte es mich auf Gedanken: das was ich (auch unbewusst) suche, strahle ich auch aus. Man hat ja doch seine "Vorstellungen" oder zumindest "Wünsche" und die trägt man mit "sich rum". Entsprechend legt man es in die Ausstrahlung. Es geht gar nicht einmal um das Äußere, sondern mehr um die Werte, Stärken und Schwächen des "Zukünftigen", oftmals das, was bisher gefehlt hat oder man gerne wieder erleben möchte. Ebenso was die weniger schönen Dinge angeht, die man nicht haben möchte . . .
Zitat:Und es ist ja doch immer so, dass einen die wollen, an denen man kein Interesse hat
Ich mag das Wort nicht, aber damit kann jeder etwas anfangen: . . .das ist das Spiegelgesetz.
Ich hab´s gehasst und bin da immer noch kein Freund von, weil es mir auch schwer fällt zu beschreiben, wie ich damit umgehe. Daher ein Beispiel:
Ich habe eine zeitlang Dinge gehabt wie: liebevoller Umgang, er sollte sich um mich auch lieb kümmern können, ich möchte Respekt. Ich wollte Sex haben, Spaß haben, meinen Alltag wegen ihm aber nicht grundlegend umkrempeln, sondern weiter meinen Weg gehen ect.pp. Alles Dinge aus MEINER Sicht und diese habe ich auch ausgestrahlt. Keine Frage das habe ich in der Tat.
Nun das aber: unterschwellig kamen dann noch Dinge hinzu wie: er sollte mir nicht auf der Tasche liegen, er sollte wissen was er will, er sollte autonom sein, also sich von mir nicht abhängig machen und er sollte mich nicht verstecken. Das waren halt Themen aus der Forengrund-Zeit.
Und was habe ich mir angelacht? Einen Mann der genau das NICHT mitbrachte, was ich wegen dem Forengrund mitgemacht habe. . .also alles Unterschwellige. Frag mich nicht wieso das so läuft. Es zeigte mir aber, dass meine unterschwelligen Geschichten meine Angst mitbrachten. Und. . .ob ich will oder nicht. . .das strahlte ich AUCH aus. Naja, wie dem auch sei, im Laufe der Wochen stellte sich heraus, dass genau DAS auch seine Themen waren. Gesetz der Anziehung bei "Gleichgesinnten"

Zitat von Trauerstern:
Das ist immer so ein schöner Spruch, aber ich glaub einfach nicht, dass das funktioniert, wenn man nicht ein wenig nachhilft.
So sehe ich das auch. . .ich lasse mich finden. Ein Ausdruck von: nicht suchen gehen, die Kontrolle abgeben, es laufen lassen, schauen was passiert . . .Nachhelfen tue ich trotzdem: allerdings nur so weit, dass ich Kontakte "suche" bzw. aufbaue, Bekannte treffen willl, Leute kennen lernen möchte, auf Swutsch gehe. . .denn wenn man sich vergräbt, kann man nicht gefunden werden sage ich mir

Seit ich das ein oder andere erkannt habe und offenen Augen für die Allgmeinheit durch den Tag gehe ohne gezielt nach etwas Ausschau zu halten, geht´s mir besser. Ehrlich gesagt finde ich Gefallen an meinem Single-Dasein. Joah, Lust darauf zu verlieben hätte ich mich. . .ich lasse es aber laufen.
Ich denke, dass man sich nicht nur mit dem Offensichtlichen beschäftigen kann, sondern auch mit dem Unterschwelligen. Es hilft zu schauen, welche Wahrnehmung haben andere und warum zeigen die Männer Interesse, an denen ich kein Interesse habe. Zumindest in den letzten Wochen merkte ich, dass diese Männer mich nicht mehr ansprechen. . .oder sie sind im Urlaub

Und DEN Menschen zu finden ist nicht meine Aufgabe. Wenn´s kommt, dann kommt´s. . .wenn nicht, dann . . .halt nicht
