@Ste87 das klingt doch aber super.
Ich denke, ich muss auch noch ein paar Briefe schreiben

Meine Therapeutin sagt, ich soll mit ihm sprechen, als wäre er da und ihm alles an den Kopf knallen. Das Gehirn könne das nicht so wirklich unterscheiden und es würde gut tun, die Dinge auszusprechen und direkt an jemanden zu formulieren. Das hab ich heute Morgen gemacht aber es macht mich auch traurig.
Das passt für dich aber vielleicht nur bedingt, ... weiß nicht, ob man dazu verletzt sein muss

Mir ist am Mittwoch, als ich in meinem Yoga-Loslass-Seminar so geweint habe, wieder bewusst geworden, dass ich schon im Mai, noch vor Trennung so unglücklich war. Ich saß in einem Achtsamkeitskurs am Starnberger See und habe da schon Rotz und Wasser geheult. Ich war da schon so verletzt und traurig. Aber ich konnte nicht zuordnen woran es lag (doch nicht die Beziehung! Nein, das kann nicht sein).
Die Frage, die mich besonders heute wieder quält: War er so abwesend und hat mich nicht mehr gesehen, zu wenig Zeit mit mir verbracht, etc (all die Dinge, die mich verletzt haben), weil er mich nicht mehr geliebt hat oder wegen der Depression? Oder ist er einfach so und kann nicht mehr geben? Wie konnte mir das entgleiten? Und warum suche ich immer die Schuld bei mir, wo ich für diese Beziehung wirklich alles getan habe.. im Gegensatz zu ihm?
Ich hoffe, dass ich diese Gedanken bald loslassen kann...