Hagi
Gast
Zitat von _herzchen:Zitat von Hagi:Ich bin an einem Punkt in meinem Leben angelangt, in dem ich eigentlich absolut zufrieden sein kann. Arbeit, Freunde, Privatleben ... eigentlich alles in Ordnung. Trotzdem merke ich dass mir etwas fehlt. Ich bin mit mir im Reinen und trotzdem schwingt latent ein Gefühl der Unzufriedenheit mit. Ich bezeichne es immer als "in Gesellschaft einsam fühlen". Vielleicht kennt das jemand?
Kenne ich nur zu gut!
So geht es vielleicht sehr vielen Menschen. Aber darüber sprechen tun die Wenigsten.
Eigentlich ist man auch nicht einsam. Man hat einen Freundeskreis der zwar da ist, aber eben nicht wie eine Partnerin reagiert und handelt.
Außerdem möchte man ja nicht nur das Gefühl haben geliebt zu werden, sondern man selbst möchte doch auch "Liebe geben". Und ja, irgendwie möchte man auch die Bestätigung haben dass man es wert ist geliebt zu werden. Das mag egoistisch klingen, ist es aus meiner Sicht aber nicht. Ich finde es ist eher verständlich.
Ob ich mit Freunden oder meiner Partnerin Zeit verbringe löst in mir ganz andere Gefühle aus. Eine Partnerin ist eben nicht nur da um "schöne und lustige Momente" zu haben, so wie es bei Freunden der Fall ist. Sie ist jemand der einem das Gefühl gibt wichtig zu sein. Gut zu sein. Richtig zu sein. Und sie fängt mich auf, egal was passiert.
Keine Freundschaft kann dieses Feuerwerk was im Kopf abläuft auslösen. Man möchte nicht mehr alleine durch die Welt gehen sondern seinen Horizont mit jemandem teilen.
Und manchmal tut ein virtueller Hinterntritt auch kleine Wunder.