Zitat von Klio: Empfindest du ihre Erklärungen verständlich?
Sind das Freunde, die dir das sagen?
Freunde eher weniger.
Es gab 2/3 , gefühlt bekam ich ständig Vorwürfe und Belehrungen. Ich habe aussortiert oder wurde vpn ihnen aussortiert.
Bei Männern und teilweise bei den og kann ich es uU aus ihrer Sicht verstehen und aus dieser Perspektive evtl auch zum Teil berechtigt.
Zitat von Klio: Fühlst du dich mit deiner "Distanziertheit" mit dir selbst als du selbst?
Oder in einer Art gefangen?
Ich war immer schon eher Kühler und der Kopfmensch. Ich nutze keine großartigen emojis beim Texten, ich regel viel mit mir selbst, ich knutsche nicht hinz und Kunz zu Begrüßungen oder Verabschiedung, ich lache nicht über Witze, die ich nicht lustig finde und sage, wenn ich etwas daneben finde (in angemessener form)
Ich mache nicht mit bei etwas, nur weil es "alle machen"
Ich hinterfrage viel und es führt dazu, dass ich die komplizierte und anstrengende bin
Ich spiele kein Floskeltennis oder bin die, die etwas gelogenes sagt, damit niemand vor den Kopf gestoßen wird.
Aber bei mir kann man immer sicher sein, dass ich da bin für die, die mir wichtig sind. Dass ich jenseits von Oberflächkeit bin. Dass man bei mir weiß woran man ist und ich Probleme habe, wenn ich es bei anderen "wissen müsste" weil ich nicht interpretieren möchte.
Mir wurde Autismus, Narzismus und Borderline unterstellt. Ich leide darunter, weil ich mich durch mein ich-sein isoliere, obwohl ich es überhaupt nicht möchte.
Ich möchte Tiefgang, ich gebe ihn auch, nur brauche ich dafür Zeit und Vertrauen.
Und ich habe permanent das Gefühl mit mir stimmt etwas nicht.
Ich bin innerlich wohl zu idealistisch