[url=/post3558012.html#p3558012]Zitat von LebedeinLeben[/url]
du schreibst mehrfach von Gefahr
Die Gefahr war keine theoretisch/hypothetische. Das gilt für die Geschichte von Wilhelm Tell und dem Gesslerhut. Hier wurden Menschen umgebracht, die den Arm nicht gehoben haben.
Ich habe zu der Zeit auf einer C~Station gearbeitet. Bei uns sind keine gestorben, aber an der Behandlung lag das nicht. Die war eher geeignet, sie "rüber"zubringen. Es lag eher daran das die Körper robust genug waren, um die Medikamente zu überleben, die zur Behandlung eingesetzt wurden. Das ist kein Vorwurf an die behandelnden Ärzte, die Therapievorgaben kamen von höheren Stellen.
Zitat von LebedeinLeben: hätte im Fernsehen gerne noch viel mehr Bilder und Informationen von den Stationen gehabt, wo händeringend versucht wurde, Behandlungsmethoden zu finden, diese tückische Erkrankung
Die Erkrankung war alles andere als tückisch. Sterberisiko deutlich unter 1%, jede gewöhnliche Grippe hat das locker getoppt. (Nein, das ist keine neue VT). In den Medien wurde viel zu viel berichtet und vor allem angstmachend manipulativ. 4-5 mal stündlich Inzidenz, Panikberichte von völlig überlasteten Intensivstationen etc. Das war alles hypothetisch, denn DAS hat es nie gegeben, nur punktuell, was aber andere Ursachen hatte. Intensivstation von großen Uni-Kliniken wie z.B. von Düsseldorf sind fast rund ums Jahr voll, weil sie häufig schwerw Fälle aus dem Umland auf/übernehmen. Auch ohne eine Seuche.
Die da verbreiteten Ängste waren schlimmer als die Seuche mit ihrem Sterberisiko deutlich unterhalb einer Grippe. Was diese Angstmacherei mit den Menschen gemacht hat, insbesondere mit den Kindern, aber auch mit suggestiv anfälligen Menschen, wird uns noch lange beschäftigen. Die psychosomatischen Einrichtungen sind voll mit Angst und Panikstörungen...
Die Verschwörungtheoretiker waren entgegen Deiner Annahmen von diesen Ängsten nicht betroffen, waren sehr resistent dagegen. Ich hatte nicht eine Sekunde Angst vor der Seuche und den meisten ging es exakt genauso