Zitat von fe16: ich glaube nach einem tag da wäre ich geplatzt .. ich kann süß ja wenig wiederstehen
Es gab keine Chance, da heimlich zu naschen. Die haben dort echt gut aufgepasst. Lagerverkauf gab es einmal im Monat.
Zitat von fe16: meine Tante hat in einer Fabrik gearbeitet , die Farben hergestellt hat , damals , am Band
das wäre auch nichts für mich
Der schlimmste Job war am Ende des Bandes. Wo kontrolliert wurde, ob die Packungen korrekt gefüllt sind.
Man sitzt da und gafft auf das Fließband, bis man umkippt. Was normal war. Dann sprang die Bandleiterin ein, bis man sich wieder erholt hatte. Ansonsten war die Bandleiterin dafür zuständig einzuspringen, wenn jemand auf Toilette wollte. Da musste man brav sein Händchen heben und wenn man Glück hatte, konnte sie recht schnell kommen.
Gab echt Betriebe, da mussten die Leute acht Stunden am Bandende sitzen. Das gab es dort nicht. Alle zwei Stunden wurden die Plätze durchgewechselt. Der einfachste war der am Anfang des Bandes. Da durften aber nur die Erfahrenen ran, weil die das Tempo bestimmten.
Damit man nicht völlig ramdösig wurde, sprach man mit den Kolleginnen recht und links sitzend irgendein Zeugs.
Meistens wurde stundenlang ausgeführt, was es abends zu Essen geben könnte und wie man es zubereitet. Nur um am nächsten Morgen zu erzählen, das man zu müde dafür war und es doch wieder nur was schnelles gab.
😄 Waren sehr eindrucksvolle sechs Wochen gewesen und sind mir unvergesslich geblieben.
Zitat von fe16: oder motzige Kunden bedienen …die nicht wissen was sie wollen , aber trotzdem alles besser wissen
Sowas kenne ich zum Glück kaum. Hatte eher Erklärbär Jobs, wo sie mir andächtig zuhörten, wenn ich sie vollquatschte und mit meinem beruflichen Nichtwissen brillierte.