Zitat von Vicky76:Mein Problem ist, dass er ständig Böcke schießt. Die alle hier aufzuführen, wäre zu aufwendig. Natürlich bin ich mir bewusst, dass ich absolut korrekt und der Bewohnerin entsprechend gut gehandelt habe. Dafür mache ich den Job, lange genug. Er möchte ja mit mir reden, weil er meint, dass ich unzufrieden , mit ...
wenn du die Betriebsrätin bist, kannst noch unbedarfter agieren... und NICHT "nur" auf das zu reagieren, was der guten Mann vorzutragen hat. Du kannst als Betriebsrätin die Dinge auf den
Punkt bringen, die ein/" einfache/r" Angestellter sicher NICHT so sagen würde/könnte, wie es
sich tatsächlich zuträgt.
Das betriebliche Interesse vorn anstellen....das spielt dir doch glänzend in die Karten. Und was deine persönliche "Motivation" angeht, deine Unzufriedenheit angeht.... das kannst du doch jetzt hervorragend koppeln. Es bliebe zu überlegen, WER denn nun eine 3. Person ggf. dabei haben will - DU oder der Herr und Meister.
Ich denke, dass du keine Bedenken haben musst - offensiv ins Gespräch, HÖREN was er zu sagen hat. Wenn du so lange "im Geschäft" bist, weißt du, was Sache ist. Und gerade JETZT - DEINE betrieblichen - die an erster Stelle - wie auch deine persönlichen Karten auf den Tisch legen....oder?!

Oder aber - mein Bruder sagte immer, wenn er mit jemand betriebliche Dinge zu bereden habe, spreche er NUR mit "Schmitt" - dem oberen Vorgesetzten - aber niemals mit "Schmittchen", jemandem aus der 2. oder gar 3. Reihe!
Mein Vorgesetzter sagte mir so oft, dass ER wegen MIR zum Chef gehe. Ich habe meinen Mund diesem Vorgesetzten gegenüber nie gehalten. Als er mir das "androhte", dem Chef allessagen zu wollen, "bot" ich ihm an, dass ich sehr gern dabei sein möchte, um zu HÖREN, worum es ihm wirklich geht. Fazit - es fand NIE ein Gespräch statt, der Chef hat mich NIE
zu einem Rapport einbestellt.