×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

77318

Wie war dein Tag / Wie geht es dir heute?

M
Seh ich auch nicht so. Dementsprechend müsste man sich in allen Lebensbereichen mit dem zufrieden geben, was man bekommt. Für mich wäre das sehr frustrierend.

x 3 #7426


K
Wie geht es mir heute?

Es gibt die EINE Klarheit.

Die Vögel draußen denken, es sei Frühling. Ich dagegen befinde mich im ersten Drittel einer Eiszeit. Aber das nur am Rande. Die kleinen Krakeler haben ja schon immer gemacht, was sie wollten.

btw fällt mir in diesem Zusammenhang der doofe Spruch ein:

"Wenn ich ein Vöglein wär´, flög ich zu dir.
Da ich kein Vöglein bin, bleibe ich hier."


Meine Gedanken zerflossen seit der Trennung in alle Himmels- und Höllenrichtungen. Ich möchte sie nicht nur im Inneren sondern auch äußerlich stärker konzentrieren.

Darum habe ich alles, was mir zu meinen Befindlichkeiten aus diesem Thread wichtig schien, gebündelt und bewahre es gesondert auf. Daraus und aus anderen Quellen soll meine ganz persönliche Erinnerung an eine berauschende und fesselnde Begegnung und an das flüchtige Gefühl von Heimat in einer herausragenden Zeit werden. Ich hoffe, das dient der Verarbeitung und irgendwann auch mal einer friedlichen und dankbaren Rückschau. Immerhin durfte ich etwas erfahren, von dem ich gar nicht wusste, dass es das für mich geben würde.

Dieser Thread hier war neben anderen ein gutes Mittel, um die ersten Wochen nach der Trennung zu überstehen und um, auch dank Eurer Hilfe, irgendwie den Kopf über Wasser halten zu können. Für Eure Anteilnahme und Anregungen sowie die Ablenkung in dunklen Stunden danke ich Euch.

Jetzt ist es jedoch so, dass ich das Gefühl habe, es würde mich eher behindern, wenn ich meine Gedanken nicht in mir und auch außerhalb stärker fokussiere.

Als Schreiberin in eigener Sache verabschiede ich mich deshalb aus diesem Thread. Ob ich hier noch lese und kommentiere, werden wir sehen.

Zu meiner Geschichte werde ich wahrscheinlich zunächst noch in meinem eigenen Thread schreiben. Ich würde mich freuen, die Eine oder den Anderen dort wieder zu lesen.

Also wie geht es mir denn nun heute?

Ich fühle ein bisschen Aufbruch. Vielleicht wegen der Vögel ...

#7427


A


Wie war dein Tag / Wie geht es dir heute?

x 3


Jul
Tja, nachdem mein Ex am Montag meinte er bereue alles, jedoch gleich wieder nit der Freundschaftschiene ankam, hatten wir kurz keinen Kontakt mehr.
Mir kam es allerdings spanisch vor das er dauern bei Facebook online war, also habe ich mich in sein Profil geloggt (jaja macht man nicht, eh egal jetzt) und was Soll ich sagen? Klar hatte er mich wieder belogen, er baggert alles, ALLES Weibliche auf seiner FL an, egal ob vergeben, frisch ein Baby bekommen, egal was, es hat Tit.? Es wird angebaggert....nun ist er geblockt, ich hab ne schei. Wut auf ihn und meine Dummheit.

x 1 #7428


K
@

jeder Mensch bringt das ein, wozu er in der Lage ist. Einige können
mehr einbringen, andere können das nicht.
Das bezieht sich sowohl auf die Liebe, wie auch auf andere Bereiche
des Lebens. Jeder bringt sein Bestes ein - nach bestem Wissen und
Gewissen und Gefühlen und Emotionen.
Klar ist es frustrierend, wenn eigene "Ansprüche"/Erwartungen nicht
erfüllt werden....aber es nutzt nichts, die höheren Ansprüche und
Erwartungen einzufordern - wie soll das gehen?
Mehr Liebe einfordern? Mehr Treue einfordern? Mehr Vertrauen einfordern?
Was kann überhaupt "eingefordert" werden...in diesen Bereichen?
Welche Erwartungen können da gestellt werden?

@ Maggot

Was wären deine konkreten Vorstellungen, um nicht frustriert zu sein?
Kannst du das benennen, quantifizieren? Forderst du ein?

Was ich z. B. einfordere - Respekt, Achtung und Anstand im Umgang miteinander...
Alles andere ist nahezu unmöglich, "eingefordert" zu werden, bzw. zu "erwarten"....

#7429


M
Zitat von kuddel7591:
Was wären deine konkreten Vorstellungen, um nicht frustriert zu sein?
Kannst du das benennen, quantifizieren? Forderst du ein?


Mh, ich denke, man kann das weder quantifizieren, noch genau benennen. Respekt, Achtung und Anstand sind für mich auch nicht unbedingt Dinge, die ich einfordere, sondern Eigenschaften, die für jeden Menschen, nicht nur in Beziehungen, selbstverständlich sein sollten. Ich behalte ja auch nicht unbedingt einen Job, der mich "frustriert", nur damit ich etwas habe, man will sich ja auch weiterentwickeln, ich zumindest. In der Liebe sehe ich das ähnlich. In einer Beziehung lieben sicher in den wenigsten Fällen beide auf dem gleichen Level, aber auch da würde ich mich nicht mit weniger zufrieden geben, als ich meiner Meinung nach "verdiene".

#7430


Culor
Zitat von kuddel7591:
Eben las ich eine Geschichte: "Der Mann, der nicht an die Liebe glaubte!"
Als Schlusssatz war zu lesen:
"Es spielt keine Rolle, wie sehr Sie jemanden lieben - Sie werden nie so sein, wie ihr Partner es sich wünscht!"
Klingt hart...oder?

Ergo - wir werden niemals immer das an Liebe erfahren, was wir uns wünschen - wir müssen damit vorlieb nehmen, was wir bekommen!
Stimmt das?

kann ich auch definitiv NICHT unterschreiben

#7431


Karolina
3 Monate voller Hoffnung, dass dieser Wahnsinn nicht wahr ist, enden nach und nach... Damit meine ich noch lange nicht die Verarbeitung der Trennung und den Verlust des Menschens, für den ich mich selbst vergessen hatte. Ich hoffte, dass er sich bewegt. Suchte zwar eine neue Wohnung, organisierte alles was zum alltäglichen Funktionieren notwendig war... doch mehr wie ein Roboter als eine überzeugte Frau. Die Hoffnung bestand dennoch, dass er zur Besinnung kommt... dabei übersah' ich, dass es meine gewünschte Besinnung wäre. Er ist für sich wohl mit dem Entschluss sich zu trennen zu seiner persönlichen Besinnung gekommen. Schmerzhafte Erkenntnis.

Nun began ich heute mit dem großen Berg an Ablage, denn 3 Monate Kummer haben den Berg größer und größer werden lassen. Ein sonst so organisierter Mensch verfiel der Antriebslosigkeit. Der Beweis der psychischen Überforderung.

Doch lediglich der erste Schritt, das Sortieren der Dokumente/Krankmeldungen/der gemeinsamen Post hat mich Kraft gekostet. Soviel Kraft, dass ich eine Pause einlegen muss. Denn dieser Schwung der Vorbereitung auf ein Leben ohne ihn, knallt mir gerade mit der gleichen energischen Wucht zurück.

Aus der Theorie wird Praxis. Das sind zwei paar Schuhe.

Schonungslos. So sehr ich mir den Plan zurecht gelegt hatte mich zu lösen, zu sortieren und den Umzug als meinen Befreiungsschlag zu nutzen, so sehr zeigt sich, dass ein schön zusammen geschustererer Plan in der Umsetzung eine enorme Hürde sein kann.

Dennoch weiß ich, dass alle (kleinen) Schritte notwendig sind. Wie ein geschätzter Vertrauter wiederholte Male erwähnte "man solle in Bewegung bleiben". So wahr. Es fällt mir schwer, einem Menschen, der aktiv wie ein Wirbelwind durch das Leben sauste. Noch ein Beweis der Überlastung.

Der Tag ist noch früh. Gerade geht es mir schlecht. Die Pause gönne ich mir. Doch dann folgt der zweite Schritt, denn ich muss in Bewegung bleiben.

x 5 #7432


Minted
@kuddel7591

Das klingt wirklich hart, aber es entspricht der Wahrheit.

Nobody is perfect!

Aber machen die Macken eines Menschen denn nicht erst einen aus?

Diese Erfahrung mit einem narzisstischen Mann, die war erschreckend und mir zuvor noch nie bekannt.
Erst nach Jahren fiel es mir wie Schuppen von den Augen und es hat mich etwas gelehrt.

Man glaubt immer an das Gute in einem Menschen und wird immer wieder enttäuscht.
Ich habe keine Kraft mehr mich zu binden, auch große Ängste machen sich breit.
Keine Ahnung wie ich mich jemals wieder einem Mann hingeben soll.

x 3 #7433


Culor
Tag 32 nach der Trennung: Würde gerne viel Neues erzählen, aber es gibt einfach nicht viel Neues. Immerhin schwirrt mir alle paar Stunden mal durch den Kopf, dass sie diejenige ist, die en echt tollen Freund verloren hat und sie sich melden sollte, wenn sie denn nochmal will und es genügend Frauen gibt, die das wollen was ich zu geben versuche.

Dann kommt mir aber wieder der Gedanke, dass ich genauso eine tolle Freundin verloren habe und ich doch kämpfen muss um sie. Mir geht es weiterhin schei., die Tage schleppen sich so vor sich hin, jeder Tag der rum ist, ist ein guter Tag, wasja nicht gerade Sinn des Lebens ist. Ich kann weiterhin kaum mit mir alleine sein und fühle mich dauerhaft getrieben irgenetwas tun zu MÜSSEN. Ich weiß nicht wie ich das rausbekomme. Dazu kommt, dass ich irgendwie jeden Morgen total nervös aufstehe, weil ich denke alles kommt auf mich zu und geht schief oder sonstwas. Keine Ahnung.

Alles Dreck

x 4 #7434


Waldfee47
Lieber @Culor
es dauert einfach.. es ist noch nicht lange her..
das du dich verunsichert fühlst und ängstlich aufstehst, ist normal in dieser Phase
der Boden schwankt gewissermaßen unter den Füßen..
Altes ist vorbei, Neues noch nicht zu sehen...
du könntest auch deine Geschichte niederschreiben wenn du möchtest, vielleicht würde es dir gut tun.
Alles Liebe und sei nicht so hart zu dir selbst.. es wird schon.

x 3 #7435


Missy83
Guten Morgen ihr Lieben..

x 1 #7436


N
@Culor

Dieser zustand ist einfach grausam. Man will doch einfach wieder glücklich dein und leben. Aber alles fühlt sich surreal an.

#7437


M
Heute ist´s bis jetzt einigermaßen okay. Man trägt den Ballast eben irgendwie die ganze Zeit mit sich herum und will ihn abwerfen. Man weiß aber nicht wie.

x 2 #7438


N
@maggot

Das geht mir heute auch wieder so.
Werfen wir ihn einfach ab.

#7439


K
Zitat von Minted:
@kuddel7591

Das klingt wirklich hart, aber es entspricht der Wahrheit.

Nobody is perfect!

Aber machen die Macken eines Menschen denn nicht erst einen aus?

Diese Erfahrung mit einem narzisstischen Mann, die war erschreckend und mir zuvor noch nie bekannt.
Erst nach Jahren fiel es mir wie Schuppen von den Augen und es hat mich etwas gelehrt.

Man glaubt immer an das Gute in einem Menschen und wird immer wieder enttäuscht.
Ich habe keine Kraft mehr mich zu binden, auch große Ängste machen sich breit.
Keine Ahnung wie ich mich jemals wieder einem Mann hingeben soll.


@ Minted

es führt sicher kein Weg daran vor, sich den Tatsachen zu stellen - DEINEN Tatsachen,
um aus dem rauszukommen, was war, um Dir zunächst selbst wieder vertrauen zu können.
Was nach solchen Geschehnissen alles platt gemacht wurde, Wochen oder gar Monate
danach, u. U. gar Jahre danach brach liegt, wird wieder erarbeitet werden müssen, um
zu sich selbst zu finden.
Sich selbst wiederzufinden - und der Zweck heiligt die Mittel - ist eine Aufgabe, zweifellos
eine sehr schwere und auch lösbare Aufgabe, die viel Kraft kostet, WILLEN braucht, Mut
braucht. Es braucht Vergebung....so bitter und abwegig sich das liest. "Sau schwer"... ich
weiß.

Loslassen, um etwas Neues beginnen zu können. Loslassen "geht" nur, wenn Frau/Mann
wieder zu sich selbst gefunden hat, Perspektiven hat, Auch das klingt hart, sehr hart sogar.

Ein altes Sprichwort möchte ich bemühen: "Der Weg ist das Ziel!" Es gibt viele kleine Ziele
auf dem Weg, die nur Du selbst kennst und ansteuern kannst - evtl. mit kleinen Fingerzeigen
von außen....

x 3 #7440


A


x 4