Hallo DieMiss
Zitat von DieMiss:Macht der S. alles kaputt?
Als schlecht, unangenehm oder gar schmerzhaft empfundener S. kann in der Tat viel kaputt machen, Beziehungen stören oder zerstören und den Betroffenen körperlich und psychisch schaden.
Wird der S. als angenehm und erfüllend empfunden, ist das Gegenteil der Fall… die Beziehung kann davon profitieren, die Bindung zwischen den Partnern gestärkt werden, das Wohlbefinden und die Zufriedenheit gesteigert… „guter“ Sex wirkt sich positiv auf die Psyche und die Gesundheit aus.
Das Problem ist also nicht der S. an sich, sondern die Qualität… die Empfindungen, die er in den Beteiligten auslöst.
Was nun „guter“ S. ist, wann S. als angenehm und befriedigend empfunden wird, da gibt es von Mensch zu Mensch unterschiedliche Vorlieben und Bedürfnisse… genauso was die Häufigkeit angeht – was ist zu selten, zu oft, genau richtig?
Wenn Partner in der Hinsicht nicht harmonieren, die Bedürfnisse von einem oder beiden dauerhaft auf der Strecke bleiben, leiden die Partner und die Beziehung.
Scheinbar hattest Du bisher nur Partner, mit denen es nicht oder zumindest nicht auf Dauer „gepasst“ hat im S. Bereich. Das tut mir leid für Dich.
Stellt sich die Frage, wie Du damit umgehen willst… dem S. entsagen und einen Partner suchen, der auch ohne gut kann und nichts vermisst? Auf Partnerschaft verzichten? Auf Entdeckungsreise in Deiner Psyche und Deinem Körper gehen und schauen, ob Du mit dem richtigen Partner nicht doch noch Freude am S. findest und es geniessen kannst?
Falls Du Dich weiter mit dem Thema beschäftigen willst, würd ich Dir gerne zwei Bücher empfehlen, die ich sehr aufschlussreich und ansprechend fand:
„Die Psychologie s. Leidenschaft“ von David Schnarch
„Die Psychologie der Intimität“ von Tobias Ruland
Leseproben findet Du zb bei Google Books.