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fe16 Mitglied
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@Natalie110283 wenn du denn schmerz unterdrückst kommt er wieder ich denke das die Methode von @Culor ganz gut ist oder ins kissen boxen in den Wald gehen schreien viele reagieren sich auch mit putzen ab....
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#7366
M
maggot Gast
Rauslassen und wenn möglich weinen. Am besten das ganze Programm inklusiver trauriger Musik oder Liebesliedern.
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x 1#7367
A
Wie war dein Tag / Wie geht es dir heute?
x 3
N
Natalie110283 Mitglied
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Manchmal wollen die tränen nicht kommen. Hör dann manchmal ein trauriges lied das ich weinen kann. Ist das eher kontraproduktiv :,(
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#7368
P
Pipin Mitglied
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Oder sich von der Seele schreiben? Kannst du laut schreien wo du bist? Ich denke auch rauslassen ist der beste Weg, auch wenn ich da immer an mir selber scheiter.
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#7369
M
maggot Gast
Weinen vermindert Stresshormone und und hilft dabei, den emotionalen Druck abzubauen.
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x 1#7370
N
Natalie110283 Mitglied
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@Pipin schreiben hilft nicht immer. Nit anfangs half es. Glaube ich werde mir einfach traurige lieder anhören und weinen bis ich nichtmehr kann :,( und hoffen meine seele heilt
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#7371
K
KBR Mitglied
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Wie geht es mir heute?
Ich weiß nicht, wie es weitergehen kann.
Ich habe kein familiäres Netz. Das ist im Grunde für den Moment eine aufgeräumteste Situation.
Für meine Hobbies und Interessen fehlt mir oft die Energie. Die Rahmenbedingungen bei meiner Arbeit bringen mich täglich psychisch und physisch an den Rand meiner Leistungsfähigkeit und Contenance. Ich versuche seit Jahren, meine Hobbies zu stärken. Mit und ohne Therapie. Es gelingt nur phasenweise.
Die Rahmenbedingunen bei der Arbeit stehen in einem unfassbaren Spannungsverhältnis dazu, wie ich mit Menschen interagieren möchte. In Sandwichposition versuche ich jeden Tag nach unten viel abzufedern. Ich habe einen Einzelkämpferjob ohne Vertretung. Ich habe alles versucht, die unerträglichen Arbeitsbedingungen für mich positiv zu beeinflussen - sowohl was meine Einstellung angeht,als auch was die Veränderung der Rahmenbedingungen (Arbeiszeitverkürzung, anderen Aufgabenzuschnitte etc.) oder mögliche Jobwechsel angeht. Das habe ich sowohl mit therapeutischer Begleitung als auch ohne sowie mit Unterstützung durch einen Coach getan. Der Coach war sehr gut, doch wir mussten unser Scheitern erkennen. Ich kann - wie seit Jahren - nur darauf hoffen, dass die Zeit für mich spielt und irgendwann ein Jobwechsel möglich ist. Bis dahin werde ich mich weiter aufreiben.
Ich kann meinen Job nicht hinschmeißen, weil ich zu speziell qualifiziert bin. Es würde mir mir nichts ausmachen, stattdessen ohne weitere Verantwortung am Fließband zu stehen oder Regale einzuräumen. Aber für die nächsten 5 Jahre kann ich auf mein Einkommen nicht verzichten, weil ich finanzielle Verpflichtungen habe, an denen ich nicht weiter drehen kann, als ich es bisher getan habe.
Ich engagiere mich ehrenamtlich, wenn ich gesund bin. Das ist interessant. Aber ob es nun ist oder nicht, ist irgendwie unterm Strich auch egal.
Ich kann Freude und Genuss empfinden bei vielen kleinen und großen Dingen, aber es fühlt sich nie geung an, als dass ich meinen würde, das wäre ausreichend, um die Negativseiten des Lebens aufzuwiegen.
Als wir noch zusammen waren, hat sich einiges von dem da oben relativiert und verschoben. Vor allem Freude und Glück waren so sehr gestärkt, dass ich kaum glauben konnte, das wirklich mir das passiert. Das war vorher noch nie so. Ich habe freigiebig alles bekommen, was ich bis dahin in Partnerschaften vermisste und konnte zurück geben, was er brauchte (jedenfalls für eine gewisse Zeit. Das Ende ist bekannt). Es fühlte sich insg. natürlich und richtig an, eiinfach so wie das Leben sich anfühlen sollte.
Ich bin außerhalb der akuten Situaton selbstbewusst, kompetent, beliebt, hilfsbereit und unglücklich. Ich wirke unkompliziert und umgänglich. Die meisten Menschen finden mich zudem noch klug und witzig. Menschen suchen meinen Rat und meine Nähe. Aber selten ist da jemand, dessen Nähe ich suchen möchte.
Jetzt - zurück gebeamt in die Rahmenbedingungen von Anfang 2016 mit einer Handvoll guter Freunde und sonst nichts - fühlt es sich einfach wieder nicht genug an für ein ganzes Leben. Hinzu kommt die Trauer über den Verlust. Ich sehe weder in mir noch woanders ein Licht, das mich daraus geleitet.
Heute ist insg. ein schlimmer Tag.
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x 3#7372
fe16 Mitglied
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@maggot zitat Rauslassen und wenn möglich weinen. Am besten das ganze Programm inklusiver trauriger Musik oder Liebesliedern.
bei mir wäre das kontraoroduktiv...... ich würde dann noch tiefer rutschen .....und eigentlich mag ich ja raus und nicht tiefer
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x 1#7373
Nya Mitglied
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@Pipin , @Culor und @maggot
Einen Plan verfolge ich gar nicht. Ich habe nur schon öfter gehört, dass einige dazu einen richtigen Schlachtplan entwickeln und ich frage mich: Wozu? Ich kümmere mich zuerst einmal um mich selbst, und versuche die Situation zu verstehen und zu akzeptieren. Letzteres ist schwer, aber möglich. Ich bin in den letzten 4 Wochen so sehr an dieser Situation gewachsen, das ist unglaublich. Klar, vermisse ich ihn oder doch eher jemanden? Ich weiß es nicht. Es ist schwer, genau das zu differenzieren. Ich kenne ja nur ihn. Und andere Männer an meiner Seite kann ich mir jetzt so gar nicht vorstellen. Wenn ich ihn sehe, bedauere ich das, was geschehen ist. Ich bin dankbar und wütend zu gleich auf ihn. Halbtote Schmetterlinge fliegen dann in meinem Bauch und eine Vertrautheit wird wach. Meine Negativliste sorgt dafür, dass ich ihn nicht mehr so anhimmele. Ich glaube, das fand er auch furchtbar. Es verschwimmt irgendwie ab und zu alles- Es gibt einfach dieses Hoch und dann folgt schon das Tief. Das ist ok. Hauptsache ich komme weiter, irgendwie. Das kann ich nicht erklären. Es ist wie eine Reise zu sich selbst durch einen düsteren Wald. Ich denke mir, wenn es klappt, dann würde mich das sehr freuen und wenn nicht, dann ist das so. Wer weiß, was in einem Jahr ist. Aber warten werde ich nicht auf ihn. Ich kann keine Gefühle erzwingen bei ihm und das ist gut so. Ich kann nur an mir arbeiten. Und wenn ihm das nicht genügt (ich frage mich eh, wie er das mitbekommen soll), dann habe ich dennoch etwas gewonnen. Nämlich eine neue, für mich noch fremde, Stärke.
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x 1#7374
M
maggot Gast
Zitat von fe16:
@maggot zitat Rauslassen und wenn möglich weinen. Am besten das ganze Programm inklusiver trauriger Musik oder Liebesliedern.
bei mir wäre das kontraoroduktiv...... ich würde dann noch tiefer rutschen .....und eigentlich mag ich ja raus und nicht tiefer
Okay. Denke da macht jeder unterschiedliche Erfahrungen. Mir hilft das Weinen sehr, nicht komplett die Kontrolle über die Situation zu verlieren, quasi wie eine Art Ventil.
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x 1#7375
Culor Mitglied
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@Nya sehr richtige Einstellung, so versuche ich da auch ranzugehen, auch wenn ich noch ganz klar sagen kann, dass SIE und nicht irgendwer mir fehlt.
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x 1#7376
etnervt Mitglied
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Wie geht es mir heute?
In der Tat geht es mir heute gut....nach so vielen Tagen im schwarzen Loch geht es mir richtig gut. Der Arxchtritt meiner Freundin gestern zeigte noch Wirkung. Ich kann zum ersten Mal unbeschwert in die Zukunft schauen. Ich hoffe, es bleibt es jetzt einmal so. Nichts würde mich mehr freuen. Alles andere wird sich finden. Irgendwie, irgendwas, irgendwann...
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x 3#7377
Odium Mitglied
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Tag hat klasse begonnen, dann nach einer langen Zugfahrt, mit viel Zeit zum nachdenken, ging es mir wieder bescheiden. Mit der Zeit konnten meine Halsschmerzen mein Gedanken etwas übertönen, aber als es dann wieder ganz schlimm wurde, musste ich wieder Tabletten einwerfen. Jetzt da ich daheim bin habe ich ein herrliches Gefühl kompletter gleichgültigkeit, wenn es so bleiben würde, wäre ich zufrieden, von mir aus kann auch die Decke über mir einstürzen. Mir einerlei.
Bin gespannt wie lange es dauert bis die Verzweiflung wieder einsetzt. Ob ich es mal einen Abend ohne schaffe?
Wir sagten gegen ende immer dinge wie es sind zuviele probleme die wir habn wir passen iwie doch nicht zusammen usw usw. Im endeffekt waren die Probleme klein. Wir haben sie im streit nur gross gemacht. In jeder beziehung gibt es streits und meinungsverschiedenheiten. Das konnte ich meinem aber nicht klarmachen. Jetzt ist er weg und hat denselbn liebeskummer wie ich. Wie dämlich. Kann man gefühle wirklich wegpackn auf dauer? Man bleibt doch immer unglücklich weil man ja weiss der andre liebt einen auch
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x 1#7379
H
Hoffnungslos17 Mitglied
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Ich denke auch, dass Streiten in einer Beziehung dazu gehört, die Frage eher in welchen Ausmaß. Aber für meinen Ex sollte Streiten gar nicht dazu gehören. Das war schon mal Punkt Nr 1 und dann geht es darum, wie man streitet. Auf derselben Ebene oder nicht. Und kann man sich danach wieder vertragen. Ich konnte es mit meinem Ex nicht mehr. Obwohl wir uns beide immer und immer wieder vorgenommen haben normal miteinander zu reden. Es ist zum Schluss immer nur eskaliert. Und dazu gehören beide. Vielleicht weiß es einfach doch nicht mehr gepasst hat.