@Daniel85
Damit hast Du recht!
Was ich persönlich mir allerdings abgewöhnt habe.....ich MUSS schon mal gar nichts

Einen Sche+++ muss ich

(und streng genommen ihr lieben Foris ist das in der Tat so)
Ich finde es motivierender (auch für das Unterbewusstsein), wenn man stattdessen sagen tut:
Wir wollen lernen uns selbst zu lieben.
oder besser
Wir werden lernen uns selbst zu lieben.
Und für die Cracks unter uns:
Wir werden ab sofort uns selbst lieben.
Ich mache das schon eine ganze Zeit mit dem Wort MUSS (und neuerdings mit dem Wort SOLL) und es hilft in der Tat. Einfach aus dem Grund: etwas müssen ist doch zwanghaft irgendwie, weil man glaubt, es wird erwartet oder gehört sich so oder oder oder...
Ich möchte meine Entscheidungen aber ganz bewusst selbst treffen und mir selbst das auch so vermitteln können. Mit
ICH MUSS JETZT aufstehen....erreiche ich bei mir persönlich nur den bitteren Beigeschmack dessen, dass JEMAND ANDERER es erwartet (wer zum Teufel auch immer sei mal dahin gestellt). Ich denke dann immer ich bin fremdgesteuert...seitdem heisst es bei mir: ich WERDE JETZT aufstehen.
Und gestern kam mir dann noch eine Erkenntnis ins Buch... sinngemäß wollte ich schreiben:
Mein Unterbewusst kann lernen, dass der Mut zu mir selbst, mein Selbstwertgefühl, mein Selbstvertrauen.... NICHT abhängig von ihm ist! Ich darf es auch ganz alleine fühlen!
Daraus gemacht habe ich:
Mein Unterbewusst DARF JETZT lernen, dass der Mut zu mir selbst, mein Selbstwertgefühl, mein Selbstvertrauen.... NICHT abhängig von ihm ist! Ich darf es AB SOFORT auch ganz alleine fühlen!
Lacht nicht....anscheinend bin ich soweit,dass es fruchtet. Fruchtet im Sinne von: verdammt...genauso fühlt es sich besser an!
Allein mit der Wortwahl kann man unheimlich viel in sich selbst auslösen...negativ wie positiv. @Eswirdbesser versucht mir immer wieder mit auf den Weg zu geben, dass ich liebevoller mit mir umgehe. In den letten Tagen stellte ich halt fest, dass es mit der Kommunikation zu einem selbst bereits beginnt. Entsprechend vesuche ich nicht nur liebevoller auf mich aufzupassen und umzugehen, sondern in der Tat auch liebevoller mit mir selbst zu reden. Völlig neue Erfahrung für einen selbstzerstörerischen Perfektionisten wie mich...aber ich halte daran fest... es tut mir wirklich wahnsinnig gut, was ich echt nicht gedacht hätte

Langer Text, ich weiß

Ich finde es aber wichtig, das mit auf den Weg geben zu können. Viele hier machen sich so unendlich viele Vorwürfe... reflektieren ist toll, aber auch das kann auf eine liebevollere Ebene stattfinden. Denn im Vergleich: so wie ich mit mir selbst umgegangen bin, das geht auf keine Kuhhaut und würde ich weder mit meinen Kindern, noch mit fremden Personen so machen. Also warum tu ich mir das selbst an?!
Danke nein...reicht. Ich habe den Mut mich (für mich) ändern zu wollen, ich gehe diesen harten Weg ganz bewusst...nehme keine Abkürzungen....und die Kommunikation inkl.Wortwahl gehört für mich persönlich einfach dazu.
Der Ton macht die Musik
