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Wie war dein Tag / Wie geht es dir heute?

S
Meine "Art " , Dinge zu verarbeiten, war eher ein verdrängen, ein ständiges weitermarschieren und meine Glaubenssätze " Sei kein Weichei " " Zeig Schwäche und du wirst attackiert " war meine ständigen Begleiter.Ich hab damit 1:1 die militärische Art meines Vaters übernommen.
"Ein guter Soldat stellt keine Fragen, dreht seine Runde im Kreis bis die Beine versagen " - Ohh ja...

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Ste87
Leiden und/oder traurig sein, gehört ja auch dazu. Sonst könnten wir auch keine Freude/Liebe empfinden bzw. sie als solche schätzen.
Das Sein kann nicht ohne das Nicht-Sein existieren bzw man kann es nicht erfahren.
Aber wir ihr sagt, man darf Trauer/Leid eben nicht verurteilen, sondern es einfach annehmen und dann kann man es auch loslassen.
Drück euch alle
gruppenkusscheln

x 4 #46247


A


Wie war dein Tag / Wie geht es dir heute?

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wiene
Guten Morgen zusammen, jetzt nochmal ordentlich Smile

Erstmal danke mal wieder für eure aufbauenden Worte!

Ich frage mich nur manchmal, muss das Ende einer Beziehung zwingend immer in diese "ich arbeite an mir Schiene" ausgelegt werden? Ich wusste vorher schon, wo meine "Probleme" liegen und habe während der Beziehung schon daran gearbeitet.

Ich weiß nicht, ob das Themen sind, die eine Wunde größer werden lassen oder weniger schnell heilen?
Irgendwie wehrt sich grad was in mir gegen diesen Gedanken Kopf kratzen

Wobei ich natürlich immer dankbar für euren Input bin. Es regt ja auf jeden Fall zum nachdenken an. Also ich mein das gar nicht böse trost spenden

Ich sehe es auch so, dass das Ende einer Beziehung eine Chance ist, sich mit sich auseinander zu setzen. Wo man doch eh grad Zeit hat zwinkern

x 3 #46248


H
Zitat von BlueNote:
Guten Morgen zusammen,
ich habe gerade Kaffee gekocht und wer will, bekommt auch ein frisches Croissant dazu:-)


Hier ich! Hallo!
Auch ein Croissant haben will! grinsen

x 1 #46249


scallisia
Zitat von wiene:


Echt? Das weiß ich gar nicht. Ist es nicht normal, dass einen eine Trennung mit nimmt? Wenn ein geliebter Mensch stirbt. dann trauert man doch auch.

Ich glaube hier ist es vor allem, dass ich so unheimlich viel investiert habe. Eine Freundin (die ist Psychologin) sagte mir: Je höher die Investition, desto schlimmer die Trauer.


Und genau darum geht es doch. Du hast viel investiert. Kam etwas zurück? Kann man erwarten, dass etwas zurückkommt? Warum hast du so viel investiert? Für ihn oder doch eher für dich?
Ich habe auch viel investiert. Wollte immer, dass es ihm gut ging. Aber wollte ich das für ihn? Oder vielleicht doch eher für mich? Er war meine Sicherheit. Und vielleicht war es unbewusst so, dass ich dachte, ich müsste mich für in emotional aufopfern, damit er mich nie verlässt. Weil er mich braucht. Das könnte doch auch sein? Und wenn es so ist, warum ist es so? Diese Fragen habe ich mir schon vor Monaten gestellt und sie kommen immer wieder hoch.

Liebe Wiene, es ist natürlich normal, dass eine Trennung einen mitnimmt. Schließlich muss man jetzt gezwungenermaßen auf einen wichtigen Menschen verzichten. Dabei geht es nicht nur um den Partner, den Liebhaber. Ich denke, es geht vor allem um den Verlust des besten Freundes. So ist es zumindest bei mir. Aber (und das wollte ich damit ausdrücken): er hat dich NICHT kaputt gemacht. Dieses Gefühl rührt aus deinem Inneren. Ja, er hat es mit seiner Trennung zum vorschein gebracht. Aber du kannst es annehmen und daran arbeiten. Sehr schwer, ich weiß.

Beim Thema invest fällt mir auch noch mein Ego bzw. Selbstwert ein. "Ich habe so viel für dich getan, wie kannst du dich da nur von mir trennen?", "Ich habe auf einiges verzichtet, für dich, und du trittst mich trotzdem mit Füßen".

x 4 #46250


wiene
Ich hab für mich auch nochmal nachgedacht. Was mich am meisten verletzt ist, dass er nicht mit offenen Karten gespielt hat. Ich so viel investiert habe und nichts (oder nicht das, was ich mir erhofft habe) zurück bekommen habe. Und dann sagt er erst, es wäre alles gut und er liebt mich. Und zwei Wochen später trennt er sich. Für mich dann überraschend. Und seither fühle ich mich wie ein Trottel. Und das tut mir unendlich weh.
Was kann ich da tun? Hat das was mit mir zu tun?

Es kann ja nicht die Lösung sein, in eine Beziehung nicht mehr zu investieren.
Und um mich gekümmert hatte ich mich schon, auch während der Beziehung. Oder war das Gleichgewicht dann doch nicht das richtige und zu sehr zu Lasten von mir Richtung Beziehung?

Soll das mein "Learning" sein? durcheinander

Sorry, falls ich euch da heute morgen auf den Keks gehe haha

#46251


scallisia
Zitat von Sonnenblume1981:
Meine "Art " , Dinge zu verarbeiten, war eher ein verdrängen, ein ständiges weitermarschieren und meine Glaubenssätze " Sei kein Weichei " " Zeig Schwäche und du wirst attackiert " war meine ständigen Begleiter.Ich hab damit 1:1 die militärische Art meines Vaters übernommen.
"Ein guter Soldat stellt keine Fragen, dreht seine Runde im Kreis bis die Beine versagen " - Ohh ja...


Ach, das kommt mir sooo bekannt vor. Nur keine Schwäche zeigen, nicht mal vor sich selbst. So habe ich es bis jetzt auch gehandhabt und muss gestehen, es hab mich null voran gebracht.

x 3 #46252


S
An sich zu arbeiten, bedeutet ja nicht, sich auf links zu drehen.Es geht für mich darum, Dinge zu verarbeiten und zu verändern, damit ich es leichter habe, mich besser verstehe.Dafür muss ich wissen, welche Programme bei mir im Hintergrund geöffnet sind. Was triggert meine Muster ( mein Ex und ich haben uns unbewusst ordentlich getriggert) , woher kommen sie und wie kann ich mit ihnen umgehen.
Ich kann und konnte mich immer gut um andere kümmern, mich selbst hab ich immer einfach weitergepeitscht.Ich war immer bereit, für andere mitzurudern. Und immer in dieser Annahme : Du lässt keinen hängen, keiner wird zurückgelassen, wenn einer nicht mehr kann, ziehst zu ihn eben, hast ja starke Schultern " - will ich jetzt nicht mehr. Ich bin so geprägt, auch wenn es für mich nicht gut ist. Daran will ich arbeiten.Ich war unheimlich hart zu mir. Der Soldat hat mein inneres Kind immer platt gemacht.

x 3 #46253


scallisia
Zitat von wiene:
Guten Morgen zusammen, jetzt nochmal ordentlich Smile

Erstmal danke mal wieder für eure aufbauenden Worte!

Ich frage mich nur manchmal, muss das Ende einer Beziehung zwingend immer in diese "ich arbeite an mir Schiene" ausgelegt werden? Ich wusste vorher schon, wo meine "Probleme" liegen und habe während der Beziehung schon daran gearbeitet.

Ich weiß nicht, ob das Themen sind, die eine Wunde größer werden lassen oder weniger schnell heilen?
Irgendwie wehrt sich grad was in mir gegen diesen Gedanken Kopf kratzen

Wobei ich natürlich immer dankbar für euren Input bin. Es regt ja auf jeden Fall zum nachdenken an. Also ich mein das gar nicht böse trost spenden

Ich sehe es auch so, dass das Ende einer Beziehung eine Chance ist, sich mit sich auseinander zu setzen. Wo man doch eh grad Zeit hat zwinkern


Ok, ich kann da natürlich nur auf mich schließen und bei mir ist es so, dass ich überhaupt nichts verarbeitet habe. Einfach, weil ich mir über vielerlei Dinge bis zur Trennung überhaupt nicht bewusst war oder ich einiges auch gut beiseite schieben konnte, da ich ja einen tollen Partner an meiner Seite hatte und ich für mich überhaupt keine Notwendigkeit sah, diese Dinge (die mir bewusst waren) anzupacken. Ich habe einfach nicht gemerkt, was da in den Tiefen meiner Seele überhaupt los ist. Das kam erst jetzt mit der Trennung zum Vorschein.

Wenn man schon immer an sich gearbeitet hat , sich vieler Probleme bereits bewusst ist und mit sich im Reinen ist, denke ich nicht, dass man notwendigerweise die "ich arbeite an mir"-Schiene fahren muss. Nur, irgendwoher muss doch dein Gefühl, dass er etwas in dir kaputt gemacht hat, rühren, oder? Vielleicht bin ich jetzt auch zu festgefahren in meinem "ich muss mit mir aufräumen und ins Reine kommen"-Tunnel. Das muss natürlich nicht für jeden gelten.

x 4 #46254


B
@Sonnenblume1981
Zitat:
Ich hab damit 1:1 die militärische Art meines Vaters übernommen.


Ich hoffe, Du hast die Bundeswehr-Uniform inzwischen gegen ein buntes, figurbetontes Kleid ausgetauscht:-)

x 2 #46255


S
Zitat von BlueNote:
@Sonnenblume1981

Ich hoffe, Du hast die Bundeswehr-Uniform inzwischen gegen ein buntes, figurbetontes Kleid ausgetauscht:-)


Ich hab Beides im Schrank rofl

x 2 #46256


scallisia
Zitat von wiene:
Ich hab für mich auch nochmal nachgedacht. Was mich am meisten verletzt ist, dass er nicht mit offenen Karten gespielt hat. Ich so viel investiert habe und nichts (oder nicht das, was ich mir erhofft habe) zurück bekommen habe. Und dann sagt er erst, es wäre alles gut und er liebt mich. Und zwei Wochen später trennt er sich. Für mich dann überraschend. Und seither fühle ich mich wie ein Trottel. Und das tut mir unendlich weh.
Was kann ich da tun? Hat das was mit mir zu tun?

Es kann ja nicht die Lösung sein, in eine Beziehung nicht mehr zu investieren.
Und um mich gekümmert hatte ich mich schon, auch während der Beziehung. Oder war das Gleichgewicht dann doch nicht das richtige und zu sehr zu Lasten von mir Richtung Beziehung?

Soll das mein "Learning" sein? durcheinander

Sorry, falls ich euch da heute morgen auf den Keks gehe haha


Du sprichts mir aus der Seele. Ich denke, wir haben uns selbst zum Trottel gemacht. Ja, man muss in eines Beziehung investieren. Im Idealfall sollten es aber bei gleichermaßen machen, auf Augenhöhe also. Und ich denke, man kann einfach nichts erwarten. Mein Ex konnte mir einfach nicht das geben was ich brauchte, ich konnte es mir nicht mal selbst geben. Er hatte also auch gar keine Chance. Er hat anders gegeben. Eher materiell. Er war immer für mich da. Hat mich von überall abgeholt. Aber das was ich eigentlich brauchte... Er war nie der richtige dafür, denke ich (oh, ich habe heute einen hellen Tag. Ich hoffe ich erinnere mich an den dunkleren Tagen an meine Worte zwinkern ).

Ob das nun dein "Learning" ist, kannst du dir nur selbst beantworten. Ich stelle mir aber auch oft die Frage, ob das überhaupt für sich beantworten muss? Ich versuche jetzt nicht mehr krampfhaft einen Sinn hinter alldem zu sehen. Sicher, den wird es geben und er erscheint mir auch manchmal ganz leicht. Auch die Frage nach dem "ist das fair?" versuche ich von mir zu schieben. Nein, ist es nicht. Aber das spielt auch keine Rolle.

x 2 #46257


scallisia
Zitat von Sonnenblume1981:
Ich kann und konnte mich immer gut um andere kümmern, mich selbst hab ich immer einfach weitergepeitscht.Ich war immer bereit, für andere mitzurudern. Und immer in dieser Annahme : Du lässt keinen hängen, keiner wird zurückgelassen, wenn einer nicht mehr kann, ziehst zu ihn eben, hast ja starke Schultern " - will ich jetzt nicht mehr. Ich bin so geprägt, auch wenn es für mich nicht gut ist. Daran will ich arbeiten.Ich war unheimlich hart zu mir. Der Soldat hat mein inneres Kind immer platt gemacht.


Genau. Da will ich auch ran. Denn ich habe auch immer diese Erwartungen an andere gestellt. Und war dann tief enttäuscht, wenn gleiches nicht zurückkam. So ganz unter dem Motto: ich habe dir geholfen, dir beigestanden, das MUSST du jetzt auch für mich tun. Nein, das muss keiner. Ich aber auch nicht. Ich übe jetzt das Nein-sagen.

x 4 #46258


wiene
Jetzt kam mein Chef ins Büro und hat mich vollgelabert. Jetzt kam ich hier voll raus haha

Da mir das mit dem zitieren zu viel wird, mache ich das mal Freestyle:

@scallisia
"Beim Thema invest fällt mir auch noch mein Ego bzw. Selbstwert ein. "Ich habe so viel für dich getan, wie kannst du dich da nur von mir trennen?", "Ich habe auf einiges verzichtet, für dich, und du trittst mich trotzdem mit Füßen"."

Genau das ist es bei mir. Und damit habe ich das Gefühl, mich zum Trottel gemacht zu haben. Aber du hast recht, das sollte auf Augenhöhe sein. Das war es bei uns nicht. Wie kann ich mich nicht mehr als Trottel fühlen?
Ich habe zu viel investiert und wirklich meinen besten Freund verloren. Der Ansatz, ob ich das für ihn oder doch irgendwie auch für mich getan habe, ist sehr interessant. Da denk ich jetzt mal drüber nach.... Kuss geben
Wobei ich gar nicht das Gefühl hatte, dass er mich verlassen könnte. Obwohl wir zwei Jahre vorher schon einen Bruch hatten, wegen seiner Depression. Ich glaube, ich habe mich auch geärgert, weil ich mich zu sehr in Sicherheit gewogen habe? Und dann bin ich zu hart aufgeschlagen

"Nur keine Schwäche zeigen, nicht mal vor sich selbst. So habe ich es bis jetzt auch gehandhabt und muss gestehen, es hab mich null voran gebracht."
Ich denke auch immer, ich muss die Starke sein. Ich muss funktionieren. Das kenn ich schon von vorher und es stresst mich total. Das kommt natürlich in so einer Lebenskrise jetzt richtig raus. Denn hier funktioniere ich nicht. Vielleicht ist das wieder die Überleitung zur Selbstliebe. Und diese fehlt mir dann wohl doch. Der innere Antreiber ist größer als die Liebe zu mir selbst. Erst musst du funktionieren! Dann darfst du dir etwas Gutes tun!

@Sonnenblume1981 ich habe auch diesen Soldaten. Also den inneren Antreiber. Den muss ich wirklich in den Griff kriegen, denn er gönnt mir nicht viel.

x 1 #46259


Thomas69
Guten Morgen@All
Habe erstmal ausgeschlafen Mr. Green
Jetzt Kaffee
@Luana35 du gehst auf die Seite http://picr.de
(die kannst dir gleich unter Favoriten abspeichern).
Da kannst du dann ziemlich weit oben "Datei auswählen".
Dann sagt dir dein Handy oder Rechner von wo du wählen möchtest, du suchst dir die dementsprechende Datei und sagst unten dann "upload starten"
Nachdem das erfolgreich abgeschlossen ist, wird dir ein Link gezeigt den du per "paste and copy" hier einfügen kannst, du darfst nur nicht die Klammern mitkopieren.
Beispiel : img]http://up.picr.de/31558481bn.jpg[/img]
Würde nicht funktionieren, ohne die Klammern [img] aber schon http://up.picr.de/31558481bn.jpg
Ich hoffe du kannst was damit anfangen freunde

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A


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