Sonnenblume1981
Gast
"Ein guter Soldat stellt keine Fragen, dreht seine Runde im Kreis bis die Beine versagen " - Ohh ja...
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Sonnenblume1981
Gast
Ste87
Mitglied

wiene
Mitglied
Heartbroken38
Gast
Zitat von BlueNote:Guten Morgen zusammen,
ich habe gerade Kaffee gekocht und wer will, bekommt auch ein frisches Croissant dazu:-)

scallisia
Mitglied
Zitat von wiene:
Echt? Das weiß ich gar nicht. Ist es nicht normal, dass einen eine Trennung mit nimmt? Wenn ein geliebter Mensch stirbt. dann trauert man doch auch.
Ich glaube hier ist es vor allem, dass ich so unheimlich viel investiert habe. Eine Freundin (die ist Psychologin) sagte mir: Je höher die Investition, desto schlimmer die Trauer.
wiene
Mitglied

scallisia
Mitglied
Zitat von Sonnenblume1981:Meine "Art " , Dinge zu verarbeiten, war eher ein verdrängen, ein ständiges weitermarschieren und meine Glaubenssätze " Sei kein Weichei " " Zeig Schwäche und du wirst attackiert " war meine ständigen Begleiter.Ich hab damit 1:1 die militärische Art meines Vaters übernommen.
"Ein guter Soldat stellt keine Fragen, dreht seine Runde im Kreis bis die Beine versagen " - Ohh ja...
Sonnenblume1981
Gast
scallisia
Mitglied
Zitat von wiene:Guten Morgen zusammen, jetzt nochmal ordentlich
Erstmal danke mal wieder für eure aufbauenden Worte!
Ich frage mich nur manchmal, muss das Ende einer Beziehung zwingend immer in diese "ich arbeite an mir Schiene" ausgelegt werden? Ich wusste vorher schon, wo meine "Probleme" liegen und habe während der Beziehung schon daran gearbeitet.
Ich weiß nicht, ob das Themen sind, die eine Wunde größer werden lassen oder weniger schnell heilen?
Irgendwie wehrt sich grad was in mir gegen diesen Gedanken![]()
Wobei ich natürlich immer dankbar für euren Input bin. Es regt ja auf jeden Fall zum nachdenken an. Also ich mein das gar nicht böse![]()
Ich sehe es auch so, dass das Ende einer Beziehung eine Chance ist, sich mit sich auseinander zu setzen. Wo man doch eh grad Zeit hat
BlueNote
Mitglied
Zitat:Ich hab damit 1:1 die militärische Art meines Vaters übernommen.
Sonnenblume1981
Gast
Zitat von BlueNote:@Sonnenblume1981
Ich hoffe, Du hast die Bundeswehr-Uniform inzwischen gegen ein buntes, figurbetontes Kleid ausgetauscht:-)

scallisia
Mitglied
Zitat von wiene:Ich hab für mich auch nochmal nachgedacht. Was mich am meisten verletzt ist, dass er nicht mit offenen Karten gespielt hat. Ich so viel investiert habe und nichts (oder nicht das, was ich mir erhofft habe) zurück bekommen habe. Und dann sagt er erst, es wäre alles gut und er liebt mich. Und zwei Wochen später trennt er sich. Für mich dann überraschend. Und seither fühle ich mich wie ein Trottel. Und das tut mir unendlich weh.
Was kann ich da tun? Hat das was mit mir zu tun?
Es kann ja nicht die Lösung sein, in eine Beziehung nicht mehr zu investieren.
Und um mich gekümmert hatte ich mich schon, auch während der Beziehung. Oder war das Gleichgewicht dann doch nicht das richtige und zu sehr zu Lasten von mir Richtung Beziehung?
Soll das mein "Learning" sein?![]()
Sorry, falls ich euch da heute morgen auf den Keks gehe
scallisia
Mitglied
Zitat von Sonnenblume1981:Ich kann und konnte mich immer gut um andere kümmern, mich selbst hab ich immer einfach weitergepeitscht.Ich war immer bereit, für andere mitzurudern. Und immer in dieser Annahme : Du lässt keinen hängen, keiner wird zurückgelassen, wenn einer nicht mehr kann, ziehst zu ihn eben, hast ja starke Schultern " - will ich jetzt nicht mehr. Ich bin so geprägt, auch wenn es für mich nicht gut ist. Daran will ich arbeiten.Ich war unheimlich hart zu mir. Der Soldat hat mein inneres Kind immer platt gemacht.
wiene
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Thomas69
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