@Thomas69
Danke

Alles in allem bin ich seit über drei Jahren gefangen gewesen (habe mich sehr viel mit der Vergangenheit beschäftigt).... in mir selbst, in meinem Leben. Mittlerweile weiß ich, war der September der Tropfen auf dem heissen Stein. Die letzten 12 Monate haben mir alles abverlangt, denn da brach das eine oder andere bereits aus mir raus, ohne dessen ich mir das wirklich bewusst war. Erst jetzt spüre und merke ich ein echtes vorankommen und ich lerne aus der Vergangenheit zu lernen. Ich bin immer mal wieder skeptisch, aber es fängt sich "echt" anzufühlen. Das geniesse ich ungemein, auch wenn es immer mal wieder net so schön ist.
Ich mag das für mich zu sein. Einen Partner brauche und möchte ich aktuell nicht. Der Wunsch nach enge Vertrauten bleibt jedoch stark. Ich akzeptiere das und übe mich in Geduld.
Worin ich unheimlich gewachsen bin, ist die Tatsache, dass ich aufgehört habe, mein Wohlbefinden von anderen Menschen abhängig zu machen. Eine Erkenntnis aus den letzten Tagen. Darauf bin ich stolz. Als hätte sich ein Schalter umgelegt...klick klack... und ich wusste was ich tun kann und werde: für mich selbst sorgen und auf mich selbst achten. Daraus entsteht ein wunderbare neue Stärke. Daraus entsteht Vertrauen zu mir selbst.
Kleine Durchhänger billige ich nicht mehr meiner Situation aus der Vergangenheit zu, sondern den einfachen Regeln des normalen Lebens, zumindest arbeite ich daran, da es noch recht neu für mich alles ist.
Ich wage noch nicht zu behaupten, dass das Leben schön ist, aber ich lebe darauf zu. Ich lasse es wachsen und freue mich diebisch auf die andere Seite meinerselbst.
Da bricht was raus und ich lasse es zu.
Genug der wohlenden Worte und Ausdrucksweisen von mir

Ich bin ich und das ist gut so.